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23.09.2013 | Rechnungswesen | Im Fokus | Onlineartikel

SEPA: Erleichterungen für den Internethandel

Autor:
Sylvia Meier
1 Min. Lesedauer

Das neue SEPA-Lastschriftenmandat sorgt bei vielen Unternehmen noch für Kopfzerbrechen. Gerade für den Internethandel ist die Möglichkeit des Lastschrifteneinzugsverfahrens wichtig. Der SEPA-Rat hat in einem aktuellen Beschluss eine pragmatische Lösung präsentiert.

Darüber berichtet die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC. Demnach dürfen Online-Lastschriften auch nach dem SEPA-Start am 1. Februar 2014 verwendet werden. Das bedeutet, dass Verbraucher der Einlösung einer Lastschrift (SEPA-Basislastschrift) nicht zwingend schriftlich zustimmen müssen. Maßgeblich bleibt dann laut PwC die vertragliche Vereinbarung zwischen dem Zahlungsempfänger und dem Zahlungsdienstleister.

Dies ist eine deutliche Erleichterung für den Online-Handel, was die SEPA-Umstellung angeht. Trotzdem sind die Unternehmen unter Zeitdruck. Denn noch längst sind nicht alle Unternehmen vorbereitet. Der Aufwand für den Umstellungsprozess wird von einigen Unternehmen bisher unterschätzt.

Tipp: SEPA-Projekt installieren

Auch Rudolf Müller warnt in seinem Buchkapitel „SEPA, eine aktuelle Herausforderung für das Forderungsmanagement“: „Die organisatorische Umstellung auf die neuen Zahlverfahren, obwohl teilweise die Unterschiede zu den bisherigen Verfahren nicht so gravierend erscheinen, wird in den einzelnen Unternehmen viel Arbeits- und Zeitaufwand erfordern. Es wäre ein Fehler zu denken, das könne die Buchhaltung „nebenbei“ im Tagesgeschäft erledigen.“ Müller empfiehlt deshalb auch in kleinen Unternehmen ein „SEPA-Projekt“ zu installieren und einen Projektverantwortlichen zu bestimmen.

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