Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Dieses Buch bietet erstmals einen Überblick über praxisbezogene Beurteilungsansätze für Vermögensverwaltungen. Mit Blick auf neue Informations- und Kommunikationstechnologien erläutert es die Auswirkungen von Ratings, Rankings und Scorings auf Arbeitsabläufe, Dienstleistungsprozesse und Effizienz in der Vermögensverwaltung. Daneben diskutiert es, wie sich die Kommunikation zwischen Finanzdienstleistern und Kunden durch transparente Beurteilungsmaßstäbe verändern wird. Auf diese Weise greift dieses Werk das (Kunden-)Bedürfnis nach Transparenz von Beratungsleistungen im Finanzsektor auf.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Möglichkeiten und Nutzen einer Bewertung von Vermögensverwaltungen

Frontmatter

Orientierung ja – Optimierung nein: Zum Nutzen eines Ratings von Vermögensverwaltern für den Anleger

Eine Privatbank mit fokussiertem Angebot fühlt sich ihren Kunden in besonderem Maße, oft über Generationen hinweg, verbunden. „Geht es unseren Kunden gut, geht es uns gut“, ist gelebte Unternehmensphilosophie. Daher wird es nicht verwundern, dass die Gedanken dieses Beitrags ihren Ausgang bei der Entscheidungssituation des Anlegers nehmen.
Sebastian Klein, Carsten Stillbauer

Performancemessung und die Suche nach einem geeigneten Leistungsmaßstab

Deutschland gehört zu den wichtigsten Finanzmärkten weltweit und den interessantesten in Europa. Die ausgeprägte Sparneigung der Deutschen führt zu einem stetigen Wachstum des Bruttovermögens privater Haushalte, wie nachstehende Grafik unterstreicht.
Jürgen Lampe

Möglichkeiten und Grenzen von Ratings

Vor zehn Jahren brachte Oliver Everling als Mitherausgeber das Buch „Fondsrating“ an den Markt. Im Untertitel wurde klar, dass es in erster Linie um das Thema Qualitätsmessung von Fonds gehen sollte. Über dreißig Autoren haben seinerzeit Beiträge zu diesem Themenkomplex geleistet.
Michael Deeken

Der menschliche Faktor jenseits der Ratings – Vertrauen ist nicht messbar

Vor die Auswahlfrage gestellt, welche der drei Dimensionen einer Vermögensanlage „Sicherheit“, „Rendite“ und „Liquidität“ die bedeutendste sei, geben je nach Umfrage mehr als zwei Drittel der befragten Privatanleger „Sicherheit“ als ihr Hauptanlageziel an. In einer von großer Unsicherheit geprägten Welt für Kapitalanleger wird aber in Gesprächen schnell deutlich, dass das Anlageziel „Sicherheit“ zahlreiche Facetten trägt, die nach einer individuellen Betrachtung verlangen. Eine mehrjährige Tätigkeit für vermögende Privatanleger und Stiftungen führt zu der Erkenntnis, dass in der Wahrnehmung eines Anlegers das Motiv „Sicherheit“ dem Anlageziel eines weitgehenden Vermögenserhalts nach Kosten, Steuern und Inflation entspricht.
Thomas Böckelmann

Interessenskonflikte

Das ist eine der entscheidenden Überlegungen im Zusammenhang mit der Verwaltung von Vermögen. Ein Privatkunde, der sein Vermögen nicht selbst verwalten will, delegiert diese Aufgabe an eine Bank oder einen externen Vermögensverwalter. Entscheidet er sich für eine Bank, begibt er sich in ein Vertragsverhältnis, bei dem sowohl Abwicklung als auch Disposition seiner Vermögenswerte in einer Hand liegen.
Marco Böhm

Kriterien zur Bewertung von Vermögensverwaltungen

Frontmatter

Kriterien bei der Auswahl von Vermögensverwaltungen

In Abwandlung Milton Friedman’s berühmter Sentenz: „Vermögensverwaltung ist immer und überall ein Vertrauensbeweis.“ Wieso ist dies so und wieso muss dieser Feststellung so viel Bedeutung beigemessen werden?
Matthias Bohn

Planung und Steuerung der Risiken bei der Auswahl einer Vermögensverwaltung

Wenn sich heute ein Anleger, gleich ob privat oder institutionell, für einen Vermögensverwalter entscheidet, wird er nicht umhin können, diesen auf „Herz und Nieren“ zu prüfen, um konkrete Antworten auf seine Fragen zu erhalten.
Volker Gronau

Rating von quantitativ gemanagten, vermögensverwaltenden Investmentfonds

Vermögensverwaltende Fonds und Mischfonds erfreuen sich in den letzten Jahren stetig steigender Beliebtheit. Alleine im Jahr 2013 erreichten die europaweiten Nettomittelzuflüsse in Mischfonds knapp 95 Milliarden EUR. Das machte Mischfonds unter Investoren am alten Kontinent zur beliebtesten Anlageform.
Leo Willert, Robert Winter

Bewertung professioneller Vermögensverwaltung gegenüber der eines Privatinvestors im Kontext der verhaltensorientierten Finanzmarkttheorie

Das erste Kapitel beschäftigt sich mit der Definition und Erklärung von typischen Anlagefehlern eines Privatinvestors. Die Behavioral Finance wird als wissenschaftliche Disziplin eingesetzt, um Erklärungsansätze zu Verhaltensweisen von Privatinvestoren zu analysieren. Prägnante Fehlerquellen im Anlageverhalten eines Privatinvestors werden im Anschluss ausführlich dargestellt.
Sebastian Hasenack, Mark Bügers

Nachhaltigkeitsratings als Ergänzung der traditionellen Finanzanalyse

Eine objektive Bewertung von potenziellen Chancen und Risiken ist für die Beurteilung der Bonität von Kapitalmarktteilnehmern elementar. Im Rahmen von traditionellen Ratingverfahren werden daher die zentralen Finanzdaten und die wirtschaftliche Situation genauestens beleuchtet, mit dem Ziel, eine Aussage über die zukünftige Zahlungsfähigkeit des jeweiligen Schuldners treffen zu können. Schuldner können hierbei sowohl Unternehmen als auch Staaten oder Institutionen sein.
Nils Ossenbrink

Der perfekte Vermögensverwalter

Jeder wünscht viel und erwartet das Beste. In den anderen Beiträgen dieses Buches geht es um die Sinnhaftigkeit und den Wert statistisch-mathematischer Erhebungen und von Ratings bei der Suche nach einem qualitativ hochwertigen Vermögensverwalter. Wenn man hohe Erträge erreichen möchte, sind solche Verfahren auf Basis der in der Vergangenheit erreichten Anlageergebnisse sehr hilfreich bei der Auswahl eines Vermögensverwalters.
Gerhard Massenbauer

Methoden für Messung und Vergleich von Performanceleistungen

Frontmatter

Performancemessung und verhaltenspsychologische Aspekte

Die Performancemessung liefert durch die Bewertung des Anlageerfolgs wichtige Informationen zur Steuerung und ist daher ein wichtiger Bestandteil des Anlageprozesses. Oft hängen wichtige Entscheidungen für die weitere Anlagepolitik, aber auch Elemente wie die Vergütung oder die Fortsetzung eines Mandats für den Vermögensverwalter davon ab. Daher ist es entscheidend, für die Performancemessung eine Methode zu verwenden, die eine angemessene und genaue Bewertung ermöglicht und von allen Beteiligten im Anlageprozess akzeptiert und verstanden wird.
Katrin Baedorf

Wie agiert der Vermögensverwalter in kritischen Marktphasen? Diversifikationspotenziale und Dispersionschancen der Asset Allocation

Über die grundlegende Beratung eines Anlegers hinaus besteht die zentrale Aufgabe eines Vermögensverwalters darin, aktiv Anlageentscheidungen im Sinne und zum Vorteil seiner Mandanten zu treffen. Demgemäß bilden individuelle Wertvorstellungen und spezifische Risikoaversion des jeweiligen Anlegers den Rahmen für die Betreuung des Vermögens. Dazu treten originäre Ziele, wie Verlustbegrenzung oder etwa die Anforderung, mindestens den Kapitalerhalt über einen bestimmten Anlagehorizont anzustreben bzw.
Bernhard Röck

Qualitätsmanagement in der Vermögensverwaltungspraxis

Das Image von Banken, Vermögensverwaltern und anderen Finanzdienstleistungsinstituten hat in den letzten Jahren deutlich gelitten. Viel Vertrauen der Kunden ist seit der Finanzkrise verloren gegangen. Renditeversprechungen gegenüber Kunden konnten nicht gehalten werden und sehr viel Anlegerkapital ist vernichtet worden.
Wolfgang Juds

Evidenzbasierte Systeme und Markowitz-Diversifikation als Grundlage der Qualitätssicherung

Auch wenn Evidence Based Medicine (EBM) durchaus kontrovers diskutiert wird, gilt EBM als anerkannter und vorherrschender Ansatz in der Medizin (Comberg/Klimm, 2004). EBM betont vor allem die Notwendigkeit, die individuelle klinische Erfahrung (innere Expertise) des Behandelnden mit der bestmöglichen externen Evidenz aus systematischer Forschung zu kombinieren. Der Ansatz berücksichtigt jedoch ausdrücklich die besondere Situation, die Rechte und die Präferenzen des individuellen Patienten (Comberg/Klimm, 2004).
Hans W. Unterdorfer, Brigitte Greiderer-Kleinlercher, Susanne Perkhofer

Rating-Werkzeuge zur Aktienselektion und Möglichkeiten der Risikosteuerung

Systematische und analysebasierte Aktienauswahl soll zu besseren Ergebnissen führen als das durchschnittliche Marktergebnis. Wir stellen im Folgenden eine Reihe von anerkannten Ratingmethoden vor und gehen dabei auch auf die Notwendigkeit eines aktiven Risikomanagements ein, um große Rückschläge abzufedern. Die Grundsätze der Wahl des für Sie zutreffenden Aktienratings sind dem Grunde nach die Grundsätze zur Auswahl eines Vermögensverwalters für eine Aktienstrategie.
Max Schott, Arne Sand, Olga Bohachova

Praxisbeispiele Vermögensverwaltungen4

Frontmatter

Damit Werte Werte schaffen, braucht es mehr als nur eine Geschichte

Anfang 2008, noch vor dem spürbaren Ausbruch der Finanzmarktkrise, entwickelten Thomas Ritterbusch und Kerstin Borchardt eine Geschäftsidee, die sie rückblickend auf das 5-jährige Bestehen mit Stolz erfüllt. Die Frage, die sie immer wieder bewegte, war.
Thomas Ritterbusch, Kerstin Borchardt, Sven Mertens, Martin Schönborn, Sevilay Kasim, Bastian Bosse, Timo Wesemann

Family Office – Mythos mit Zukunft Eine explorative Studie zur Arbeitsweise von Family Offices

Große Familienvermögen werden weltweit zunehmend in Family Offices betreut. Dies vor allem, weil Family Offices vollkommen unabhängig und ausschließlich im Interesse der Familien agieren. Nach wie vor sind diese Institutionen sehr verschwiegen, tauchen in allgemeinen Informationen zu Finanzmärkten wenig auf, und ihre Arbeitsweise ist sehr individuell.
Felix Breuer, Claudia Emele, Simon Frey, Wolfgang Gerke, Sibylle Peter

Fiduciary Management mit Vermögensverwaltung 3.0

Im Jahr 2008 brachen die Weltmärkte in neuen Dimensionen zusammen. Die Ausmaße erinnerten an die Weltwirtschaftskrise in den Dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Investitionswelle der ersten Globalisierungsphase kam damit nach 18 Jahren zum Erliegen.
Jörg Blickle, Götz J. Kirchhoff, Günter Stibbe

Hedgefonds in der Vermögensverwaltung

Alternative Anlagen im Allgemeinen wie auch Hedgefonds im Speziellen haben heutzutage in sehr vielen Vermögensverwaltungen Einzug gehalten. Dabei kann der Vermögensverwalter selbst, die mit dem Kunden bestimmte Anlagestrategie oder der gezielte Kundenwunsch den Ausschlag dazu gegeben haben. Die Entwicklung in den letzten 20 Jahren zeigt, dass die durch Hedgefondsmanager verwalteten Vermögen eindrücklich gewachsen sind.
Bernhard Schmitt

Anforderungen an die Vermögensverwaltung für Ruheständler

Die Erwerbsaufgabe und damit der Eintritt in den Ruhestand bringen viele Veränderungen mit sich. Einerseits, und das ist sehr schön, erhält man ein wertvolles Geschenk: Zeit. Zeit, die für eigene, nichtberufliche Interessen genutzt werden kann.
Tom Friess

Veranstaltungen als Bestandteil des Private Banking

Dass die Vermögensverwaltung für private Vermögende mehr ist als Asset Management, ist auch den traditionellen Beobachtern des Private Banking klar. Üblicherweise unterscheidet man zwischen dem Asset Management und der Vermögensbegleitung oder auch zwischen Investment- und Serviceorientierung. Dabei wird unter Investmentorientierung ein Tätigkeitsfeld verstanden, das mit dem eines Fondsmanagers vergleichbar ist.
Lutz Hering

Anlagestrategie für Wachstumsaktien und Dividendenwerte

Die Aktienmärkte unterliegen ähnlich wie die Volkswirtschaften einem Zyklus. Dessen Dauer beträgt in beiden Fällen durchschnittlich etwa vier Jahre, allerdings mit großen Schwankungen. Das Niveau der kurzfristigen Zinsen ist ein wesentlicher Einflussfaktor des Konjunktur- und Börsenzyklus.
Georg Thilenius, Julia Thilenius

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Whitepaper

- ANZEIGE -

Blockchain-Effekte im Banking und im Wealth Management

Es steht fest, dass Blockchain-Technologie die Welt verändern wird. Weit weniger klar ist, wie genau dies passiert. Ein englischsprachiges Whitepaper des Fintech-Unternehmens Avaloq untersucht, welche Einsatzszenarien es im Banking und in der Vermögensverwaltung geben könnte – „Blockchain: Plausibility within Banking and Wealth Management“. Einige dieser plausiblen Einsatzszenarien haben sogar das Potenzial für eine massive Disruption. Ein bereits existierendes Beispiel liefert der Initial Coin Offering-Markt: ICO statt IPO.
Jetzt gratis downloaden!

Bildnachweise