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26.11.2018 | Beitrag/Article | Ausgabe 6/2018

Raumforschung und Raumordnung |  Spatial Research and Planning 6/2018

„Rationale“ vs. (?) „kommunikative“ Planungsmethoden: Theoretische Ausgangspunkte, empirische Befunde aus Experimenten und Überlegungen zur Weiterentwicklung am Beispiel der Nutzwertanalyse

Zeitschrift:
Raumforschung und Raumordnung | Spatial Research and Planning > Ausgabe 6/2018
Autoren:
Prof. Dr. Christian Diller, Sarah Oberding

Zusammenfassung

Ziel des Beitrags ist es, auf der Basis einer vereinfachten theoretischen Fundierung empirische Hinweise auf den Charakter von unterschiedlichen Planungsmethoden zu gewinnen, um daraus Folgerungen für ihre Weiterentwicklung zu ziehen. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwieweit sich unterschiedliche Verständnisse von Planungsrationalität auch in unterschiedlichen Planungsmethoden ausdrücken. Dazu wird zunächst die Debatte um den Rationalitätsbegriff in der Planung wiedergegeben, die sich vor allem auf die Dichotomie zwischen analytischer Zweck-Mittel-Rationalität einerseits und kommunikativer Rationalität andererseits zuspitzen lässt. Hierauf aufbauend werden empirische Ergebnisse aus einem Forschungsvorhaben vorgestellt, in dem verschiedene Planungsmethoden auf die drei Hauptdimensionen „rational“, „kommunikativ“ und „kreativ“ hin bewertet wurden. Daran anknüpfend wird am Beispiel der klassischen Planungsmethode der Nutzwertanalyse dargelegt, ob und wie vermeintlich rationale Planungsmethoden bislang im Hinblick auf den Communicative Turn in der Planung weiterentwickelt wurden. In der noch systematischeren kommunikativen Ausgestaltung bewährter rationaler Planungsmethoden wird im Fazit auch ein wichtiges und praxisrelevantes Feld der Planungsforschung erkannt.

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