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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Reale Optionen in der volkswirtschaftlichen Umweltökonomie und Implikationen für die einzelwirtschaftliche Investitionsbewertung

Zusammenfassung
Ein Unternehmen kann aus funktionaler Sicht als ein fortwährender Investitions- und Desinvestitionsprozess beschrieben werden.1 Keine Unternehmensentscheidung definiert die unternehmerischen Handlungsmöglichkeiten in ähnlich umfassendem Maße wie die Investitionsentscheidung. Mit ihr werden die Ressourcen des Unternehmens auf lange Sicht gebunden, sowie Erfolgspotenziale und Kostenstrukturen determiniert. Dies gilt bei der Berücksichtigung ökonomischer Faktoren ebenso, wie bei der Betrachtung der ökologischen Größen. Durch die Entscheidung über ein neues Produkt, dessen Herstellungsverfahren und die damit verbundene Produkt- und die Produktionsplanung werden die Umweltwirkungen des konzipierten Leistungserstellungsprozesses schon zu Beginn dessen für den gesamten Produktionszeitraum weitestgehend determiniert.
David Müller

2. Bewertung der Flexibilität umweltfokussierter Investitionen als Engpass in kleinen und mittelständischen Unternehmen

Zusammenfassung
In diesem einleitenden Kapitel wird die Analyse der umweltfokussierten Investitionen in kleinen und mittelständischen Unternehmen unter dem Blickwinkel der Flexibilität motiviert. Nach der notwendigen Abgrenzung der betrachtungsrelevanten Unternehmen von den Großunternehmen wird die ökonomische und ökologische Relevanz der so beschriebenen Erkenntnisobjekte dargestellt. Die volkswirtschaftlich dominierende Gruppe der kleinen und mittelständischen Unternehmen ist auch ökologisch dominant und als Anbieter sowie Entwickler von Umweltschutztechnik und -technologien sowie als Nachfrager derselben mitbestimmend für die ökologischen Auswirkungen der Unternehmenstätigkeit (vgl. Hauptabschnitt 2.1).
David Müller

3. Realoptionsmodelle im Investitionscontrolling als Lösungsansatz zur Engpassüberwindung

Zusammenfassung
Die Bewertung der Flexibilität umweltfokussierter Investitionen erfordert einen Bezugsrahmen, welcher mit der Konzeption des Investitionscontrollings als spezieller Form der Führungsunterstützung geschaffen wird (vgl. Hauptabschnitt 3.1). Zur Ableitung einer Konzeption des zu verwendenden Investitionscontrollings wird zuerst das grundlegende Verständnis dargelegt und im Anschluss daran das Investitionscontrolling von dem Controlling anderer Bereiche und Betrachtungshorizonte abgegrenzt. Die Zielsetzung des Investitionscontrollings besteht in dem Verständnis der vorliegenden Arbeit in der Rationalitätssicherung, womit die innovative Controlling-Konzeption von WEBER zur Anwendung kommt. Für die Herleitung der Aufgaben und Funktionen wird eine entscheidungsorientierte Phasenstruktur des Investitionscontrollings dargelegt, die explizit zwischen dem Führungsprozess und dem Lebenszyklus der Investitionen unterscheidet und somit die Basis für eine rationalitätsorientierte Analyse der Entscheidungsprozesse bildet. Mit der Darstellung der Controlling-Aufgaben im Rahmen der Willensbildung und der Kontrolle wird die Diskussion der Aufgaben abgeschlossen. Die zur Erreichung der Zielsetzung notwendigen Instrumente werden im Anschluss daran vorgestellt. Mit der Analyse von institutionellen Aspekten eines rationalitätsorientierten Investitionscontrollings in KMU wird die Controlling-Konzeption vervollständigt.
David Müller

4. Bewertungsrahmen für Realoptionen im Lebenszyklus umweltfokussierter Investitionen

Zusammenfassung
Die controllingtheoretische Diskussion des Einsatzes von Realoptionsmodellen führt unmittelbar zu der Festlegung des Rahmens, innerhalb dessen Realoptionen in den KMU bewertet und gestaltet werden. Im Hauptabschnitt 4.1 erfolgt nach der Darstellung des Führungszyklus von Realoptionen die Zusammenführung dieses mit dem Investitionslebenszyklus. Auf diese Weise wird die controllingspezifische Einbindung der Realoptionsbewertung und analyse in den unternehmerischen Investitionsführungsprozess erreicht und die zu betrachtenden Realoptionen festgelegt.
David Müller

5. Reflexion und Illustration ausgewählter Modelle durch Fallstudien

Zusammenfassung
Nachdem in den vorangegangenen Abschnitten die controllingspezifische Einbindung von Realoptionsmodellen in den Führungsprozess von umweltfokussierten Investitionen erfolgte und für die unterschiedlichen Bewertungssituationen adäquate Modelle entwickelt und interpretiert wurden, wird nun mit zwei Fallstudien die Praktikabilität der Modelle nachgewiesen. Die Fallstudien sind ein Ausschnitt aus zahlreichen Unternehmenskooperationen, welche während der Auseinandersetzung mit der Thematik der realoptionsbasierten Bewertung von umweltfokussierten Investitionen in KMU etabliert wurden. Die Auswahl der Fallstudien erfolgte so, dass mit einer umweltfokussierten, güterwirtschaftlichen Investition und einer umweltfokussierten Potenzialinvestition die beiden Hauptgruppen der für die vorliegende Arbeit verwendeten Systematisierung der umweltfokussierten Investitionen nach dem Investitionsobjekt abgebildet werden. Die geschilderten Situationen lagen zum Betrachtungszeitpunkt real vor und stellen deshalb keine hypothetisch-konstruierten Beispiele dar.
David Müller

6. Diskussion der Ergebnisse und Schlussfolgerungen

Zusammenfassung
In dem abschließenden Kapitel werden die Ergebnisse der Arbeit zusammengefasst und vor dem Hintergrund der Zielstellung diskutiert (vgl. 6.1). Der aus den erzielten Ergebnissen und aus der gewählten Vorgehensweise resultierende weitere Forschungsbedarf wird im Anschluss daran festgestellt (vgl. 6.2). Auf diese Weise erfolgt eine kritische Betrachtung der Prämissen und Ergebnisse der Arbeit sowie die Entwicklung von weiteren Forschungsimpulsen.
David Müller

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