Skip to main content
main-content

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

I. Einführung

Zusammenfassung
Heutzutage ändern sich die Märkte so rasch, daß ein Vertriebssystem in der Lage sein muß, schnell und richtig zu reagieren, um profitables Wachstum bei Hersteller und Händler erzielen zu können.
Petra Beck

II. Der Transaktionskostenansatz

Zusammenfassung
Wichtiger Teilbereich der Neuen Institutionenökonomik ist der Transaktionskostenansatz, dem Williamson — zumindest in der organisationstheoretischen Aus-richtung — sein Gepräge gegeben hat (Abb.4). Institutionen werden hier als Mittel der Einsparung von Transaktionskosten betrachtet. Williamson analysiert Organisationsformen wie Märkte und Unternehmen und erweitert damit die Theorie der Unternehmung. North hingegen erklärt in seinem Ansatz die historische Entwicklung von Institutionen mit der Existenz von Transaktionskosten. Er zählt argumentationstheoretisch zu der Property Rights Schule. Seiner Ansicht nach brachte die Arbeitsteilung trotz produk-tionstechnischer Vorteile steigende Transaktionskosten mit sich.21 So kommen North/ Wallis in einer neueren Studie zu dem Ergebnis, daß Transaktionskosten eine erodierende Wirkung auf die Produktivität und auf das Wirtschaftswachstum haben, da sie nach ihren Berechnungen allein innerhalb des letzten Jahrhunderts von 25 auf 45% des Bruttosozialprodukts angestiegen sind.22
Petra Beck

III. Vertragliche Vertriebssysteme aus vertragstheoretischer Sicht — eine Ergänzung des bisherigen Forschunghsstandes

Zusammenfassung
Vertragliche Vertriebssysteme sind nach Ahlert durch eine auf Dauer angelegte, planmäßige Kooperation zwischen selbständigen Industrie- und Handelsunternehmen auf der Grundlage von Bindungen und Austauschverträgen gekennzeichnet.92 Die Verhaltensabstimmung erfolgt in erster Linie auf der Grundlage von Vertriebsverträgen, die wie folgt definiert werden können.
Petra Beck

IV. Qualitätsmanagement Vertraglicher Vertriebssyteme

Zusammenfassung
Die sehr abstrakte Theorie Williamsons führte zu rein monokausalen Aussagen, da sie lediglich auf Transaktionskostenunterschiede verschiedener institutioneller Arrangements abhebt. Die Einbeziehung von Handelsfunktionen und daraus abgeleiteten Aktivitäten erlaubte die Analyse konkreter Vertragsbeziehungen auf ihre Transaktionskosteneffizienz, was schon eher einzelfallbezogene Aussagen erlaubte. Es fehlte aber auch hier sowohl eine eindeutige Aussage über die Transaktionskostenhöhe, als auch eine Einbeziehung von Einflußfaktoren, die sich im Zeitablauf verändern können wie z.B. die Wettbewerbssituation und die Kundenzufriedenheit.
Petra Beck

V. Ergebnisse

Zusammenfassung
Die Neue Institutionenökonomik interessiert sich dafür, wie Institutionen ausgestaltet sein müssen, daß Transaktionskosten eingespart werden können. Generell geht es um die Begründung von Kooperationsproblemen. Die Lösung liegt in Anreizen und Sanktionen, sich vertragskonform zu verhalten. Die Diskussion bleibt der rein funktionalen Ebene verhaftet: Warum gibt es eine bestimmte Organisationsform und wie ist sie transaktionskostensenkend auszugestalten? Der Tautologievorwurf der Literatur an den Transaktionskostenansatz, nämlich durch die Transaktionskosten die Existenz sämltlicher Institutionen erklären zu können, wird von O.E. Williamson entschärft, indem er die Analyse um eine Stufe zurückverlagert und sich der Untersuchung der Eigenschaften einer vertraglichen Transaktion widmet. Zusätzlich werden in dieser Arbeit noch die Erkenntnisse anderer Disziplinen auf den Transaktionskostenansatz angewandt, um zu einer erweiterten vertragstheoretischen Analyse zu gelangen.
Petra Beck

Backmatter

Weitere Informationen