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Über dieses Buch

Dieses Buch versteht sich als Leitfaden, um Selbstständigen die komplexen Rechnungsvorschriften verständlicher zu machen und dient als Wegweiser durch die zahlreichen steuerlichen Vorschriften. Denn Rechnungen zu schreiben, gehört zwar zu den schönsten Tätigkeiten für Unternehmer – ohne Fallstricke ist das Stellen einer Rechnung aber nicht. Das Buch bringt Licht in die wichtigsten gesetzlichen Vorschriften, geht auf Pflichtangaben in Rechnungen ebenso ein wie auf die Unterscheidung zwischen Kleinbetrags- und normalen Rechnungen oder die Festlegung des richtigen Umsatzsteuersatzes. Versehen mit vielen praktischen Tipps und Beispielen, etwa zum Umgang mit säumigen Zahlern, ist dies ein praktischer Ratgeber, den man gern in die Hand nimmt.

Die 2. Auflage wurde umfassend aktualisiert und berücksichtigt die aktuelle Rechtsprechung aller relevanten Bereiche. Ein neues Kapitel thematisiert die Soll- und Istversteuerung sowie die USt-Voranmeldung und USt-Erklärung.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Der Vertrag: Die Grundlage für die Rechnung

Selbstständige schließen im Laufe ihrer unternehmerischen Tätigkeit zahlreiche Verträge: Mietverträge, Leasingverträge, Verträge mit Lieferanten und Dienstleistern – vor allem aber Verträge mit Kunden. Denn jedem Auftrag liegt ein Vertrag zu Grunde: Beide Seiten haben sich auf irgendeine Weise geeinigt, eine Geschäftsbeziehung miteinander einzugehen. Der Auftraggeber wünscht eine bestimmte Leistung zu bestimmten Konditionen, der Auftragnehmer liefert das Angebot dazu. Hat man sich über die inhaltlichen und formalen Details verständigt, kommt ein Vertrag zustande. Welche Form dieser Vertrag genau annimmt, kann von Fall zu Fall recht unterschiedlich aussehen.
Grundsätzlich herrscht in Deutschland Vertragsfreiheit.
Im Unternehmensalltag ist die vertragliche Gestaltungsfreiheit wichtig: Rechtlich besagt diese Vertragsfreiheit, dass die Geschäftspartner freie Hand haben, den Inhalt des Vertrags zu bestimmen. Selbstverständlich darf der Abschluss nicht gegen gesetzliche Verbote oder gegen die guten Sitten verstoßen.
Constanze Elter

2. Rechnungen leicht gemacht: die Rechnungsvorschriften

Wer arbeitet, will auch Geld dafür – eine Selbstverständlichkeit. Ebenso selbstverständlich sollte es für den Unternehmer sein, zeitnah für seine Waren oder Leistungen eine Rechnung zu stellen. Denn häufig tauchen Liquiditätsprobleme deshalb auf, weil in der Buchhaltung nicht diszipliniert gehandelt wird. Ist also der Auftrag erledigt und die Leistung erbracht, ist es Zeit, eine Rechnung zu schreiben. Wer erst spät eine Rechnung stellt, gibt sich selbst nach außen den Anschein, sein Geschäft nachlässig zu führen.
Zur Professionalität zählt auch, die steuerlichen Pflichtangaben in Rechnungen zu beachten.
Constanze Elter

3. Elektronische Rechnungen

Zahlreiche Eingangsrechnungen kommen nicht mehr per Post, sondern werden im E‐Mail‐Anhang verschickt. Die Vorteile der elektronischen Rechnung liegen auf der Hand: Sie sparen Druck‐ und Versandkosten. Elektronische Rechnungen können selbst für kleine Unternehmen ein erhebliches Einsparpotenzial liefern. Zudem ist die Rechnung schneller beim Kunden – und kann dort direkt an den zuständigen Empfänger geschickt werden. Dadurch erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, dass die Rechnung kurzfristig beglichen wird; mögliche Skontofristen können besser eingehalten werden. Von Vorteil ist die elektronische Rechnung auch für den Empfänger – zumal dann, wenn das betreffende Unternehmen bereits auf digitale Belegerfassung setzt.
Constanze Elter

4. Basiswissen Umsatzsteuer

Die Umsatzsteuer ist die Steuer auf die Umsätze. Sie wird allgemein auch als Mehrwertsteuer bezeichnet. Der Unternehmer erhält für seine steuerpflichtigen Umsätze im Normalfall die Umsatzsteuer von seinen Kunden und führt diese an das Finanzamt ab. Ist der Empfänger des Umsatzes auch ein Unternehmer, zieht er diese Umsatzsteuer als Vorsteuer ab. Umsatzsteuer kann grundsätzlich nur dann entstehen, wenn ein Unternehmer die Leistung erbringt. Die andere beteiligte Person nennt man Leistungsempfänger. Ist dieser Leistungsempfänger kein Unternehmer, sondern Verbraucher, trägt er die Umsatzsteuer auch wirtschaftlich. Da der Endverbraucher die Steuer nicht direkt an das Finanzamt abführt, wird die Umsatzsteuer auch als indirekte Steuer bezeichnet, die den Konsum belastet – gleich, ob es sich dabei um Waren oder Dienstleistungen handelt.
Constanze Elter

5. Rechnungen ins Ausland

Wer gut im Geschäft ist, kennt keine Grenzen. Inzwischen gehen auch viele kleinere Unternehmen dazu über, ihre Produkte und Dienstleistungen ins Ausland zu liefern. Mit bürokratischen Folgen für Rechnungen, Buchführung und Meldepflichten: Denn bei einer Rechnung ins Ausland müssen Sie auf andere Punkte achten als beim Inlandsgeschäft. Eine Rechnung ist grundsätzlich nach den Form‐ und Fristvorschriften des Landes auszustellen, in dem sich der Leistungsort befindet. Wie bei allen Steuervorschriften gibt es auch hiervon Ausnahmen.
Constanze Elter

6. Ein gut geführtes Archiv erleichtert die Betriebsprüfung

Damit am Ende steuerlich nicht noch etwas schief geht, benötigen Sie ein gut strukturiertes Ablagesystem. Denn spätestens bei einer Betriebsprüfung gilt das Prinzip: Jeder Beleg muss ohne langes Suchen für Dritte auffindbar sein.
Suchen kostet Zeit – Zeit, in der Sie für Ihre Kunden arbeiten und Geld verdienen können. Ein weit verbreiteter Irrtum lautet „Ich habe keine Zeit zum Aufräumen“. Sie haben keine Zeit, eine Quittung sofort an ihren eigentlichen Bestimmungsort zu legen – aber Sie haben die Zeit, diesen Beleg für die Buchhaltung oder die Steuererklärung zu suchen? Werfen Sie das Argument „keine Zeit“ in den Papierkorb. Sie werden auf Dauer sehr viel Zeit gewinnen, wenn Sie Ihre Belege und Ihre Ablage gut organisieren.
Constanze Elter
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