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Über dieses Buch

Das dreibändige Lehrbuch „Quantitative BWL“ stellt die theoretischen quantitativen Grundlagen der betrieblichen Entscheidungen und des marktwirtschaftlichen Umfelds dar. Es ist für Studierende der Wirtschaftswissenschaften und des Wirtschaftsingenieurwesens im Bachelor- und Masterprogramm konzipiert. Auch komplexe Inhalte werden durch zahlreiche Beispiele verständlich und anschaulich erklärt. Zu jedem Kapitel gibt es Übungsaufgaben mit Lösungshinweisen. Somit eignet sich das Lehrbuch zur Unterstützung von Vorlesungen, aber auch zum autodidaktischen Lernen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Markttheorie

Zusammenfassung
Unternehmen konkurrieren gegen Wettbewerber um Beschaffungsmengen auf den vorgelagerten Märkten und um Verkaufsmengen auf der Absatzseite. Private Haushalte sind die Lieferanten der Arbeitskraft und gleichzeitig Endabnehmer industrieller Konsumprodukte und diverser Dienstleistungen. Es stellt sich die Frage, wie der globale Kreislauf von Waren und Arbeitskraft koordiniert wird. Ganz im Sinne der Neoklassik kann gezeigt werden, dass die auf den Märkten angebotenen und nachgefragten Gütermengen und die in der Produktion getroffenen Entscheidungen maßgeblich durch relative Marktpreise gesteuert werden. Es stellt sich so ein stabiles Gleichgewicht ein, dass über interessante Optimalitätseigenschaften verfügt. Allerdings führt die Veränderung der hierfür notwendigen Prämissen schnell zu Situationen, in denen die Optimalität in Frage gestellt ist. Beispiele hierfür können in Machtkonzentrationen (Monopolen und Oligopolen), in Umweltproblematiken (externe Effekte) und in wirtschaftlichen Transaktionen unter Informationsunvollkommenheiten (Moral Hazard in Prinzipal-Agent-Strukturen) gesehen werden. Die Diskussion dieser sogenannten Marktunvollkommenheiten führt zu Vorschlägen effektiver Regulierungen der Unternehmen, Märkte und Verträge mit dem Ziel, eine relative Optimalität (second best) wieder herzustellen.
Thomas Bonart, Jürgen Bär

2. Investition und Finanzierung

Zusammenfassung
„Zeit“ hat eine wesentliche ökonomische Bedeutung, die sich in der Investitionsrechnung in Ab- und Aufzinsungsvorgängen ausdrückt. Um zwischen verschiedenen Investitionsobjekten auswählen und optimale Ersatzzeitpunkte bestimmen zu können, verwendet man die Kapitalwertmethode, die Interne-Zinsfuß-Methode und die Äquivalente-Annuitäten-Methode. Während die Investitionsrechnung überwiegend unter der Annahme der Sicherheit erfolgt, basiert die Analyse des Wertpapiermarkts auf der Wahrscheinlichkeitsrechnung. Grundlage für Anlageentscheidungen im Capital-Asset-Pricing Modell (CAPM) sind die erwarteten Renditen und die erwarteten Volatilitäten der Wertpapiere und die Risikopräferenzen der Investoren. Durch Mischung von Wertpapieren werden Diversifikationspotentiale genutzt. Das CAPM setzt die Existenz einer sicheren Wertpapieranlage voraus. Unter Bedingungen von wechselnden Inflationsraten und Leitzinsen ist es aber fraglich, ob sichere Wertpapieranlagen überhaupt existieren. In einer globalen Wirtschaft hängen Renditen in erheblichem Maße von Wechselkursen ab. Insofern sind die Prognose von Wechselkursen und die Absicherung gegen Wechselkursschwankungen durch Fremdwährungskredite und Devisentermingeschäfte wichtige Bestandteile der Investitionsentscheidung.
Thomas Bonart, Jürgen Bär

Backmatter

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