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18.02.2014 | Public Relations | Im Fokus | Onlineartikel

Warum Humor in der PR hilft

Autor:
Sabine Eyert-Kobler

Humor hilft, egal ob im täglichen Leben oder im beruflichen Miteinander, sofern dieser positiv und konstruktiv ist. Wie Sie das Lachen in die PR integrieren können.

"Humor erhöht die Aufmerksamkeit", sagen die Springer-Autoren Martin Eisend und Alfred Kuß in dem Buchkapitel "Humor in der Kommunikation" (Seite 633). Dies wiederum erhöhe die Bereitschaft, sich mit einer Botschaft auseinanderzusetzen, diese zu verarbeiten und zu verstehen. Bei entsprechend überzeugenden Inhalten führe das wiederum zur Akzeptanz und Einstellungsänderung. Gleichzeitig werde durch die intensivere Verarbeitung auch die Erinnerung an die Inhalte gefördert.

Humor, unabdingbar für eine effektive Kommunikation

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Die Frage, warum Humor wichtig für das Wohlergehen von Mensch und Organisation ist – und damit auch für PR-Manager sowie Leiter von Kommunikationsabteilungen, beantwortet Springer-Autorin Johanna Elisabeth Hagedorn in ihrem Beitrag "Warum ist Humor wichtig für das Wohlergehen von Mensch und Organisation?" folgendermaßen: "Humor und Lachen sind keineswegs Zeichen von fehlender Produktivität, mangelnder Ernsthaftigkeit oder gar Zeitverschwendung sondern vielmehr unverzichtbare Bestandteile einer effektiven Kommunikation und einer guten Unternehmenskultur."

Am stärksten wirkt der Humor Hagedorn zufolge dann, wenn genau das Gegensätzliche zu den Erwartungen einer Person geschehe. "Immanuel Kant und Arthur Schopenhauer sind nur die bekanntesten zwei der vielen Vertreter der Inkongruenztheorie, die diese im Laufe der Jahrhunderte geprägt haben. Sie erkannten schon früh das Element der Widersinnigkeit im Erleben von Humor." (Seite 78) Die Entspannungs- beziehungsweise Entlastungs- oder Befreiungstheorie wiederum beruht auf der Überzeugung, das Humor und der damit verbundene Lachvorgang psychische sowie physische Spannungen löse.

Humor löst Denkblockaden und wirkt Frustration und Stress entgegen

"Sigmund Freud war einer der ersten, der auf den Entlastungseffekt des Humors aufmerksam machte." (Seite 78) Humor fördere zudem aktiv das divergente Denken, das ein erwiesener Indikator für Kreativität ist. Humorvolle Mitarbeiter akzeptierten, dass es mehr als eine Sichtweise und eine korrekte Lösung auf ein Problem gebe und fänden so den Weg zu bisher unentdeckten Möglichkeiten – zu Innovationen. Außerdem seien sie intrinsisch motiviert. Zum einen durch die positive Kommunikation mit den Kollegen und zum anderen durch ihre verbesserte Leistungsfähigkeit. Mitarbeiter hätten Spaß auf und an der Arbeit. "Eine humorvolle Unternehmenskultur steigert demnach sowohl Motivation als auch Zufriedenheit der Mitarbeiter. Geben Sie Ihren Humor also zukünftig nicht beim Pförtner ab …"

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