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Über dieses Buch

In diesem Essential wird an Beispielen erläutert, wie und mit welchen Herausforderungen gute realitätsbezogene Aufgaben und Unterrichtseinheiten gefunden und genutzt werden können. Dabei werden die Leserinnen und Leser immer wieder eingeladen, selbst etwas auszuprobieren.​

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Bevor ich einen Ausflug ins Unbekannte mache, überlege ich mir ein paar Dinge: Wohin soll der Ausflug gehen? Was genau will ich dort? Welche Route dorthin ist günstig? Welche Mittel oder Voraussetzungen benötige ich? Feste Schuhe für eine Wanderung abseits der Straße? Eine Regenausrüstung? Was weiß ich schon über das Ausflugsziel? Ist es z. B. sinnvoll, ein Fernrohr mitzunehmen, um die Aussicht besser genießen zu können? Wie bei jeder Planung oder Vorbereitung muss ich zudem eine Balance finden zwischen dem, was ich vorher planen kann und will, dem nötigen und sinnvollen Aufwand für die Planung und dem durchaus legitimen Wunsch, auch einmal ein kleines Abenteuer zu erleben, wenn mich etwas nicht Geplantes herausfordert.
Jürgen Maaß

Kapitel 2. Was ist „realitätsbezogener Mathematikunterricht“?

Zusammenfassung
Eine Definition, auf die sich alle Beteiligten geeinigt haben, gibt es nicht. Wenn Sie die beiden deutschsprachigen Hauptquellen (ISTRON und MUED) für Konzepte und Unterrichtsvorschläge in Augenschein nehmen, sehen Sie sofort, dass unter dieser Überschrift ein recht weites Spektrum von Vorstellungen, Vorschlägen und Meinungen versammelt ist. Dieses Kapitel liefert einen Überblick und hilft bei der Bestimmung der eigenen Position.
Jürgen Maaß

Kapitel 3. Weshalb will ich realitätsbezogenen Mathematik unterrichten?

Zusammenfassung
Neben den persönlichen Motiven wie Freude an der Mathematik gibt es auch zwei objektive Motive, mit denen ich Sie vertraut machen will, falls Sie in Diskussionen mit Kolleginnen und Kollegen, Schülerinnen und Schülern oder Eltern Argumente brauchen. Einmal den (Rück-)Blick auf Mathematikunterricht  aus Sicht von Erwachsenen, der hilft, das Problem der Stofffülle anders (entspannter)  zu sehen. Zum anderen das zentrale Argument fürs Modellieren im Mathematikunterricht. Modellieren ist eine übliche Methode der Wahrnehmung, also gar nicht ein Fremdkörper, der neu hinzukommt und die Stofffülle noch vergrößert.
Jürgen Maaß

Kapitel 4. Wege vom „normalen“ zum realitätsbezogenen Mathematikunterricht

Zusammenfassung
Ich skizziere im folgenden Abschnitt drei Wege. Der erste und einfachste ist die Verwendung bereits vorliegender Unterrichtseinheiten. Der zweite ist die eigenständige Planung, z. B. unter Verwendung von aktuellen Materialen aus Zeitungen oder Zeitschriften (Statistiken mit leicht auffindbaren Fehlern werden oft gedruckt).
Jürgen Maaß

Kapitel 5. Welche Mittel oder Voraussetzungen werden benötigt?

Zusammenfassung
Die wichtigste Voraussetzung von allen ist Ihre positive Einstellung zum realitätsbezogenen Mathematikunterricht. Mit dieser Voraussetzung geht alles andere leicht. Was ist „alles andere“?
Jürgen Maaß

Kapitel 6. Welchen Aufwand kostet die Unterrichtsvorbereitung?

Zusammenfassung
Wenn Sie beginnen, realitätsbezogenen Mathematikunterricht durchzuführen, werden Sie wie alle anderen Lehrerinnen und Lehrer vor Ihnen in derselben Situation bald zur Einsicht gelangen, dass diese Art von Unterricht nicht nur zu besonderen Erfolgserlebnissen führt, sondern auch zu vermehrter Arbeit für die Unterrichtsvorbereitung. Sie wissen schon: Je weiter Sie sich vom Schulbuch und anderen schon vorbereiteten Unterlagen für den Unterricht entfernen, desto mehr Arbeitszeit müssen Sie für die Unterrichtsvorbereitung investieren. In diesem Kapitel finden Sie Tipps, die Ihnen helfen, den Arbeitsaufwand zu reduzieren.
Jürgen Maaß

Kapitel 7. Mit welchen Überraschungen kann ich rechnen?

Zusammenfassung
Manche Menschen lassen sich gern überraschen, andere nicht (und schon gar nicht im Unterricht). Viele mögen zwar ein wenig Abenteuer, möchten aber vorher wissen oder zumindest abschätzen können, was eventuell passieren kann. Bei einer solchen Abschätzung helfen Erfahrungen anderer Lehrkräfte, wie ich sie im Folgenden zusammenfasse.
Jürgen Maaß

Kapitel 8. Wie kann ich die Leistung der Lernenden überprüfen und bewerten?

Zusammenfassung
Sind Sie während des Unterrichts schon einmal gefragt worden, ob das, was Sie gerade unterrichten, auch in der nächsten Schularbeit gefragt wird? Für den Fall, dass Sie im Zuge der Lektüre eine ähnliche Frage an mich richten, antworte ich hier mit einem deutlichen JA!
Jürgen Maaß

Kapitel 9. Zusammenfassung/Schluss

Zusammenfassung
Wenn Sie dem Text bis hier gefolgt sind und die eine oder andere Übung mitgemacht haben, wissen Sie mehr als zuvor über realitätsbezogenen Mathematikunterricht. Was können Sie als Fazit mitnehmen?
Jürgen Maaß

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