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04.07.2014 | Public Relations | Im Fokus | Online-Artikel

Werden Marketing, PR und Vertrieb eins?

verfasst von: Andrea Amerland

1:30 Min. Lesedauer
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Bei Social Media oder Content Marketing arbeiten die Disziplinen bereits zusammen. Doch wie eine Studie prognostiziert, sollen Marketing und PR endgültig zusammengelegt werden.

Es gibt Aufgaben, bei den Marketing- und PR-Abteilungen fusionieren müssen, fordert Bélá Anda in dem Beitrag "Unternehmenskommunikation als aktive Management-Aufgabe". In seinen Augen wäre die idealeKommunikationsabteilung geschaffen, wenn beide Disziplinen dauerhaft zusammenarbeiten. Corporate Branding gehöre unter anderem zu den Themen, die nur in größeren, interdisziplinären Teams bewältigt werden können, so die Springer-Autoren Werner Süss, Ansgar Zerfaß und Lisa Dühring in ihrem Beitrag "Das Spannungsfeld zwischen Marketing und Public Relations". Denn kommunikative Maßnahmen haben an Stellenwert gewonnen, so das Marketing und PR gleichrangig im Unternehmen rangieren. Beim Corporate Brand Management wird den Autoren zufolge, die Frage, "wie sich zwei mehr oder weniger gleichberechtigte Kommunikationsabteilungen und -akteure koordinieren lassen", besonders akut.

Die Kommunikationsabteilung der Zukunft

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Eine Lösung des Problems scheint immer dringlicher zu werden. Denn wie die Studie "Marketingorganisation der Zukunft" des Deutschen Marketing Verbandes (DMV) zeigt, gehen 79 Prozent der Befragten Unternehmensmitarbeiter von einer Zusammenlegung der Disziplinen aus. 81 Prozent erwarten bis zum Jahr 2020 zudem, dass sich Marketing und Vertrieb einander annähern werden. Die Digitalisierung und der wachsende Erfolgszwang stellen der Studie zufolge erhöhte Erwartungen an die Marketer und machen nach Einschätzung der Befragten eine Neustrukturierung von Marketing, Vertrieb und PR nötig.

Denn nur 23 Prozent der Befragungsteilnehmer finden, dass ihre Abteilung für die Zukunft gut aufgestellt ist. Gleichzeitig glaubt aber rund die Hälfte (48 Prozent), kleinere Korrekturen könnten bereits viel bewirken.

Die Studie basiert auf 40 Einzelinterviews, unter anderem mit Unternehmensvorständen und Marketingverantwortlichen sowie einer Online-Befragung mit über 800 Teilnehmern aus dem Marketingumfeld der unterschiedlichsten Branchen und Unternehmensgrößen.

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