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Über dieses Buch

Dieses Buch richtet sich mit einem neuartigen Ansatz zur Persönlichkeitsentwicklung auf der Basis der Hirnforschung an den interessierten Laien. Dargestellt wird, wie psychische Gesundheit auf neurowissenschaftlichen Grundregeln aufgebaut ist, und wie sie über eine neuartige Vorgehensweise am Beispiel der psychischen Neuroimplantate® stabilisiert und gestärkt werden kann.

Die Auswirkung positiver Gefühlswelten auf das Gehirn und auf die psychische Konsistenz werdendem Leser in Form von Szenarien verdeutlicht. Dabei wird gezeigt, wie sich diese auf die Verbesserung des Lebens auswirken. Die Autoren heben darauf ab, dass die individuelle Lebensweise langfristige körperliche, umweltinduzierte Veränderungen – die sogar generationenübergreifend wirksam sein können – nach sich zieht.

Die zentrale Botschaft des Buches besteht in einer Anleitung zur Bewusstmachung von Bedürfnissen, wie z.B. Emotionen, Gesundheit, materieller Wohlstand und im Aufzeigen von Möglichkeiten, diese im Rahmen der Anwendung von psychischen Neuroimplantaten für sich nutzbar zu machen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Homöostase: Wohlbefinden, Zufriedenheit, psychische Gesundheit

Zusammenfassung
Für den Buchinhalt wesentliche Grundbegriffe werden herausgearbeitet und definiert, u. a die Termini Homöostase, Wohlbefinden, Zufriedenheit, psychische Gesundheit. Ein weiterer zentraler Begriff ist die Gehirnplastizität. Gehirnplastizität wird per se, aber auch in Zusammenhang mit Epigenetik und Stress – den beiden zentralen Einflussgrößen auf die Gehirnplastizität – dargestellt. Gehirnplastizität hält grundsätzlich über die gesamte Lebensspanne an und kann durch externe und interne Faktoren verändert werden. Eine bedeutende Veränderung geschieht durch Hormone: Bindungshormone stärken die soziale Interaktion, Stresshormone – insbesondere über längere Zeiträume oder kaskadenartig freigesetzte – reduzieren sie. Umwelteinflüsse können unser Genom verändern und so zu langfristigen Neujustierungen führen und die Fähigkeit zu Empathie und Mitgefühl ändern (Epigenetik). Die Konstanz des Selbst wird durch diese Einflussgrößen in Frage gestellt und Grundbedürfnisse ändern sich.
Hans J. Markowitsch, Margit M. Schreier

2. Der „kraftvolle Mensch“

Zusammenfassung
Der „kraftvolle Mensch“ wird mit Blick auf seine phylogenetische Abstammung und im Vergleich zu anderen Primaten und weiteren Säugetieren betrachtet. Dabei spielt die soziale Dimension eine Hauptrolle: der Mensch als soziales Wesen und als Geschlechtspartner. Darüber hinaus geht es um sexuellen Dimorphismus, also Geschlechtsunterschiede, wie sie im Gehirn, in der Hormonzusammensetzung und im Paarungsverhalten zu finden sind. Als bedeutend für die Verwirklichung eines „kraftvollen Menschen“ wird die Integration von Kognition und Emotion angesehen. Unser Gehirn kann diese Integration nur dann adäquat bewerkstelligen, wenn beide Hirnhälften synchron miteinander interagieren, weil die rechte Hemisphäre eine Dominanz auf emotionalem, die linke auf kognitivem Gebiet hat. Die Bedeutung von Digitalisierung für Lernen und von Fehlerinnerungen, Erinnerungsvorstellungen und Lügen wird in Abgrenzung zu Psychischen Neuroimplantaten erläutert, wobei dem „sozialen Gehirn“ eine besondere Bedeutung beigemessen wird.
Hans J. Markowitsch, Margit M. Schreier

3. Was wirkt, um Wohlbefinden zu erreichen?

Zusammenfassung
Wie kann man sich wohlfühlen, Wohlbefinden erreichen? Betont wird die Bedeutung der kindlichen Erziehung sowie später – im Erwachsenendasein – die Güte der sozialen und biologischen Bedingungen, die mit inneren Erwartungen und Notwendigkeiten korrespondieren sollten. Abgehoben wird darauf, dass Wohlbefinden sehr individuell definiert wird, dass es insbesondere einer positiven kindlichen Entwicklung bedarf, da in Kindheit und früher Jugend entscheidende Grundlagen hinsichtlich Genaktivierung und psychosozialer Festigung gelegt werden. Betont wird aber, dass es z. B. mittels sogenannter Neuroimplantate – psychischer, eigeninduzierter Vorstellungen, die an Vorbildern ausgerichtet sein können – möglich ist, auch im späteren Leben noch Korrekturen und Verbesserungen zu erreichen.
Hans J. Markowitsch, Margit M. Schreier

4. Neuropsychologie der Bedürfnisse

Zusammenfassung
Das Herbeiführen von Homöostase wird als Prinzip erfüllter Bedürfnisse geschildert. Wohlbefinden und psychische Gesundheit sind nur möglich, wenn Bedürfnisse weitgehend gestillt werden. Hierzu zählen Zuwendung und Liebe, Verstehen und Lernen, die Teilnahme am Leben, das Erreichen von Sorglosigkeit und Gelassenheit, Kreativität, Identität, Mut sowie ein Leben in Gesundheit und materiellem Wohlstand. Bei der Darstellung möglicher Lernvorgänge wird auch auf Lerntechniken eingegangen, die eine Verbesserung der Behaltensleistung ermöglichen. Unter dem Stichwort Identität werden Identitätsstörungen und deren mögliche Konsequenzen für die Persönlichkeit erläutert. Menschliche Grundbedürfnisse werden grundsätzlich und in Bezug auf deren Verarbeitung und Verankerung auf Hirnebene abgehandelt.
Hans J. Markowitsch, Margit M. Schreier

5. Elektronische Medien, Internet, World Wide Web in den Neurowissenschaften und im Alltag

Zusammenfassung
Die Bedeutung elektronischer Medien für den gegenwärtigen Lebensalltag wird herausgestrichen, wobei auch Beispiele aus Weltregionen herangezogen werden, die aufgrund ihrer dünnen Bevölkerungsdichte gegenwärtig schon stark auf Internetkommunikation angewiesen sind – z. B. im Bereich der Gesundheitsüberwachung und des Anbietens von Therapiemaßnahmen. Hingewiesen wird auf die positiven wie auch auf die negativen Seiten vermehrter Internetnutzung – insbesondere auch für das soziale Leben. Erwähnt werden bereits vorhandene Web-basierte Therapien, wie Mindfulness-basierte Interventionen und internetbasierte Programme zu nachhaltigen Verbesserungen der somatischen und psychischen Konstitution.
Hans J. Markowitsch, Margit M. Schreier

6. Psychische Neuroimplantate – Wie kann Lebensverbesserung im Gehirn tatsächlich wirksam werden?

Zusammenfassung
Der Bereich des Gedächtnisses wird von der Einspeicherung bis zum Abruf beleuchtet. Die Anwendung von Neuroimplantaten – psychischen Vorstellungen, die die Erinnerung verändern sollen – wird hinsichtlich Anwendungsmöglichkeiten, insbesondere zur Erhöhung des Selbstwertgefühls, erläutert. Eine gebührende Aufmerksamkeit erhält die Stillung der Bedürfnisse nach traumatischem Erleben. Erläuterungen zum Einsatz externer internetbezogener Hilfen werden gegeben. Gefahren und ethische Gesichtspunkte hinsichtlich der Benutzung psychischer Implantate werden diskutiert. Die Besonderheit der Regression bei der Traumaverarbeitung wird beschrieben, das Empfinden und Denken in Szenarien geschildert, und die Möglichkeiten der Anwendung von Implantaten in allen Bereichen, die Grundbedürfnisse darstellen, werden beleuchtet. Möglichkeiten und Grenzen von Persönlichkeitsausbildung und -erweiterung werden diskutiert.
Hans J. Markowitsch, Margit M. Schreier

7. Der Mensch zwischen Erinnerung und Bedürfnis

Zusammenfassung
Es wird herausgearbeitet, dass Menschen Bedürfnisse haben, die sie über Erinnerungen in Form von Vorstellung zu reaktivieren trachten. Der heutige Mensch wird dabei als integriert in einen bio-psycho-sozialen Kontext verstanden, aus dem heraus er seine Bedürfnisse formuliert und aktiviert. Lebenszufriedenheit und „Work-Life-Balance“ werden als gegenwärtig zentrale Wunschbereiche herausgestellt, ebenso wie die Anwendung von Psychischen Neuroimplantaten zur Bedürfnisstillung mittels NIKU-APP. Die Möglichkeiten der Digitalisierung – von eHealth, Apps bis IPhone/Smartphone – werden als hilfreiche Angebote zur Erreichung persönlicher Bedürfnisbefriedigung und zur Differenzierung zwischen Scheinbedürfnissen und echten Bedürfnissen herausgestrichen.
Hans J. Markowitsch, Margit M. Schreier

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