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Über dieses Buch

Dieses Lehrbuch bietet eine Einführung in die sozialwissenschaftliche Forschungslogik und den quantitativen Forschungsprozess. Die einzelnen Phasen des Forschungsprozesses – Forschungsthema und Entwicklung einer Forschungsfrage, Konzeptspezifikation, Hypothesenbildung, Operationalisierung, Forschungsdesign, Auswahlverfahren und Datenerhebung – werden anhand politikwissenschaftlicher Beispiele dargestellt und erläutert. Zudem werden wichtige sozialwissenschaftliche Datensätze vorgestellt und die Bedeutung der Sekundäranalyse herausgearbeitet. Das Buch bietet damit zentrale Informationen, die für ein Verständnis der quantitativen Sozialforschung und die Auseinandersetzung mit empirischen Studien erforderlich sind.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einführung

Die Methoden der empirischen Sozialforschung stellen einen wichtigen Bestandteil des sozialwissenschaftlichen Studiums dar. Die Bedeutung des Wissens über die sozialwissenschaftliche Forschungslogik, ihre Strategien und Techniken – kurz: ihre Methoden – wird in diesem Kapitel erläutert. Daran anknüpfend werden Merkmale sozialwissenschaftlicher Forschung dargestellt. Die Einführung schließt mit einem Ausblick auf die weiteren Kapitel dieses Buchs.

Markus Tausendpfund

Kapitel 2. Grundbegriffe

In der empirischen Sozialforschung wird zur präzisen Kommunikation ein spezifisches Vokabular genutzt. In diesem Kapitel werden zentrale Grundbegriffe vorgestellt, die bei der Lektüre empirischer Studien häufig vorausgesetzt werden.

Markus Tausendpfund

Kapitel 3. Sozialwissenschaftlicher Forschungsprozess

In diesem Kapitel wird der (quantitative) sozialwissenschaftliche Forschungsprozess vorgestellt. Nach der Darstellung verschiedener Arten von Forschungsprojekten werden die einzelnen Phasen des Forschungsprozesses skizziert. Dieses erste Kennenlernen des (kompletten) Forschungsprozesses soll helfen, die einzelnen Phasen des Forschungsprozesses, die in den weiteren Kapiteln des Buchs vorgestellt werden, immer wieder in den Gesamtzusammenhang einzuordnen. In jeder Phase eines Forschungsprojekts werden Entscheidungen getroffen, die Konsequenzen für nachgelagerte Forschungsphasen haben.

Markus Tausendpfund

Kapitel 4. Forschungsthema

Die Grundlage für ein erfolgreiches Forschungsprojekt bilden das Forschungsthema und die Forschungsfrage. Die Festlegung des Forschungsthemas und die Formulierung der Forschungsfrage setzen eine intensive Auseinandersetzung mit dem existierenden Forschungsstand voraus. Deshalb werden Kriterien für die Auswahl der Fachliteratur und Recherchetechniken vorgestellt. In diesem Kapitel werden ebenenfalls allgemeine Strategien zur Entwicklung einer Forschungsfrage dargestellt. Zudem werden Kriterien vorgestellt, um die Relevanz einer Forschungsfrage zu bewerten.

Markus Tausendpfund

Kapitel 5. Konzeptspezifikation

Demokratie, Politikverdrossenheit sowie politische Beteiligung – in den Sozialwissenschaften sind wir häufig mit Begriffen konfrontiert, die Bestandteil des alltäglichen und nichtwissenschaftlichen Sprachgebrauchs sind. Diese Begriffe sind allerdings oft unpräzise und es existiert kein einheitliches Begriffsverständnis (Friedrichs 1990, S. 73 – 74; Kühne 2013, S. 25). Deshalb müssen die verwendeten Begriffe eindeutig definiert und von anderen Begriffen abgegrenzt werden, ehe die mit diesen Begriffen bezeichneten Sachverhalte empirisch untersucht werden können.

Markus Tausendpfund

Kapitel 6. Hypothesen

Hypothesen sind vermutete Zusammenhänge zwischen zwei Merkmalen. In diesem Kapitel werden Kriterien der sozialwissenschaftlichen Hypothesenbildung vorgestellt. Neben der Unterscheidung in deterministische und probabilistische Hypothesen lassen sich auch zwei Grundformen von Hypothesen charakterisieren: Wenn-dann-Hypothesen und Je-desto-Hypothesen.

Markus Tausendpfund

Kapitel 7. Operationalisierung

Die Operationalisierung verbindet die theoretische und empirische Ebene in einem Forschungsprojekt. In diesem Kapitel wird dargestellt, wie theoretischen Konzepten beobachtbare Sachverhalte (Indikatoren) zugeordnet werden, um die theoretisch postulierten Zusammenhänge zwischen Konzepten empirisch überprüfen zu können. Anschließend wird erläutert, was Messen in der empirischen Sozialforschung bedeutet, und es werden traditionelle Skalenniveaus dargestellt. Das Kapitel schließt mit einer Vorstellung klassischer Gütekriterien einer Operationalisierung und erläutert die Vorteile der Indexbildung.

Markus Tausendpfund

Kapitel 8. Primär- und Sekundäranalyse

In diesem Kapitel werden die Begriffe Primär- und Sekundäranalyse erläutert sowie die Vor- und Nachteile dieser Forschungsstrategien aufgezeigt. Bei den meisten Forschungsprojekten werden keine eigenen Daten erhoben, sondern es wird bereits existierendes Datenmaterial zur Überprüfung der Hypothesen genutzt. Deshalb werden in diesem Kapitel auch zentrale Datensätze bzw. Institutionen, die sozialwissenschaftliche Datensätze zur Verfügung stellen, vorgestellt. Das Kapitel schließt mit Hinweisen zur Recherche nach sozialwissenschaftlichen Datensätzen.

Markus Tausendpfund

Kapitel 9. Forschungsdesign

Das Forschungsdesign – häufig auch Untersuchungsanordnung genannt – umfasst im weiten Verständnis die Beantwortung mehrerer Fragen: Wann, wo, wie und wie oft müssen die empirischen Indikatoren an welchen Objekten erfasst werden, um die formulierten Hypothesen prüfen zu können (z. B. Westle 2009c, S. 133; ähnlich auch Schnell et al. 2013, S. 199; Stein 2014, S. 138)? In Anlehnung an Diekmann (2011, S. 194) lassen sich bei einem engeren Verständnis des Forschungsdesigns drei zentrale Entscheidungen unterscheiden: Erstens muss in Abhängigkeit von den formulierten Hypothesen die Untersuchungsebene festgelegt werden. Zweitens muss die Untersuchungsform geklärt werden. Drittens muss die Häufigkeit der Datenerhebung spezifiziert werden.

Markus Tausendpfund

Kapitel 10. Auswahlverfahren

Über wen oder was sollen Aussagen gemacht werden? Diese Frage steht bei der Festlegung des Auswahlverfahrens im Mittelpunkt. Eine erste Entscheidung bei der Konkretisierung des Auswahlverfahrens ist die Festlegung, ob alle Untersuchungsobjekte (z. B. alle Personen), über die eine Aussage gemacht werden soll, untersucht werden oder nur eine Teilmenge dieser Elemente. Aus zeitlichen, finanziellen und forschungspraktischen Gründen dominieren in den Sozialwissenschaften Teilerhebungen.

Markus Tausendpfund

Kapitel 11. Datenerhebung

Nach der Festlegung des Forschungsdesigns und der Entscheidung für ein Auswahlverfahren muss die Datenerhebung konkretisiert werden. Traditionell werden drei Varianten der Datenerhebung unterschieden: Befragung, Beobachtung und Inhaltsanalyse (z. B. Atteslander 2010; Diekmann 2011, S. 195; Schnell et al. 2013, S. 311). Diese drei Formen der Datenerhebung werden in diesem Kapitel vorgestellt. Im Mittelpunkt steht dabei die standardisierte Befragung, die als „klassisches Instrument der Datenerhebung“ (Reinecke 2014, S. 601) gilt und gerne auch als „Königsweg der praktischen Sozialforschung“ (König 1974, S. 27) bezeichnet wird. Standardisierte Befragungen liefern heute die Datengrundlage für die Mehrheit der empirischen Studien (Diekmann 2011, S. 434; Schnell 2012, S. 28).

Markus Tausendpfund

Kapitel 12. Datenaufbereitung und -analyse

Bei der Datenerhebung werden von den Untersuchungsobjekten (z. B. Personen, Gemeinden, Staaten) die interessierenden Merkmale (z. B. politisches Interesse, Demokratiezufriedenheit, Nettoeinkommen) erfasst. Diese Merkmale werden allgemein als Variablen bezeichnet. Die quantitative Datenanalyse setzt neben einer sorgfältigen Datenerhebung auch eine bestimmte Datenorganisation voraus, die Datenmatrix genannt wird. Nach der Erstellung der Datenmatrix werden die Daten für die Analyse vorbereitet.

Markus Tausendpfund

Kapitel 13. Publikation

Forschungsergebnisse gelten erst als anerkannt, „wenn sie veröffentlicht und damit der Kritik und Überprüfung zugänglich gemacht worden sind“ (Deutsche Forschungsgemeinschaft 2013, S. 43). Die Publikation der Forschungsergebnisse ist damit ein integraler Bestandteil im Forschungsprozess (siehe auch Döring und Bortz 2016, S. 787 – 804). In diesem Kapitel werden klassische Publikationsformen vorgestellt (Abschnitt 13.1).

Markus Tausendpfund

Kapitel 14. Weiterführende Literaturhinweise

Das vorliegende Buch bietet eine Einführung in die (quantitativen) Methoden der empirischen Sozialforschung und die Logik sozialwissenschaftlicher Forschung. Es existiert umfangreiche Literatur zu den Grundlagen und fortgeschrittenen Methoden empirischer Sozialforschung. In diesem Kapitel werden Bücher und Sammelbände zu den Methoden empirischer Sozialforschung vorgestellt. Darüber hinaus werden Fachzeitschriften dargestellt, die sich schwerpunktmäßig mit den Methoden der empirischen Sozialforschung beschäftigen.

Markus Tausendpfund

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