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Räume – Grenzen – Hybriditäten

Räume – Grenzen – Hybriditäten
1 Jahrgang | 2019

Beschreibung

Im Kontext des Aufbrechens von Eindeutigkeiten durch kulturelle und soziale Hybridisierungen, durch die partielle Verschmelzung und Neuordnung von lokal, regional, national und global verlieren Grenzen wie auch räumliche Bezüge an Klarheit und Verbindlichkeit. Supranationalstaatlich einzuordnende Migrationsströme wirken bis in lokale Räume. Die Metropolisierung der Welt folgt globalen Mustern und manifestiert sich zugleich lokal sehr unterschiedlich. Und auch Kulturalität, Diversität und Gender entziehen sich einer einfach verortbaren Betrachtungsebene. Übergreifend gehen mit unterschiedlich gearteten Umbrüchen vielfältige und differenzierte In- und Exklusionsprozesse einher. Neue Grenzen werden gezogen, in Frage gestellt und verändert – physisch, kulturell, sozial, politisch, mental etc. –, wobei gleichzeitig ehemals eindeutig scheinende Unterscheidungsmuster unscharf werden. Es entstehen Felder eines in-betweens und sowohl-als-auchs, in dem Hybridisierungen stattfinden. Diese Uneindeutigkeiten lösen mitunter Angst aus und führen wiederum zu einem Gefühl der Sehnsucht nach Eindeutigkeit.
Mit der Reihe „Räume – Grenzen – Hybriditäten“ im Verlag Springer VS wird ein inter- und transdisziplinäres Forum geboten, das sich an Soziologie, Kultur- und Literaturwissenschaften, Geographie, Border Studies und weitere inhaltlich tangierte Disziplinen richtet. Ziel ist es, komplexe Veränderungsprozesse in aktueller ebenso wie in historischer Perspektive zu fokussieren sowie Grenzziehungen und gleichzeitig Hybridisierungen zu konzeptionalisieren. Die übergreifende Klammer bildet ein konstruktivistischer Zugang, mit dem die ,Gemachtheit‘ und Wandelbarkeit von Räumen, Grenzen, Kulturen betont und analysiert wird.

Alle Bücher der Reihe Räume – Grenzen – Hybriditäten

2019 | Buch

Hybrid California

Annäherungen an den Golden State, seine Entwicklungen, Ästhetisierungen und Inszenierungen

Die Geschichte Kaliforniens und dessen räumliche Strukturierung lassen sich als Entstehung, Zurückweisung, Forcierung und Nutzung von Hybridisierungen lesen. Dabei dienen diese Hybridisierungen als Grundlage ästhetischer Betrachtungen – und wie in …