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08.08.2019 | Recruiting | Infografik | Onlineartikel

Webseiten taugen nicht für "Google for Jobs"

Autor:
Andrea Amerland

Seit Mai gibt es "Google for Jobs" auch in Deutschland. Personaler versprechen sich davon neue Chancen im Recruiting. Doch kaum eine Webseite im Mittelstand bietet die technischen Voraussetzungen dafür, dass Stellenausschreibungen dort gelistet werden.

Mit "Google for Jobs" hat der Internetgigant jetzt auch hierzulande sein Angebot um eine gezielte Suche nach Stellenausschreibungen erweitert. Damit hunderttausende Jobs darüber recherchierbar sind, kooperiert Google unter anderem mit Partnern wie Linkedin, Xing oder Monster. 

Für Unternehmen verheißt das neue Google-Feature, ohne Umweg über Jobportale mit Stellenangeboten die gesuchten Talente zu erreichen. Allerdings bieten gerade einmal 1,47 Prozent der Websites im Mittelstand dazu die technischen Voraussetzungen wie etwa das sogenannte Job Posting Markup. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, für die von der Online-Marketing-Agentur Bloofusion 500 Mittelstands-Websites analysiert wurden.

Karriere-Inhalte über Suchmaschinen schlecht zu finden

Insgesamt überzeugen die Karriere-Inhalte in Hinblick auf die Auffindbarkeit in Suchmaschinen nicht. Laut Studie sind viele Stellenangebote nicht gut oder gar nicht zu finden. So liegen nur 53,54 Prozent der Stellenangebote im HTML-Format vor. Zudem wurden nur bei rund der Hälfte (52,94 Prozent) der geprüften Inhalte Seitenbestandteile wie etwa Title oder Meta Description so optimiert, dass die Inhalte in den Suchergebnissen optisch gut dargestellt werden. Unternehmen, die bei der Personalakquise im Internet von "Google for Jobs" profitieren möchten, müssen also bei der Suchmaschinenoptimierung nachbessern, um die begehrten Fachkräfte mit Jobangeboten wirklich zu erreichen. 

Die gezielte Suche nach Jobangeboten via Google gibt es bereits seit 2017 in den Vereinigten Staaten. Aktuell ist die Jobsuche nach Angaben des Unternehmens in 120 Ländern verfügbar. Welchen Einfluss das Feature auf die Jobsuche hat, bleibt abzuwarten.

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