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Über dieses Buch

Kreditentscheidungen stellen hohe Anforderungen an das Finanzwissen und die mentale Leistungsfähigkeit des Kreditsuchenden. Sebastian Heim beschäftigt sich deshalb im vorliegenden Werk ausführlich mit der Frage, wie ein potentieller Kreditnehmer aus rationaler Sicht bei der Suche und Auswahl von Kreditalternativen vorgehen sollte und welche „Fehler“ – sogenannte Rationalitätsdefizite – ihm dabei unterlaufen können. Dafür entwickelt er eine Heuristik, die private und gewerbliche Kreditsuchende bei der Bestimmung der ökonomisch rationalen Kreditalternative unterstützen kann. Die Anfälligkeit des Kreditentscheidungsprozesses für Rationalitätsdefizite diskutiert der Autor anhand verschiedener Forschungsergebnisse u. a. aus dem Bereich der Verhaltensökonomie und mithilfe der empirischen Auswertung von Projektdaten einer Crowdlending-Plattform.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Im Jahr 2018 sind laut einer Marktstudie im Auftrag des Bankenfachverbandes bereits 37 % aller Ratenkredite in Deutschland zumindest teilweise über das Internet zustande gekommen. Gleichzeitig wird auch das Medium Internet immer häufiger als Informationsquelle genutzt, um Informationen über Finanzierungsmöglichkeiten einzuholen. Die häufig beworbenen Vorteile dieses Digitalisierungsprozesses stellen günstigere Kreditkonditionen, kürzere Durchlaufzeiten und ein unbürokratischer Kreditabschluss dar.
Sebastian Heim

Kapitel 2. Rationale Kreditentscheidungen vor dem Hintergrund der Finanzierungstheorie

Zusammenfassung
Innerhalb der Ökonomie lassen sich normative und deskriptive Strömungen unterscheiden. Der Teil der Wirtschaftswissenschaften, der sich mit dem tatsächlichen Verhalten der Wirtschaftssubjekte beschäftigt, basiert auf der deskriptiven Entscheidungstheorie und ist in erster Linie verhaltenswissenschaftlich geprägt.
Sebastian Heim

Kapitel 3. Entwicklung einer heuristischen Vorgehensweise zur Unterstützung ökonomisch rationaler Kreditfinanzierungsentscheidungen

Zusammenfassung
Das Ziel dieses Kapitels besteht darin, dem Kreditnehmer eine Vorgehensweise aufzuzeigen, wie er auch unter realen Gegebenheiten zu einer möglichst rationalen Kreditfinanzierungsentscheidung gelangen kann. Dafür werden zunächst die Anforderungen an die zu entwickelnde heuristische Vorgehensweise aufgezeigt (Kapitel 3.1). Anschließend werden der Aufbau und die inhaltliche Gestaltung der Heuristik näher erläutert, wobei hier in erster Linie auf die in Kapitel 2 vorgestellten Erkenntnisse der Finanzierungstheorie zurückgegriffen wird (Kapitel 3.2).
Sebastian Heim

Kapitel 4. Rationalitätsdefizite in Entscheidungsprozessen

Zusammenfassung
Die in Kapitel 3 entwickelte heuristische Vorgehensweise im Rahmen des Kreditentscheidungsprozesses verfolgt u. a. das Ziel, dem Entscheidungsträger einen möglichst rationalen Weg zur Identifikation der nutenmaximierenden Kreditalternative aufzuzeigen – der erste Teil der Arbeit ist somit normativ geprägt. Die Tatsache, dass in der Literatur keine vergleichbare Beschreibung zu finden ist, wirft jedoch die Frage auf, wie Kreditsuchende bisher mit Kreditfinanzierungsentscheidungen umgehen und inwieweit diese Vorgehensweise mit dem ökonomischen Rationalitätspostulat vereinbar ist.
Sebastian Heim

Kapitel 5. Potentielle Rationalitätsdefizite im Kreditentscheidungsprozess am Beispiel des Crowdlendings

Zusammenfassung
Ein Ziel des zweiten Teils dieser Arbeit besteht in der Diskussion von Rationalitätsdefiziten, die vorrangig im Rahmen der Online-Kreditvergabe auftreten. Als Untersuchungsobjekt wurde dafür das Crowdlending – eine relativ moderne Variante der Online-Kreditfinanzierung – ausgewählt. Die Ausführungen in diesem Kapitel erläutern zunächst die Grundlagen des Crowdlendings.
Sebastian Heim

Kapitel 6. Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit verfolgte zwei Ziele. Der normativ geprägte erste Teil der Arbeit ging der Frage nach, wie eine Kreditfinanzierungsentscheidung unter realen Voraussetzungen ablaufen müsste, damit sie den Anforderungen der Ökonomie an eine rationale Vorgehensweise weitestgehend entspricht. Dafür wurde zunächst erörtert, welche Anforderungen die Ökonomie an eine rationale Vorgehensweise stellt, welcher Aufbau des Kreditentscheidungsprozesses aus entscheidungstheoretischer Sicht sinnvoll erscheint und welche Erkenntnisse sich aus der Finanzierungstheorie bezüglich der einzelnen Teilschritte des Entscheidungsprozesses ableiten lassen.
Sebastian Heim

Backmatter

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