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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Das Thema Insolvenz ist allgegenwärtig. Im Jahr 2008 wurden 156.700 Anträge auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Die Zahl der Verbraucherinsolvenzen verzeichnete seit Einführung der Insolvenzordnung im Jahr 1999 deutliche Zuwächse und ist von 2.450 in 1999 auf 109.300 im Jahr 2007 angestiegen. Erstmals reduzierten sich die Verbraucherinsolvenzen in 2008 auf 98.500 Anträge. Die Unternehmensinsolvenzen stagnierten dagegen nach enormen Zuwächsen in den Jahren 1999 bis 2002 auf hohem Niveau. Das Jahr 2003 verzeichnete mit 39.470 Anträgen ein Rekordhoch im Bereich der Unternehmensinsolvenzen. In 2008 stiegen die Unternehmensinsolvenzen erstmalig seit 2003 wieder auf 29.800. Die geschätzten Zahlen für 2009 ergeben nun Unternehmensinsolvenzen von 34.300. Die Entwicklung der Unternehmensinsolvenzen ist damit auf dem Stand vor Platzen der Dotcom-Blase im Jahr 2000. Damals konnten sich Unternehmen, die sich mit neuen technologischen Entwicklungen beschäftigten, über den Aktienmarkt mit übermäßiger Liquidität ausstatten, weil sich sowohl institutionelle Investoren wie auch teilweise unerfahrene Kleinanleger durch die rasante Entwicklung der New Economy hohe Börsengewinne erwarteten. Nachdem eine Großzahl dieser Unternehmen die Gewinnerwartungen ihrer Anleger nicht erfüllen konnten, zunehmend Unregelmäßigkeiten im Zahlenwerk dieser Unternehmen aufgedeckt wurden und einstige Hoffnungsträger der Anleger Insolvenz anmelden mussten, brach der Kapitalmarkt in sich zusammen. Eine Folge daraus war neben dem bis heute andauernden Vertrauensverlust der Anleger in den Aktienmarkt auch ein Anstieg von Insolvenzen.

Max Liebig

2. Ausgangssituation Not leidendes Unternehmen

Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit ist ein Not leidendes Unternehmen und die geeigneten Maßnahmen zur Beseitigung dessen Krise.

Max Liebig

3. Reaktivierungsmanagement

Reaktivierungsmanagement wurde definiert als die Sanierung eines Not leidenden Unternehmens nach Maßgabe der Insolvenzordnung. Juristische Basis für die Anwendung von Reaktivierungsmanagement ist damit die Insolvenzordnung (InsO). Die Sanierungsoption der Insolvenzordnung ist in § 1 InsO definiert:

„Das Insolvenzverfahren dient dazu, die Gläubiger eines Schuldners gemeinschaftlich zu befriedigen, indem das Vermögen des Schuldners verwertet und der Erlös verteilt oder in einem Insolvenzplan eine abweichende Regelung insbesondere zum Erhalt des Unternehmens getroffen wird.“

Dem liegt zum einen die Annahme zugrunde, dass, wenn die Sanierung eines Not leidenden Unternehmens gelingt, auch die beteiligten Gläubiger ein besseres Ergebnis als bei einer Liquidation des Unternehmens erzielen werden. Zum anderen verfolgt die Insolvenzordnung volkswirtschaftliche Ziele, insbesondere den Erhalt von Arbeitsplätzen.

Max Liebig

4. Empirische Untersuchung

Dieser Aussage

Wittes

schließt sich der Verfasser an und überträgt die in den bisherigen Kapiteln erarbeitete Problemstellung auf die Praxis, um die dortigen Vorgehensweisen zu analysieren und damit die bisherigen Ergebnisse weiter zu entwickeln. In Kapitel 4.1 wird hierfür das methodische Vorgehen der empirischen Untersuchung erläutert, bevor in Kapitel 4.2 sechs Fallstudien dargestellt und einzeln im Hinblick auf die Forschungsfrage und deren Unterfragen analysiert werden. Die Ergebnisse der empirischen Studie werden in Kapitel 4.3 vorgestellt.

Max Liebig

5. Schlussfolgerungen

Max Liebig

Backmatter

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