Recruiting einer neuen Generation von Hochschulabsolventen
Wie Unternehmen mit der Gen Z kommunizieren müssen
- 2024
- Buch
- Verfasst von
- Christoph Kochhan
- Laura Cichecki
- Verlag
- Springer Fachmedien Wiesbaden
Über dieses Buch
Dieses Buch geht der Frage nach, wie Unternehmen Hochschulabsolventen aus der Generation Z gezielt ansprechen können, um sie als Mitarbeitende zu gewinnen. Die um die Jahrtausendwende geborene Gen Z gilt als idealistisch und durch Haltung getrieben, zuweilen aber auch als wählerisch, unmotiviert und sprunghaft; ein Job fürs Leben ist nur für die wenigsten der aktuellen Absolventen vorstellbar.
Unternehmen müssen jedoch weiterhin Nachwuchs rekrutieren, um erfolgreich und produktiv zu bleiben, – aber sind sie auf die neuen Vorstellungen und Ansprüche der Gen Z vorbereitet? Das Autorenteam beantwortet in diesem Buch auf Basis einer umfassenden qualitativen Studie mit Studierenden und Unternehmensvertretern in der DACH-Region folgende Fragen: Wie erreichen Arbeitgeber die neue Generation der Hochschulabsolventen? Was macht erfolgreiches Personalmarketing in der Praxis heutzutage aus? Und: Wie wird sich die Arbeitswelt weiterentwickeln?
Außerdem: Jo Dietrich, Co-Founder der Gen-Z-Agentur ZEAM, erläutert im Interview, wie Arbeitgebermarken für die Gen Z attraktiv werden, und gibt Praxistipps für u. a. Recruiting, Bewerbungsprozess sowie Social-Media-Auftritt.
Inhaltsverzeichnis
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Frontmatter
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Kapitel 1. Einleitung und Problemstellung
Christoph Kochhan, Laura CicheckiDer Fachtext beleuchtet die Generation Z und ihre spezifischen Erwartungen an den Arbeitsmarkt in der DACH-Region. Es wird untersucht, wie Unternehmen diese Generation effektiv ansprechen und gewinnen können, um langfristig erfolgreich zu sein. Eine qualitative Studie liefert Erkenntnisse zu den Kommunikationspräferenzen und Werthaltungen der Generation Z. Ein Interview mit einem Gen-Z-Experten ergänzt die Forschungsergebnisse und bietet praktische Einblicke in die Anforderungen und Verhaltensweisen dieser Generation. Der Beitrag analysiert auch die Herausforderungen und Chancen, die die Generation Z für Unternehmen und Institutionen mit sich bringt, und zeigt auf, wie diese Generation die Arbeitswelt maßgeblich gestalten wird.KI-Generiert
Diese Zusammenfassung des Fachinhalts wurde mit Hilfe von KI generiert.
ZusammenfassungWie Unternehmen erfolgreich mit Hochschulabsolventen der Generation Z kommunizieren können – dieser Frage geht vorliegendes Buch nach. Mit Hilfe von leitfadengestützten Interviews wurden angehende Hochschulabsolventen der Generation Z aus den Fächergruppen Wirtschaft, Psychologie und Medien sowie Unternehmen in der DACH-Region zu diesem Themenkomplex detailliert befragt. Die Ergebnisse der qualitativen Befragungen geben eine Antwort darauf, wie Unternehmen – unabhängig von ihrer Größe – eine zielgerichtete Bewerberkommunikation für Hochschulabsolventen meistern können. Zuletzt liefert ein weiteres Experteninterview exklusive Einblicke in den Praxisalltag eines Unternehmensberaters mit Fokus auf die junge Generation. Es gibt Einblicke in die wichtigsten Eigenschaften der Generation Z und inwieweit sie gleichzeitig Herausforderung und Chance für die Arbeitswelt sein können. -
Kapitel 2. Arbeitsmarktsituation in der DACH-Region
Christoph Kochhan, Laura CicheckiDer Fachtext untersucht die demografischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der DACH-Region, bestehend aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Mit einer Gesamtbevölkerung von über 100 Millionen Einwohnern und einer hohen wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit ist die Region von zentraler Bedeutung. Die Bevölkerung wächst durch Zuwanderung kontinuierlich, wobei der demografische Wandel hin zu einer älteren Bevölkerung in allen drei Ländern sichtbar ist. Deutschland, Österreich und die Schweiz weisen unterschiedliche Bevölkerungsdichten auf, wobei Deutschland und die Schweiz höhere Dichten als Österreich haben. Die wirtschaftliche Stärke der Region wird durch das hohe Bruttoinlandsprodukt (BIP) unterstrichen, wobei Deutschland mit einem BIP von rund 4,23 Billionen US$ dominiert. Die Exportwirtschaft spielt in allen drei Ländern eine bedeutende Rolle, wobei Deutschland als „Exportweltmeister“ gilt. Die Arbeitsmärkte der DACH-Region sind durch hohe Erwerbstätigenquoten und niedrige Arbeitslosenquoten gekennzeichnet, wobei die Herausforderungen durch den Fachkräftemangel und die Auswirkungen der Coronapandemie zunehmen. Die Energiewende und die Dekarbonisierung stellen zusätzliche Herausforderungen dar, die die Arbeitskräftebedarfe und -strukturen beeinflussen. Der Fachtext bietet eine umfassende Analyse der aktuellen und historischen Entwicklungen auf den Arbeitsmärkten der drei Länder und diskutiert mögliche Lösungsansätze für die bestehenden Herausforderungen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDemografischer Wandel, technologische Fortschritte und soziale Trends prägen die Arbeitswelt in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz). Vor diesem Hintergrund gewinnen insbesondere Anpassungsfähigkeit und Bildungsinvestitionen für Unternehmen an zentraler Bedeutung. Sie sind wesentliche Strategien, um den vielschichtigen Herausforderungen und Chancen der modernen Arbeitswelt – darunter insbesondere dem Fachkräftemangel und dem technologischen Wandel – gerecht zu werden. Unternehmen sollten flexibel auf diese dynamische Entwicklung reagieren und kontinuierliche Weiterbildung ihrer Mitarbeiter fördern sowie ihre Arbeitsbedingungen an deren Bedürfnisse anpassen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und Innovationen voranzutreiben. -
Kapitel 3. Bewerbermarketing und -kommunikation für Nachwuchstalente
Christoph Kochhan, Laura CicheckiDas Kapitel 'Bewerbermarketing und -kommunikation für Nachwuchstalente. Externe Personalbeschaffung im Veränderungsdruck' beleuchtet die zunehmenden Herausforderungen im Bereich der Personalbeschaffung aufgrund des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels. Es wird aufgezeigt, wie der Wandel in der Arbeitswelt durch Technologisierung und Wertewandel die traditionellen Herangehensweisen in der Rekrutierung verändert. Moderne Technologien wie KI und Social Media spielen dabei eine entscheidende Rolle. Das Kapitel betont die Notwendigkeit einer durchdachten Employer Branding Strategie und gezielter Kommunikationsmaßnahmen, um die Attraktivität als Arbeitgeber zu steigern. Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung von Lebensphasenorientierung und Nachhaltigkeit im Personalmarketing. Praktische Beispiele und innovative Ansätze wie Chatbots und Active Sourcing werden vorgestellt, um die Effizienz und Effektivität im Recruiting zu erhöhen. Der Fachtext bietet konkrete Handlungsempfehlungen und zeigt, wie Unternehmen durch gezielte Maßnahmen die besten Talente gewinnen und binden können.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie erfolgreiche Ansprache guter Kandidaten der Generation Z bei Stellen mit insbesondere höheren Qualifikationsanforderungen zählt aktuell zu den Herausforderungen jedes Unternehmens. Wirtschaftliche und gesellschaftliche Faktoren wie der demografische Wandel, der Wertewandel der Generationen, der anhaltende Trend zur komplexen Wissensarbeit, die fortschreitende Technologisierung im Rahmen der Digitalisierung, sinkende Ausbildungsniveaus und eine geringere Loyalität der Mitarbeiter dürften diese Situation zukünftig noch weiter verschärfen. Ein Mix aus authentischem Employer Branding, professionellem Personalmarketing und kandidatenzentrierter Bewerberkommunikation können vor diesem Hintergrund in Zukunft erfolgsentscheidend sein. Die grundlegenden Trends im Bewerbermarketing und in der Bewerberkommunikation, angepasst an die junge Generation, reichen von klassischen Kooperationen mit Bildungsstätten bis hin zu menschlich wirkenden Chatbots als Karriere-Buddies. -
Kapitel 4. Generation Z und Arbeitsmarkt
Christoph Kochhan, Laura CicheckiDas Kapitel untersucht die Generation Z und ihre Einbindung in den Arbeitsmarkt. Die Generation Z, geboren zwischen den späten 1990er- und frühen 2000er-Jahren, ist die erste Generation, die in eine global vernetzte Welt hineingeboren wurde. Technologie ist für sie alltäglich und sie nutzt soziale Medien intensiv. Die Generation Z bringt neue Erwartungen und Präferenzen in die Arbeitswelt ein, wie Flexibilität, Work-Life-Balance und eine starke Affinität zu digitalen Ressourcen. Das Kapitel analysiert die Charakteristika der Generation Z im Generationenkontext und ihre Einordnung durch historische Ereignisse wie die globale Rezession und die Coronapandemie. Es betont die Bedeutung von Umweltbewusstsein, Toleranz und Individualität für die Generation Z. Besonders hervorgehoben wird die Notwendigkeit für Unternehmen, die Bedürfnisse und Präferenzen der Generation Z zu verstehen und gezielt darauf einzugehen, um sie erfolgreich zu rekrutieren und zu halten.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Generation Z, geprägt von Technologie und gesellschaftlichem Wandel, strebt nach sinnvoller Arbeit, Umweltbewusstsein und persönlicher Entfaltung. Soziale Medien spielen eine zentrale Rolle in ihrem Leben. Nach aktuellem Forschungsstand müssen sich Unternehmen zunehmend an ihre Bedürfnisse anpassen, um sie als Mitarbeiter gewinnen und binden zu können. Geregelte Arbeitszeiten, persönliche Kommunikation und häufiges Feedback sind berufliche Anforderungen der Gen-Zler (darunter in der Regel Auszubildende oder Studierende, die sich noch am Anfang ihres Studiums befinden). Um speziell die Bedürfnisse und Erwartungen von Hochschulabsolventen der Generation Z in den DACH-Ländern herauszufinden, wurde vorliegend eine qualitative Studie durchgeführt: Zwölf leitfadengestützte Interviews mit Studierenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden analysiert und miteinander verglichen. Die qualitative Studie identifiziert wichtige Kriterien bei der Wahl eines Arbeitgebers, die Rolle von Online-Medien bei der Jobsuche und die Erwartungen an Personalmarketingmaßnahmen, die für die Vertreter der Generation Z relevant sind. Diese Erkenntnisse sollen Unternehmen dabei unterstützen, gezielt auf die Bedürfnisse der Generation Z einzugehen und sie erfolgreich anzusprechen und zu binden. -
Kapitel 5. Hochschulabsolventen der Generation Z und Berufseinstieg: Perspektive Absolventen
Christoph Kochhan, Laura CicheckiHochschulabsolventen der Generation Z und Berufseinsteiger nehmen den länderübergreifenden Fachkräftemangel in der DACH-Region wahr, insbesondere durch Medienberichte und Werbung. Die Studierenden aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben unterschiedliche Erwartungen an ihre beruflichen Chancen und die Jobchancen in ihren jeweiligen Studienbereichen. Während einige Studienfächer wie Ingenieurwesen und Informatik eine hohe Nachfrage aufweisen, sind andere wie Wirtschaftswissenschaften und Psychologie skeptisch, ob der Fachkräftemangel positive Auswirkungen auf ihre Jobchancen haben wird. Die Generation Z legt Wert auf eine klare Stellenbeschreibung, ein detailliertes Anforderungsprofil und Informationen zum Bewerbungsprozess in Stellenanzeigen. Flexibilität und Homeoffice-Möglichkeiten sind ebenfalls wichtige Kriterien. Die Studierenden bevorzugen eine Du-Anrede in Stellenanzeigen und wünschen sich eine transparente und authentische Darstellung der Unternehmenskultur. Die Generation Z erwartet von Arbeitgebern innovative Technologien und flexible Arbeitsmodelle, um ihre Bedürfnisse zu erfüllen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Mitglieder der Generation Z erkennen den Fachkräftemangel am Arbeitsmarkt und erwarten von potenziellen Arbeitgebern eine entsprechende Anpassungsfähigkeit in Bezug auf ihre Wünsche und Bedürfnisse – so das Ergebnis der qualitativen Studie, die mit angehenden Hochschulabsolventen in der DACH-Region durchgeführt wurde. Entscheidend im Zuge des Bewerbungsprozesses bzw. der Aufmerksamkeitsgenerierung potenzieller Arbeitnehmer der Generation Z ist dabei zunächst eine ansprechend gestaltete Stellenanzeige mit klarer Struktur, attraktiven Bildern und authentischer Darstellung des Unternehmens und der Arbeitsumgebung. Transparenz, persönlicher Kontakt und traditionelle Bewerbungsmethoden werden darüber hinaus im nächsten Schritt nach wie vor geschätzt, aber auch innovative Technologien und unkomplizierte Online-Bewerbungen finden Anklang in der Generationengruppe. Entsprechend sollten Unternehmen solche Bedürfnisse der Generation Z im Bewerbungsprozess berücksichtigen, um qualifizierte Bewerber anzuziehen, ihr jeweils eigenes Image zu verbessern und langfristige Beziehungen aufzubauen. -
Kapitel 6. Generation Z als zukünftige Arbeitnehmer: Perspektive Unternehmen
Christoph Kochhan, Laura CicheckiDas Kapitel 'Generation Z als zukünftige Arbeitnehmer: Perspektive Unternehmen' untersucht die Wahrnehmung und Erwartungen der Generation Z im Arbeitsmarkt aus der Sicht von Personalverantwortlichen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Experten betonen die zentrale Rolle der Generation Z für die Zukunft der Unternehmen und die Notwendigkeit, deren spezifische Ansprüche und Erwartungen zu erfüllen, um geeignete Bewerber zu finden. Die Generation Z wird als geburtenschwache Jahrgänge mit großer Power betrachtet, die wirtschaftlich unverzichtbar für die Unternehmen sind. Um die Generation Z zu gewinnen, müssen Unternehmen attraktive Arbeitsbedingungen bieten, die den Ansprüchen dieser Generation gerecht werden. Dazu gehören flexible Arbeitsmodelle, eine positive Unternehmenskultur und die Möglichkeit zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Die Generation Z vergleicht sich stark und erwartet eine adäquate Work-Life-Balance sowie faire Bezahlung. Unternehmen müssen sich auf diese Ansprüche einstellen und kontinuierlich mit den jungen Mitarbeitern kommunizieren, um sie langfristig zu binden. Die Herausforderungen liegen in der kontinuierlichen Kommunikation und der Bereitschaft, auf die Bedürfnisse der jungen Generation einzugehen. Das Kapitel betont die Notwendigkeit für Unternehmen, sich auf die Generation Z zuzubewegen und Kompromisse zu machen, um geeignete Bewerber zu finden und zu binden.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer gegenwärtige Arbeitsmarkt in der DACH-Region ändert sich zunehmend in Richtung eines Arbeitnehmermarktes – darüber sind sich die im Rahmen der qualitativen Studie befragten Personalverantwortlichen in den drei Ländern einig. Ihnen ist bewusst, dass sich ein zukünftiger Wettbewerber um qualifizierte Mitarbeiter insbesondere auf die Angehörigen der Generation Z beziehen wird, einer Generation, die „always on“ ist und im digitalen Umfeld sozialisiert wurde. Entsprechend müssen sich Arbeitgeber an die neue Situation anpassen und die potenziellen Bewerber dort ansprechen, wo sie „zu Hause“ sind. -
Kapitel 7. Generation Z als zukünftige Arbeitnehmer: Jo Dietrich (Agentur ZEAM) im Interview
Christoph Kochhan, Laura CicheckiDas Interview mit Jo Dietrich von der Agentur ZEAM bietet eine umfassende Analyse der Generation Z als zukünftige Arbeitnehmer. Dietrich definiert die Generation Z als die erste, die mit dem Smartphone aufgewachsen ist und unterscheidet sie von den Millennials durch ihre andere Sozialisierung und Mediennutzung. Die Generation Z bringt neue Anforderungen und Erwartungen an die Arbeitswelt mit sich, wie etwa die Bedeutung von Social Media und die Suche nach sinnvollen und herausfordernden Aufgaben. Unternehmen müssen sich anpassen und eine attraktive Arbeitgebermarke entwickeln, um diese Generation zu gewinnen. Die Zusammenarbeit mit der Generation Z erfordert ein Verständnis für ihre Werte und Prioritäten, wie Work-Life-Balance und die Möglichkeit zur persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung. Das Interview hebt hervor, dass Unternehmen, die sich dieser Veränderungen anpassen und eine klare Mission verfolgen, erfolgreich sein können. Es wird auch auf die Bedeutung von Authentizität und die Rolle von Social Media im Bewerbungsprozess eingegangen. Insgesamt bietet das Interview wertvolle Einblicke und praktische Ratschläge für Unternehmen, die sich auf die Herausforderungen und Chancen der Generation Z vorbereiten wollen.KI-Generiert
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Zusammenfassung„Es ist 2023… Und im nächsten Jahrzehnt wird die Generation Z jede Industrie auf den Kopf stellen. Sie setzt auf neue Kommunikationskanäle und hat eigene Ansprüche an Produkte und Arbeitgeber. Gewinnt man sie jetzt, profitiert man noch lange.“ Mit diesen Worten beschreibt die Beratungs- und Marketingagentur ZEAM auf ihrer Webseite die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt (zeam.xyz). Yaël Meier (Co-Founder) und Jo Dietrich (Co-Founder) – beide im Jahr 2020 als Forbes 30 unter 30 im DACH-Raum ausgezeichnet – haben es sich mit ihrer in der Schweiz ansässigen Agentur zur Aufgabe gemacht, Unternehmen bei der Ansprache und dem Verständnis der Generation Z zu unterstützen. Im Rahmen der Studie ergänzt damit das mit Jo Dietrich, selbst Vertreter der Gen Z, geführte Interview zu Aspekten wie Anforderungen der Gen Z an Arbeitgeber, an Stellenanzeigen oder an den Bewerbungsprozess als dritte Perspektive die zuvor von angehenden Absolventen sowie Unternehmen der DACH-Region erhaltenen Sichtweisen und pointiert aus Beratersicht relevante Faktoren wie Social-Media-Auftritte oder Attraktivitätsfaktoren von Unternehmen. -
Kapitel 8. Ergebnisdiskussion
Christoph Kochhan, Laura CicheckiDas Kapitel beleuchtet die Erwartungen und Perspektiven der Generation Z im Hinblick auf den Arbeitsmarkt und die Arbeitgeberwahl. Studierende der Generation Z erkennen den Fachkräftemangel und haben hohe Ansprüche an ihre zukünftigen Arbeitgeber, insbesondere in Bezug auf finanzielle Vergütungen und Arbeitsbedingungen. Unternehmen und Personalverantwortliche würdigen die Generation Z als potenzielle Mitarbeiter, sehen jedoch Herausforderungen in der Erfüllung ihrer vielfältigen Erwartungen. Jo Dietrich, ein Agentur-Experte und Angehöriger der Generation Z, betont die Bedeutung von Social Media und die Notwendigkeit authentischer Kommunikation. Das Kapitel hebt hervor, dass die Generation Z bereit ist, sich an die Anforderungen der Arbeitgeber anzupassen, um ihre Chancen auf die gewünschte Arbeitsstelle zu erhöhen. Es wird auch auf die Präferenzen der Generation Z bei der Jobsuche und die Bedeutung von Online-Jobbörsen, Social Media und Karrierewebseiten eingegangen. Die Gestaltung von Stellenanzeigen und der Bewerbungsprozess werden ebenfalls detailliert analysiert, wobei Authentizität und Klarheit als entscheidende Faktoren hervorgehoben werden. Abschließend werden die relevanten Kriterien für die Arbeits- und Arbeitgeberwahl der Generation Z beleuchtet, einschließlich der Bedeutung von Work-Life-Balance und flexiblen Arbeitsbedingungen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie aus der Gegenüberstellung von Studierenden-, Unternehmens- sowie Agenturperspektive gewonnenen Erkenntnisse schließen auf vier Schlüsselkriterien für eine erfolgreiche Bewerberkommunikation: Transparenz, Effizienz, Flexibilität und Offenheit. Unternehmen sollten diese Kriterien nicht nur isoliert betrachten, sondern ihre Anwendung über den gesamten Prozess sicherstellen, um eine kohärente und ansprechende Kommunikation mit Hochschulabsolventen in der DACH-Region zu gewährleisten. Als ableitende Maßnahme resultieren praxisorientierte Checklisten. Sie ermöglichen es Unternehmen, ihre Bewerberkommunikation gezielt auf die Anforderungen der Generation Z auszurichten und somit einen effektiven Recruiting-Prozess zu gestalten. -
Kapitel 9. Fazit und Ausblick
Christoph Kochhan, Laura CicheckiDas Fazit und der Ausblick des Fachbeitrags fokussieren auf die Herausforderungen und Strategien, die Unternehmen beachten müssen, um die Generation Z erfolgreich als Mitarbeiter zu gewinnen. Es wird betont, dass Personalverantwortliche ein Bewusstsein für die Wünsche und Bedürfnisse der jungen Generation entwickeln müssen, um attraktive Arbeitsbedingungen zu schaffen. Social Media spielt eine zentrale Rolle, da es der Generation Z Transparenz und Vergleichsmöglichkeiten bietet. Unternehmen müssen ihre Kommunikationsstrategien kontinuierlich anpassen und authentische Inhalte bereitstellen, um die Aufmerksamkeit und das Interesse der jungen Talente zu wecken. Zudem wird die Bedeutung von flexiblen Bewerbungsprozessen und der Wohlfühlatmosphäre am Arbeitsplatz hervorgehoben. Der Beitrag bietet praktische Empfehlungen und Einblicke in die Zukunft des Recruitings, die sowohl für kleine als auch große Unternehmen relevant sind.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Mitglieder der Generation Z kennen ihre Bedeutung als zukünftige Arbeitnehmer in der DACH-Region. Die „Always-on-Generation“ erwartet von Unternehmen, dass sie die „richtigen Knöpfe“ drücken, um sich damit als potenzielle Arbeitgeber in das relevante Mindset der zukünftigen Arbeitnehmer zu integrieren. Eine effektive Kommunikation erfolgt dabei zum einen auf relevanten Medienkanälen und zum anderen auf Augenhöhe. Eine ansprechende und leicht verständliche Ansprache, die die Werte des Unternehmens vermittelt, wird unterstützt durch gezielte Informationen, die auf die Bedürfnisse der Zielgruppe abgestimmt sind. Dazu zählen beispielsweise klare Aufgabenbeschreibungen und Informationen zu Mitbestimmungsmöglichkeiten. Die kontinuierliche Beobachtung des Verhaltens der Generation Z in Bezug auf unternehmensrelevante Faktoren, etwa die Nutzung neuer Social-Media-Kanäle, ist in diesem Kontext unabdingbar.
- Titel
- Recruiting einer neuen Generation von Hochschulabsolventen
- Verfasst von
-
Christoph Kochhan
Laura Cichecki
- Copyright-Jahr
- 2024
- Electronic ISBN
- 978-3-658-44130-2
- Print ISBN
- 978-3-658-44129-6
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-658-44130-2
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