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Qualitätsmanagement – So gelingt die Einführung

Ein Praxisleitfaden zur Umsetzung der ISO 9001

  • 2024
  • Buch
  • 1. Auflage

Über dieses Buch

Mit einem QMS immer besser werden und Aufträge gewinnen Ein QMS macht Unternehmen erfolgreicher, effizienter, effektiver! Es zielt darauf ab, die Kundenzufriedenheit zu verbessern und die Kunden langfristig an das Unternehmen zu binden. Gleichzeitig schafft es Struktur und zeigt stetig Verbesserungspotenziale auf. Fast ein Nebeneffekt ist dabei, dass vor allem von großen Unternehmen zumeist nur Aufträge vergeben werden, wenn ein QMS nachgewiesen werden kann. Doch die Zertifizierungsanforderungen und Komplexität steigen permanent. Dieses Werk zeigt, was Qualitätsmanagement bedeutet und wie die Umsetzung eines QMS nach ISO 9001 gelingt. Konkrete Umsetzungshilfen erleichtern dabei den Praxistransfer. - Wissen, worauf es ankommt - Schritt-für-Schritt-Umsetzungsanleitung - Mit Umsetzungshilfen zum Download

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. 1. Einführung in das Qualitätsmanagement

    Florian Ebinger, Nadine Voll
    Zusammenfassung
    Die erfolgreiche Umsetzung eines QMS ist davon abhängig, ob die Beteiligten es mittragen oder nicht. Beziehen Sie so viele Personen in Ihrem Unternehmen in die Entwicklung des QMS mit ein wie möglich. Dies resultiert in der Regel in einem besseren Teamgeist, differenzierteren Ergebnissen und mehr Akzeptanz gegenüber den Ergebnissen. Zudem fördern Sie das Verständnis der Personen im Unternehmen für das QMS.
  3. 2. Projektvorbereitung und -koordination

    Florian Ebinger, Nadine Voll
    Zusammenfassung
    Der Aufbau eines QMS ist ein komplexes sowie einmaliges Projekt und muss als dieses geplant werden (Brunner & Wagner, 2016, S. 72). Zu diesem Zweck wird eine verantwortliche Person für das Projekt bestimmt, die den Projektverlauf organisiert und begleitet.
  4. 3. Unternehmen und Umfeld

    Florian Ebinger, Nadine Voll
    Zusammenfassung
    Im Rahmen des Qualitätsmanagements wird eine entsprechende Organisationsstruktur im Unternehmen aufgebaut. Hierzu gehört, das Umfeld und die Rahmenbedingungen des Unternehmens zu identifizieren, um die Aktivitäten darauf ausrichten zu können (Koubek, 2015, S. 30). In der ISO 9001 wird die Bezeichnung „Kontext der Organisation“ verwendet (DIN, 2015a, S. 11). Relevant für den Kontext des Unternehmens sind die strategische Ausrichtung des Unternehmens, die internen (z. B. eigene Stärken) und externen Themen (z. B. technologische Entwicklungen) sowie die interessierten Parteien.
  5. 4. Rahmen des Qualitätsmanagementsystems

    Florian Ebinger, Nadine Voll
    Zusammenfassung
    Die Einführung eines QMS ist eine strategische Entscheidung eines Unternehmens. Mit dem QMS werden festgelegte übergeordnete Ziele verfolgt. Diese Ziele müssen klar definiert werden, um sie überprüfen zu können. Die Zieldefinition bildet die Rahmenbedingungen des QMS.
  6. 5. Prozesse im Unternehmen

    Florian Ebinger, Nadine Voll
    Zusammenfassung
    Im Qualitätsmanagement fordert das DIN (2015b, 10–11) den prozessorientierten Ansatz. Das Prinzip des prozessorientierten Denkens ist es, alle Tätigkeiten im Unternehmen im Kontext unterschiedlicher, aufeinander abgestimmter Prozesse zu betrachten (Brunner & Wagner, 2016, S. 84 – 85). Ein Prozess wird in der ISO 9000 als ein Satz von Tätigkeiten definiert, die in Wechselwirkung zueinander stehen (DIN, 2015a, S. 33).
  7. 6. Personen im Unternehmen

    Florian Ebinger, Nadine Voll
    Zusammenfassung
    Die Personen im Unternehmen sind eine der wichtigsten Parteien bei der Erfüllung des QMS (Hinsch, 2019, S. 94). Aus diesem Grund sind ihre Zufriedenheit und ihr Engagement im Unternehmen sicherzustellen. Da von ihnen die Effektivität des QMS abhängt, müssen sie sich der Bedeutung des QMS bewusst sein und dieses unterstützen. Der Unternehmensführung kommt die Aufgabe zu, das benötigte Qualitätsbewusstsein im Unternehmen zu etablieren.
  8. 7. Qualitätsmanagement in der Produktentwicklung

    Florian Ebinger, Nadine Voll
    Zusammenfassung
    Qualität muss von Beginn an in die Produkte hineinentwickelt werden (Brunner & Wagner, 2016, S. 135). Das bedeutet, bereits im Produktentwicklungsprozess dafür Sorge zu tragen, dass möglichst fehlerfreie und anforderungsgerechte Produkte entstehen. Denn die Kosten zur Behebung eines Fehlers verzehnfachen sich laut der 10er-Regel von jeder Produktlebensphase zur nächsten (Bild 7.1) (Jobs, 2016, S. 111 – 112).
  9. 8. Qualitätsmanagement in der Produktion

    Florian Ebinger, Nadine Voll
    Zusammenfassung
    Die Produktherstellungsphase ist das traditionelle Aufgabengebiet der operativen Qualitätssicherung (Linß, 2018, S. 93). Wesentlich im Produktrealisierungsprozess ist, dass dieser nach geplantem Vorgehen und unter Sicherstellung der Qualität abläuft. Das bedeutet unter kontrollierbaren Bedingungen. Zudem ist eine Überwachung des Prozesses durch Prüfungen notwendig.
  10. 9. Qualitätsmanagement in der Beschaffung

    Florian Ebinger, Nadine Voll
    Zusammenfassung
    Die Qualität des produzierten Endproduktes ist von der Qualität der Zulieferteile und Materialien abhängig (Brüggemann & Bremer, 2020, S. 151). Aus diesem Grund müssen die Abläufe und die Zusammenarbeit mit Lieferanten organisiert werden. Das Unternehmen soll sicherstellen, dass der externe Anbieter fähig ist, anforderungskonforme Produkte oder Prozesse bereitzustellen. Sie müssen geeignete und aussagefähige Kriterien definieren, um Beurteilung, Auswahl, Überwachung der Leistung sowie Neubeurteilung durchzuführen. Die Integration potenzieller Lieferanten in den Produktentwicklungsprozess sollte dabei möglichst früh stattfinden.
  11. 10. Verbesserung des Qualitätsmanagementsystems

    Florian Ebinger, Nadine Voll
    Zusammenfassung
    Nach Einführung und Etablierung eines QMS in einem Unternehmen ist eine kontinuierliche Überprüfung notwendig, um festzulegen, in welchem Ausmaß die geplanten Tätigkeiten verwirklicht und geplante Ergebnisse erreicht werden (DIN, 2015a, S. 46). Dadurch wird sichergestellt, dass der Arbeitsaufwand im Rahmen des QMS nicht überflüssig ist und seinen Zweck erfüllt. Auf Grundlage der Bewertung kann das QMS fortlaufend angepasst und verbessert werden.
  12. 11. Zertifizieren des Qualitätsmanagementsystems

    Florian Ebinger, Nadine Voll
    Zusammenfassung
    Die Zertifizierung stellt eine offizielle Bestätigung der Qualitätsfähigkeit des Unternehmens dar (Brüggemann & Bremer, 2020, S. 138). Bei der Zertifizierung des QMS wird durch eine national akkreditierte Zertifizierungsstelle geprüft, ob das QMS den zugrundeliegenden Regelwerken entspricht. Ist das Ergebnis der Überprüfung positiv, wird ein Zertifikat mit einer begrenzten Gültigkeitsdauer von drei Jahren von der Zertifizierungsstelle an das Unternehmen ausgestellt.
  13. Backmatter

Titel
Qualitätsmanagement – So gelingt die Einführung
Verfasst von
Florian Ebinger
Nadine Voll
Copyright-Jahr
2024
Verlag
Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Electronic ISBN
978-3-446-47847-3
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-446-47847-3

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