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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsinformatik

Zusammenfassung
Seit den ersten Anfängen der Informationsverarbeitung hat sich der Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechniken zu einem der bedeutendsten Erfolgsfaktoren für Unternehmen aller Branchen entwickelt. Waren in den vergangenen Jahren vor allem Rationalisierungsbemühungen für den Einsatz von Informationstechnologien entscheidend, so geht es mittlerweile weit mehr um die Wahrung bisheriger bzw. Schaffung neuer Wettbewerbsvorteile für die einsetzenden Unternehmen durch die Nutzung der Informations- und Kommunikationstechnologien. Dies ist der Aufgabenkontext der Wirtschaftsinformatik.1
Michael Bächle

2. Management und Qualität im Unternehmen

Zusammenfassung
Bevor auf die spezifische Bedeutung des Qualitätsmanagements für den Softwareentwicklungsprozeß eingegangen werden kann, muß vorab geklärt werden, welcher Stellenwert den Begriffen Management und Qualität aus betriebswirtschaftlicher Sicht im Unternehmen1 generell zukommt. Eine Aufarbeitung wurde bisher in der Literatur zum Softwarequalitätsmanagement nicht geleistet. Betriebswirtschaftlich relevante Aspekte fanden in den Arbeiten der letzten Jahre keine adäquate Beachtung.2
Michael Bächle

3. Softwareentwicklung als Unternehmensprozess

Zusammenfassung
Neben der grundsätzlichen Kennzeichnung von Management und Qualität im allgemeinen Kontext eines Unternehmens muß eine genauere Analyse der Softwareentwicklung als Gegenstand eines Unternehmensprozesses erfolgen. Dazu wird zunächst eine Einordnung der Softwareunternehmen im Kontext zweier organisatorischer Ansätze vorgenommen. Nach dieser Darstellung möglicher Ausprägungsformen des Unternehmensprozesses findet eine genauere produktionstheoretische Analyse statt. Deutlich wird dabei, daß Softwareentwicklung mit dem klassischen Instrumentarium der Betriebswirtschaftslehre nicht hinreichend beschreibbar ist. Es fehlt eine detaillierte Betriebswirtschaftslehre der Dienstleistungen. Als einen ersten möglichen Ansatzpunkt zur Spezialisierung einer Betriebswirtschaftslehre der Dienstleistungen für Softwareunternehmen wird deshalb anschließend untersucht, welche Produktionsfaktoren beteiligt sind. Da dabei insbesondere dem Faktor der menschlichen Arbeitsleistung eine zentrale Bedeutung zukommt, erfolgt eine nähere Betrachtung der Interessengruppen des Softwareentwicklungsprozesses. Abschließend wird der bisher nur allgemein definierte Begriff der Qualität für die Softwareentwicklung weitergehend präzisiert und Maßnahmen des Softwarequalitätsmanagements klassifiziert.
Michael Bächle

4. Anforderungen an ein Modell des Softwarequalitätsmanagements

Zusammenfassung
Softwarequalitätsmanagement muß über die rein technische Dimension der Qualitätssicherung hinausgehen, sollen die Vorteile des Total Quality Managements auch in der Softwareentwicklung zur Geltung kommen. Dies erfordert die Entwicklung eines Modells für das Management der Softwarequalität.
Michael Bächle

5. Konzept eines Quantitativen Softwarequalitätsmanagements

Zusammenfassung
Im folgenden Kapitel wird — ausgehend von den Mindestanforderungen an ein Modell des Qualitätsmanagements — das Konzept für den Aufbau eines quantitativ ausgerichteten Qualitätsmanagements vorgestellt. Das Adjektiv „quantitativ“ soll dabei andeuten, daß dem systemorientierten Managementansatz gefolgt wird, wie er für das Qualitätsmanagement in Form eines Regelkreises schon erläutert wurde.1
Michael Bächle

6. Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
Für das Management der Entwicklung informationstechnikgestützter Informationssysteme (insbesondere ihrer Softwaresysteme) spielt das Qualitätsmanagement, neben dem Projektmanagement, die wichtigste Rolle. Ihm kommt die Aufgabe zu, diejenigen Interessengruppen und ihr Qualitätsverständnis zu identifizieren, die für den Erfolg eines Informationssystems von entscheidender Bedeutung sind und die sich daraus ergebenden Plangrößen für die Steuerung des Entwicklungsprozesses zu generieren. Dazu muß dem Qualitätsmanagement das geeignete Instrumentarium zur Verfügung gestellt werden.
Michael Bächle

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