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Über dieses Buch

In dem vorliegenden Buch wird die Reflexionsfähigkeit von Lehrkräften über metakognitive Schülerprozesse beim mathematischen Modellieren untersucht. Berücksichtigt wird dabei, in welchem Umfang Lehrkräfte die metakognitiven Schülerprozesse hinblickend auf die Förderung metakognitiver Aktivitäten analysieren und inwieweit sie dabei eigene Handlungsoptionen und bereits implementierte Interventionen reflektieren. Durch die Analysen wird empirisch basiert eine Typologie an Reflexionstypen von Lehrkräften über metakognitive Schülerprozesse generiert, hierarchisiert mit Blick auf die Förderung metakognitiver Aktivitäten in einem Niveaustufensystem.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Obwohl das mathematische Modellieren in die Curricula für den deutschen Mathematikunterricht aufgenommen wurde, wird im deutschen Mathematikunterricht nach wie vor wenig modelliert. Verantwortlich dafür sind u. a. die vielschichtigen Schwierigkeiten, die bei der Bearbeitung mathematischer Modellierungsprobleme auftreten können. In diesem Kapitel wird aufgezeigt, in welchen Phasen des Modellierungskreislaufes Schwierigkeiten auftreten können und warum aufbauend darauf eine Untersuchung der Reflexionsfähigkeit von Lehrerinnen und Lehrern über metakognitive Schülerprozesse beim mathematischen Modellieren bedeutend wird.
Lisa Wendt

Theoretischer Rahmen

Frontmatter

Kapitel 2. Metakognition

Zusammenfassung
In dieser Studie wird die Reflexionsfähigkeit von Lehrkräften über metakognitive Schülerprozesse erforscht. Daher soll zunächst vorgestellt werden, wie sich Metakognition konzeptualisieren lässt und welche empirischen Erkenntnisse es zu den einzelnen Facetten der Metakognition bestehen.
Lisa Wendt

Kapitel 3. Mathematisches Modellieren

Zusammenfassung
Dieses Kapitel dient der Vorstellung des Begriffs und der Ziele der mathematischen Modellierung. Um das dieser Studie zugrundeliegenden Verständnis von Modellierungsprozessen zu verdeutlichen, wird darüber hinaus ein Durchlauf eines Modellierungsprozesses am Beispiel des Modellierungsproblems Regenwald beschrieben und anschließend auf die Modellierungskompetenzen eingegangen. Anschließend wird die Thematik auf die Metakognition beim mathematischen Modellieren zentriert und auch hier anhand eines exemplarischen Modellierungsproblems, dem Modellierungsproblem Heißluftballon, vorgestellt, welche Facetten der Metakognition in welchen Phasen des Modellierungsprozesses relevant werden.
Lisa Wendt

Kapitel 4. Professionelle Unterrichtswahrnehmung und Reflexion von Unterricht

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden Konzepte zur professionellen Unterrichtswahrnehmung und der Reflexion von Unterricht dargestellt. Dabei wird neben den Modellen aus dem US-amerikanischen Raum wie beispielsweise von van Es und Sherin auch auf das PID-Modell von Kaiser et al. eingegangen, welche die situationsspezifischen Fähigkeiten einer Lehrkraft in Wahrnehmen, Interpretieren und Entscheiden einteilen und es werden Studien zur Untersuchung der professionellen Unterrichtswahrnehmung bzw. zum Noticing vorgestellt. Davon abgesehen wird das Konzept der professionellen Unterrichtswahrnehmung nach Kaiser et al. auf metakognitive Prozesse bezogen und anschließend im Besonderen auf die Reflexion von Unterricht im Sinne eines bewussten und zielorientierten Nachdenkens über die Aspekte des Unterrichts zur Förderung bestimmter Kompetenzen eingegangen. Dafür werden unterschiedliche Stufenmodelle der Reflexion vorgestellt, um eine Einordnung von Reflexionen zu ermöglichen.
Lisa Wendt

Kapitel 5. Forschungsfragen

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die wesentlichen theoretischen und empirischen Erkenntnisse aus den vorigen Darlegungen kurz zusammengefasst und die Forschungsfragen dieser Studie hergeleitet: Da metakognitive Kompetenzen als Teil der Modellierungskompetenz gesehen werden, wird auch ihre Förderung bedeutsam. Um diesem nachzukommen, werden jedoch zunächst grundlegendere Aspekte relevant, welche im Folgenden vorgestellt werden.
Lisa Wendt

Methodologie und methodisches Vorgehen

Frontmatter

Kapitel 6. Methodologie und methodisches Vorgehen

Zusammenfassung
Diese Studie ist eine qualitative Studie, welche eingebettet ist in ein größeres Forschungsprojekt an der Universität Hamburg. Die Daten dieser Studie wurden erhoben im Rahmen eines Drei-Stufen-Designs, bestehend aus einer Prozessbeobachtung, einem nachträglichen Lauten Denken und einem fokussierten Interview. Charakterisierend sind außerdem eine in das Projekt integrierte Lehrerfortbildung und das von der Projektgruppe bereitgestelltes Material, sodass auch diese im Folgenden vorgestellt werden.
Lisa Wendt

Ergebnisse

Frontmatter

Kapitel 7. Typen der Reflexion metakognitiver Prozesse

Zusammenfassung
In diesem Teil der Arbeit werden die generierten Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung zur Reflexion von Lehrkräften über metakognitive Schülerprozesse beim mathematischen Modellieren vorgestellt und diskutiert. Im Ergebnis konnte einerseits das Zusammenwirken unterschiedlicher Reflexionsarten innerhalb einer Typologie von Reflexionen von Lehrkräften über metakognitive Schülerprozesse aufgedeckt werden. Zum anderen konnten Hinweise darauf gefunden werden, dass sich die Reflexionen von Lehrkräften über metakognitive Schülerprozesse im Rahmen einer langfristig angelegten Modellierungseinheit verändern können.
Im folgenden Kapitel wird daher erläutert, welche natürlichen Typen in der vorliegenden Studie konstruiert werden konnten. Die anhand des empirischen Materials identifizierten Typen werden dabei im Detail beschrieben und als Idealtypen vorgestellt. Die anschließende Charakterisierung der Idealtypen anhand von Prototypen ermöglicht es, die Typen anschaulich darzustellen. In einem weiteren Schritt dieses Teil III wird weiterführend diskutiert, wie sich die Fälle im Verlauf der Projektphase entwickelt haben. Die daraus gezogenen Schlussfolgerungen geben Hinweise auf Veränderungen der Reflexionen von Lehrkräften in diesem Bereich.
Lisa Wendt

Kapitel 8. Weitere Analysen zur Reflexionsfähigkeit metakognitiver Prozesse

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird die Untersuchung der Reflexionsfähigkeit der Fälle dieser Studie über die metakognitiven Schülerprozesse beim mathematischen Modellieren zu Beginn und zum Ende der Studie verglichen. Neben der Entwicklung der Fälle im Pre-Post-Vergleich erfolgt auch ein Vergleich der Interventionsgruppen dieser Studie, um mögliche Hinweise auf Wirkfaktoren zur Entwicklung der Reflexionsfähigkeit zu generieren.
Lisa Wendt

Kapitel 9. Schlussfolgerungen

Zusammenfassung
Im Folgenden werden die durch die mit der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewerteten Interviews generierten Ergebnisse zusammengefasst und vor dem Hintergrund der dargestellten theoretischen Überlegungen und empirischen Erkenntnisse diskutiert. Dargestellt werden somit die Erkenntnisse, wie Lehrkräfte über die metakognitiven Schülerprozesse ihrer Lernenden wie auch ihre eigenen Unterstützungsmaßnahmen reflektieren. Im Rahmen dessen wird auch die identifizierte Typologie der Reflexion von Lehrkräften über metakognitive Schülerprozesse und Hinweise auf die Veränderung eines Typus in einer längerfristig angelegten Modellierungseinheit vorgestellt.
Lisa Wendt

Backmatter

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