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Über dieses Buch

Dieses Buch richtet sich an alle, die ihrem Unternehmen oder ihrer Organisation zu einem erfolgreichen Auftritt verhelfen wollen, sei es als Redner, Redenschreiber oder Kommunikationsverantwortlicher. Es zeigt kurz und kompakt auf, wie ein gelungenes Redemanagement zentrale Knotenpunkte – Konzeption, Niederschrift, Vortrag und Organisation der Redeproduktion – optimal miteinander verknüpft.
Der Autor erklärt die Grundlagen eines erfolgreichen Redemanagements, mit deren Hilfe die Rede als wirkungsvolles Kommunikationsinstrument eingesetzt werden kann: von der Idee über die Anordnung der Inhalte und die konkreten Formulierungen bis hin zu Gedächtnisübungen und dem eigentlichen Auftritt. Erstmalig erläutert der Autor auch die Funktionsweise von Crowd-Ghostwriting, eine von ihm erfundene Methode der Redeproduktion. Zudem regt er wertvolle Übungen an und gibt inspirierende Denkanstöße für Ihre Redepraxis.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Zwei Fragen: Was ist eine gute Rede und wer ist ein guter Redner?

Was ist eine gute Rede und wer ein guter Redner, eine gute Rednerin? Ist der Applaus entscheidend? Je stärker und länger er ist, desto gut und besser ist die Rede? Oder gibt der Anklang in den Medien das Maß, wonach wir feststellen können, ob der Redner eine gute Rede gehalten hat oder nicht? Ein wörtliches oder gar zwei Zitate – und der Redner samt dem Redenschreiber und dem Pressesprecher sind glückselig. Vielleicht aber ist es die Häufigkeit, in der das Publikum während der Rede lacht und so den Redner äußerst schmeichelt, der, berühmt für seine Humorlosigkeit und tief traurig über sein Unvermögen, die Menschen zu unterhalten, endlich den Beweis antreten kann, er sei doch nicht so schrundig, wie es den Anschein habe. Und nicht selten klopfen Redner auf die eigene Schulter, dass sie diese oder jene Pflichtveranstaltung und damit Pflichtrede ohne Blessuren hinter sich gebracht haben. Sind das die Kriterien einer guten Rede? Es gibt auch ein anderes!
Vazrik Bazil

Kapitel 2. Fünf Tätigkeiten des Redners

Die klassische Rhetorik hat die grundlegenden Schritte, wie eine Rede entsteht, vor mehr als zweitausend Jahren beschrieben. Sie sind heute noch gültig: Erfindung, Anordnung, Formulierung, Gedächtnisübung und Auftritt. Doch die Möglichkeiten, was wir bei jedem Schritt tun können, haben sich erweitert. Redner oder Rednerinnen und Redenschreiber haben wenig Zeit, aber müssen viele Reden halten und schreiben. Wie gehen wir also mit unserer knapp bemessenen Zeit um? „Kreativität“ klingt gut, aber wie viel davon verträgt eine Rede? Sind Zitate nur zum Zitieren da? Und muss die Rede immer verständlich sein? Das haben wir doch immer gehört! Aber vielleicht hat Unverständlichkeit auch einen Nutzen – genau so wie Floskeln! In unserem Kulturkreis spielt Gedächtnis leider eine geringe Rolle – wer will schon Texte auswendig lernen. Aber wie kann das Gedächtnis uns helfen Ideen zu bilden, Formulierungen zu finden und Gedanken anzuordnen? Was bedeutet „Crowd-Ghostwriting“ und warum ist Rhetorik als die Kunst der Rede auch Sigetik, eine Kunst des Schweigens?
Vazrik Bazil

Kapitel 3. Organisation

Was wir oft vergessen, ist die Organisation einer Rede. Das heißt: Die Rede entsteht in einem Prozess – wenn es nicht gerade um private Anlässe handelt. Daran sind die Auftraggeber, die Presseleute, die Redenschreiber, eventuell die Juristen oder Fachreferenten eines Unternehmens beteiligt. Die entscheidenden Glieder bleiben jedoch die Redner und Redenschreiber. Dieser Prozess muss organisiert sein, damit die Rede auch gelingt. Die antike Rhetorik kannte diesen Prozess so nicht. Deshalb muss das Verhältnis zwischen Auftraggeber bzw. Redner und Redenschreiber oder Redenschreiberin so geregelt sein, dass die letzten dem Redner als „Sparringpartner“ zur Verfügung stehen können. Redner, die sagen, sie hätten keine Zeit, schätzen das Kommunikationsinstrument Rede gering. Wer aber die Rede wirklich nutzen will, muss Zeit für Gespräche erübrigen können – nicht jeden Tag, nicht jede Woche, aber vier-fünf Mal im Jahr allemal. Wir kann also dieser Prozess organisiert werden?
Vazrik Bazil

Backmatter

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