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16.08.2016 | Rechnungswesen | Im Fokus | Onlineartikel

Welche Finanzfachkräfte noch gute Chancen haben

Autoren:
Sylvia Meier, Eva-Susanne Krah

Eine aktuelle Analyse zeigt, dass sich der Stellenmarkt für viele Finanzprofis verschlechtert hat.

Der Fachkräfteindex 2/2016 des Personaldienstleisters Hays macht deutlich, dass im zweiten Quartal 2016 signifikant weniger Stellen für Finanzspezialisten ausgeschrieben wurden. Besonders bei Auditoren, Tax Managern und Risikomanagern ist ein starker Rückgang der Jobangebote zu verzeichnen. Vor einigen Monaten waren gerade Risiko- und Tax Manager noch gefragt, wie selten zuvor. Der Stellenmarkt ist zwar nicht für alle Finanzspezialisten eingebrochen. Jedoch: "Für Auditoren, Tax- und Risikomanager haben sich die Berufsaussichten dagegen binnen eines Jahres verschlechtert", stellt Hays fest. Der Fachkräfteindex basiert auf einer quartalsweisen Auswertung aller Stellenanzeigen in regionalen und überregionalen Tageszeitungen sowie der meistfrequentierten Online-Jobbörsen.

Weiterhin große Nachfrage 

Nicht betroffen von dieser Entwicklung sind Rechnungswesenleiter, Controller, Bilanz- und Finanzbuchhalter. Hier ist keine große Veränderung bei der Anzahl der Ausschreibungen im Vergleich zu den früheren Werten feststellbar.

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Banken und Versicherungen schreiben wenig aus 

Ein Blick auf die unterschiedlichen Branchen zeigt, dass sich besonders bei Banken und Sparkassen sowie Versicherungen die Berufsaussichten für Finanzfachkräfte verschlechtert haben. Der Stellenmarkt bei dieser Branche ist volatil. Ein Grund dafür ist, dass besonders nach der Finanz- und Weltwirtschaftskrise und angesichts der jüngsten Probleme bei den Großbanken viele Kreditinstitute als Arbeitgeber an Attraktivität verloren haben. So beschreiben auch Alex Gerritsen und Miriam Hopp in dem Beitrag "Controllergeneration mit Ansprüchen — Herausforderungen eines Kandidatenmarktes" (Seite 45): "Eine Großbank wird nicht mehr als absoluter Top-Arbeitgeber wahrgenommen, die großen Namen haben kaum mehr die gewünschte Wirkung." Dies liegt nicht zuletzt auch daran, dass immer mehr Filialen geschlossen werden.

Dennoch finden sich insgesamt laut dem Trendence-Absolventenbarometer 2016, gewählt von Wirtschaftswissenschaftlern und wirtschaftsnahen Studiengängen, eher größere Geldinstitute wie die Deutsche Bank beispielsweise auf Platz 27, die Sparkassen-Finanzgruppe, die staatliche KfW-Bankengruppe, die Deutsche Börse oder das Investmenthaus Goldman Sachs noch unter den 100 beliebtesten Arbeitgebern unter den Geldhäusern. Die Europäische Zentralbank landet auf Platz 32 in der Rangliste.

In anderen Branchen wiederum ist die Entwicklung weiterhin positiv. So sind gerade im Automobilbereich Finanzspezialisten nach wie vor gefragt.

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