Regenerative Zukünfte und künstliche Intelligenz
Band 2: PEOPLE
- 2024
- Buch
- Herausgegeben von
- Kai Gondlach
- Birgit Brinkmann
- Mark Brinkmann
- Julia Plath
- Verlag
- Springer Fachmedien Wiesbaden
Über dieses Buch
Der Band basiert auf den 17 Entwicklungszielen (SDGs) der UNO und entwickelt für die Wirtschaft Zukunftsperspektiven zum Zusammenhang von KI und Nachhaltigkeit.
Inhaltsverzeichnis
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Einführung der Herausgeber:innen: Innovative Lösungen der sozialen Nachhaltigkeitsdimension
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Frontmatter
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KI partizipativ gestalten – Wie Unternehmen ethische und diskriminierungssensible KI-Anwendungen einführen können
Fabian Dantscher, Arnd HofmeisterDer Beitrag beschäftigt sich mit der ethischen und diskriminierungssensiblen Einführung von KI in Unternehmen. Es wird aufgezeigt, wie durch die Beteiligung diverser Mitarbeitender Verzerrungen frühzeitig erkannt und Diskriminierungen vermieden werden können. Im Mittelpunkt steht das Projekt 'KIDD – KI im Dienste der Diversität', das einen partizipativen Prozess entwickelt hat, der Unternehmen und ihre Beschäftigten befähigt, KI-Anwendungen gemeinsam zu gestalten und ethische Anforderungen zu erfüllen. Ein zentrales Element dieses Prozesses ist das Panel der Vielfalt (PdV), ein Gremium, das verschiedene Perspektiven und Erfahrungen einbringt, um die Qualität und Akzeptanz der KI-Anwendungen zu erhöhen. Durch die Beteiligung von Betroffenen und die Schaffung eines transparenten und offenen Diskussionsraumes wird ein deliberativer Prozess ermöglicht, der die ethischen und rechtlichen Anforderungen sicherstellt. Die Praxisbeispiele und konkreten Handlungsempfehlungen machen den Beitrag besonders wertvoll für Unternehmen, die KI ethisch und diskriminierungssensibel einführen möchten.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Beitrag stellt einen partizipativen Ansatz zur ethischen und diskriminierungssensiblen Einführung von KI-Systemen in Unternehmen vor. Die Autoren präsentieren den im Projekt "KIDD" entwickelten Prozess, der durch die frühzeitige Einbindung diverser Stakeholder in einem „Panel der Vielfalt“ potenzielle Diskriminierungen und Verzerrungen bei KI-Anwendungen minimieren soll. Der Text argumentiert, dass nur durch systematische Beteiligung unterschiedlicher Perspektiven und Erfahrungshorizonte eine vertrauenswürdige und ethisch vertretbare KI-Implementierung gelingen kann. -
Inklusion durch künstliche Intelligenz? Zur Rolle und Bedeutung KI-gestützter Assistenztechnologien für Menschen mit Behinderungen
Susan Beudt, Rolf Feichtenbeiner, Berit Blanc, Niels PinkwartDer Fachbeitrag beleuchtet die Potenziale von Künstlicher Intelligenz (KI) zur beruflichen Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Es werden innovative Projekte wie KI.ASSIST vorgestellt, die zeigen, wie KI-gestützte Assistenztechnologien konkrete Arbeits- und Lernprozesse unterstützen können. Beispiele wie die Datenbrille TeamViewer Frontline und das Stressmanagement-Training EmmA illustrieren, wie KI Barrieren abbauen und selbstständiges Arbeiten fördern kann. Der Beitrag betont auch die Notwendigkeit förderlicher Rahmenbedingungen und politischer Strategien, um die Einführung dieser Technologien zu unterstützen. Handlungsempfehlungen für Arbeitgeber und politische Akteure werden gegeben, um die berufliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen nachhaltig zu verbessern. Das neu gestartete Projekt KI-Kompass Inklusiv zielt darauf ab, ein Kompetenzzentrum zu etablieren, das die langfristige Nutzung und Verstetigung von KI-Technologien fördert. Dieses Zentrum soll als zentrale Anlaufstelle für Rehabilitationseinrichtungen, Unternehmen und politische Entscheidungsträger dienen, um die berufliche Inklusion von Menschen mit Behinderungen zu stärken und die Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 zu unterstützen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDieser Beitrag stellt Bezüge her zwischen den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) und den Potenzialen von KI für mehr Inklusion und Teilhabechancen für Menschen mit Behinderungen auf dem ersten Arbeitsmarkt. Zudem werden zwei konkrete Projekte in diesem Zusammenhang näher beleuchtet: Aus einem abgeschlossenen Projekt werden ausgewählte Ergebnisse vorgestellt, die aufzeigen, wie KI-Technologien Menschen mit Behinderungen in konkreten Anwendungskontexten beim Lernen und im Arbeitsleben unterstützen können und welche Handlungsempfehlungen für Arbeitgeber und politische Entscheidungsträger erarbeitet werden konnten. Ein zweites, neu gestartetes Projekt knüpft hier an und es wird entlang der Projektkernbereiche ein Ausblick gegeben, wie die zukünftigen Projektarbeiten auf ausgewählte Nachhaltigkeitsziele einzahlen könnten. -
Die Revolution vereinbarkeitsfreundlicher Unternehmen – Warum die „Untervaterung“ unserer Kinder gelöst werden muss, um echte Gleichberechtigung herzustellen
Jörg Stephan, Karolina SchulerDas Kapitel untersucht die dringende Notwendigkeit, die Unterrepräsentation von Männern in der Kindererziehung zu beenden, um echte Gleichberechtigung zu erreichen. Es beleuchtet die systemischen Ursachen und die negativen Auswirkungen patriarchalischer Strukturen auf die Gesellschaft und die Wirtschaft. Der Text argumentiert, dass die Einführung vereinbarkeitsfreundlicher Unternehmenskulturen und die aktive Beteiligung von Männern in der Erziehung entscheidend sind, um eine solidarische und gleichberechtigte Gesellschaft zu schaffen. Praktische Beispiele und Empfehlungen für Unternehmen und Gesellschaften werden vorgestellt, um den Wandel hin zu einer gerechteren und nachhaltigen Zukunft zu beschleunigen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Auswirkungen der Untervaterung unserer Kinder und der mangelnden Gleichberechtigung sind verheerend für unser gesellschaftliches Miteinander. Der folgende Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, warum und wie die Untervaterung unserer Kinder gelöst werden muss, um echte Gleichberechtigung herzustellen. Wir sind überzeugt, intakte Familien, erfüllte Paarbeziehungen und vereinbarkeitsfreundliche Unternehmenskulturen sind das zentrale Fundament für eine gleichberechtigte und zukunftsfähige Gesellschaft. Mit diesem Artikel wollen wir hierfür Bewusstsein schärfen und Lösungsansätze aufzeigen. -
AI-Based Detection of Neglected Tropical Diseases
Viktor Berger, Alina Chircu, Eldar SultanowDer Fachbeitrag behandelt die Entwicklung und Anwendung von KI-basierten Diagnosetools zur Erkennung von vernachlässigten tropischen Krankheiten wie Onchocerciasis und Schistosomiasis. Diese Krankheiten stellen eine erhebliche Belastung für die Gesundheit und das Wohlbefinden von Millionen von Menschen in tropischen und subtropischen Regionen dar. Der Beitrag diskutiert die Herausforderungen bei der Diagnose dieser Krankheiten, insbesondere die fehlende Verfügbarkeit von Diagnosewerkzeugen und geschultem Personal in betroffenen Gebieten. Es wird ein Deep Learning-System basierend auf den CNN-Architekturen E-Net und U-Net vorgestellt, das zur automatischen Analyse von Mikroskopiebildern verwendet wird. Das System kann parasitäre Erreger in den Bildern identifizieren und segmentieren, was eine schnellere und kostengünstigere Diagnose ermöglicht. Die Autoren beschreiben die technischen Details der Implementierung, die hyperparameter-Optimierung und die Evaluierung der Modelle anhand von Metriken wie dem Dice Coefficient und dem Jaccard Index. Die Ergebnisse zeigen, dass das System trotz begrenzter Trainingsdaten eine hohe Genauigkeit bei der Erkennung der Parasiten erreicht. Abschließend werden Möglichkeiten zur Verbesserung des Systems und zur Integration in smart diagnostische Geräte diskutiert, um die Bekämpfung dieser Krankheiten zu unterstützen und die Gesundheit der betroffenen Bevölkerung zu verbessern.KI-Generiert
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AbstractThe diagnosis of parasitic infectious diseases—often called “neglected tropical diseases”—usually requires highly trained medical personnel to analyze microscopy images for evidence of the disease. These skills are very scarce in the affected areas, and diagnosis can be costly and time-consuming. This creates significant challenges for promptly diagnosing, treating, controlling or even eliminating parasitic diseases for more than one billion people who live mostly in poor, vulnerable and marginalized communities in tropical and sub-tropical areas. Two such diseases with significant health impacts are onchocerciasis and schistosomiasis. This paper discusses a system based on artificial intelligence deep learning to support the automated identification of parasites in microscopic images of samples taken from infected individuals. The system highlights areas within an image that contain parasites using semantic segmentation and different visualizations. The convolutional neural network (CNN) architectures E-Net and U-Net are trained using available image data sets and evaluated in order to determine the optimal parameters for the final system. Finally, an inference is implemented that saves the final result as a digital image highlighting the areas containing parasites. The paper demonstrates that a basic implementation of microscope image analysis for parasitic disease detection is possible using the proposed CNN architectures and the available limited data sets. -
Wissensorte als urbane Entwicklungskatalysatoren – Der Heilbronner Bildungscampus
Monika Gonser, Frieder HartungDas Kapitel untersucht die strategische Bedeutung von Bildung und Wissen für die Stadtentwicklung, insbesondere am Beispiel Heilbronn. Es wird gezeigt, wie urbane Entwicklungskatalysatoren wie der Bildungscampus zur Transformation einer Stadt zur Wissensstadt beitragen. Die Stadt Heilbronn setzt auf Konzepte wie die Wissensstadt und die Lernende Stadt, um durch Bildung und Wissenschaft wirtschaftliche Prosperität und gesellschaftliche Inklusion zu fördern. Der Bildungscampus spielt dabei eine zentrale Rolle, indem er verschiedene Lernsettings bietet, die auf räumliche, individualisierte und intersektoral-kollaborative Ansätze setzen. Diese Lernsettings fördern Vernetzung, Kooperation und lebenslanges Lernen, was Heilbronn zu einem attraktiven Standort für Wissenschaftler, Forscher und Unternehmen macht. Die Entwicklung des Bildungscampus und die damit verbundenen Projekte zeigen, wie eine Stadt durch strategische Investitionen in Bildung und Wissenschaft nachhaltig und zukunftsorientiert gestaltet werden kann.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Beitrag analysiert die Entwicklung des Heilbronner Bildungscampus als Katalysator urbaner Entwicklung im Kontext der Transformation zur Wissensstadt. Die Autoren beschreiben, wie durch die Verschränkung baulicher, individualisierter und intersektoral-kollaborativer Lernsettings ein dynamisches Bildungsökosystem entsteht. Am Beispiel des vom Einzelareal zum stadtweiten Netzwerk gewachsenen Campus wird gezeigt, wie Wissensorte die regionale Entwicklung fördern und zur Bildung einer innovationsorientierten Stadtgesellschaft beitragen können. -
Essay: Personalstrategien im Wandel: Schon immer weiter
Lennart Schäfers, Karsten SehlhoffDas Essay untersucht die Anpassung von Personalstrategien in der heutigen dynamischen Geschäftswelt, die durch die vierte industrielle Revolution geprägt ist. Es betont die Notwendigkeit, traditionelle Werte mit innovativen Ansätzen zu verbinden, um eine harmonische Arbeitsumgebung zu schaffen. Die Autoren heben die Bedeutung von Diversität und kontinuierlichem Lernen hervor, um Hochleistungsteams zu formieren und die Anpassungsfähigkeit der Organisation zu stärken. Zudem wird die Relevanz einer klaren Kommunikation und eines respektvollen Arbeitsumfelds betont, um die Mitarbeiterzufriedenheit und -motivation zu fördern. Das Essay schließt mit der Vision eines kooperativen und familiären Arbeitsumfelds, in dem Fehler als Lernchancen genutzt werden.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Beitrag analysiert die Transformation moderner Personalstrategien angesichts sich wandelnder Arbeitsmärkte und gesellschaftlicher Anforderungen. Die Autoren argumentieren, dass traditionelle Ansätze der Personalführung den Herausforderungen einer zunehmend diversen, generationenübergreifenden und digitalisierten Arbeitswelt nicht mehr gerecht werden. Sie plädieren für einen ganzheitlichen Ansatz, der Diversität, transparente Kommunikation und kooperative Führungsmodelle in den Mittelpunkt stellt und dabei sowohl traditionelle Werte als auch innovative Konzepte vereint. -
HRM For Future – Wie das Personalmanagement zum Treiber für Nachhaltigkeit im Unternehmen wird
Steve GrundigDas Kapitel beleuchtet die zentrale Rolle des Personalmanagements bei der Förderung von Nachhaltigkeit in Unternehmen. Es wird erläutert, wie Personalverantwortliche durch gezielte Maßnahmen und Schulungen die Mitarbeitenden für nachhaltiges Handeln und Denken motivieren und befähigen können. Besonderes Augenmerk liegt auf der Notwendigkeit, ein zukunftsorientiertes Personalwesen zu etablieren, das langfristige Planung und den verantwortungsvollen Umgang mit der Ressource Mensch in den Fokus stellt. Dabei werden konkrete Instrumente und Methoden vorgestellt, die zur Förderung von Nachhaltigkeit im Unternehmen beitragen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bedeutung einer nachhaltigen Unternehmenskultur, die durch die Personalabteilung aktiv gestaltet werden kann. Insgesamt wird deutlich, dass das Personalmanagement eine entscheidende Rolle bei der erfolgreichen Transformation hin zu einem nachhaltigen Unternehmen spielt.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Beitrag untersucht die Rolle des Personalmanagements (HRM) bei der Transformation von Unternehmen hin zu mehr Nachhaltigkeit. Dabei wird zwischen „nachhaltigem Personalwesen“ und „HRM For Future“ differenziert. Während ersteres auf den zukunftsorientierten Umgang mit der Ressource Mensch abzielt, fungiert „HRM For Future“ als strategischer Treiber für die nachhaltige Unternehmensentwicklung. Der Text argumentiert, dass Personalverantwortliche durch ihre direkten Einflussmöglichkeiten eine Schlüsselrolle einnehmen und dafür gezielt Kompetenzen für nachhaltiges Handeln aufbauen sowie eine entsprechende Unternehmenskultur etablieren müssen. Der Beitrag identifiziert fünf zentrale Grundlagen für die erfolgreiche Implementierung: Verständnis, Ressourcen, Wissen, Austauschmöglichkeiten und Unternehmenskultur. -
Visuelles Denken und Entscheiden – Bewältigung von Komplexität im Rahmen von unternehmerischen Problemlösungen und Strategieentwicklungen
Tobias AdamDas Kapitel behandelt die Herausforderungen und Lösungsansätze im Bereich visuelles Denken und Entscheiden. Es werden die wissenschaftlichen Grundlagen und technologischen Weiterentwicklungen diskutiert, die die kognitive Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns beeinflussen. Besondere Aufmerksamkeit wird den sechs Engpässen des Denkens geschenkt, die die Qualität der Entscheidungsfindung beeinträchtigen können. Praktische Anwendungen und Denkwerkzeuge werden vorgestellt, um diese Engpässe zu überwinden und die Komplexität in Entscheidungsprozessen zu bewältigen. Ein Praxisbeispiel aus der HR-Strategie eines mittelständischen Unternehmens veranschaulicht die Anwendung der Visual Reasoning Language zur Verbesserung der strategischen Planung.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Artikel untersucht die kognitiven Herausforderungen bei komplexen Entscheidungsprozessen und stellt einen visuellen Denk- und Entscheidungsansatz vor. Ausgehend von den natürlichen Limitierungen des menschlichen Gehirns und verschiedenen kognitiven Verzerrungen wird eine "Visual Reasoning Language" mit vier Denkwerkzeugen entwickelt: Zieldefinition, Wirkungsanalyse, Szenario-/Handlungsraumgestaltung und Alternativenbewertung. Die praktische Anwendung wird am Beispiel einer HR-Strategie demonstriert, bei der systematisch Ziele definiert, Situationen analysiert und Handlungsoptionen bewertet werden. Der Ansatz ermöglicht es, die kognitiven Limitierungen zu überwinden und zu fundierteren strategischen Entscheidungen zu gelangen.
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Einführung der Herausgeber:innen: Konzepte zur Erreichung von sozialen Entwicklungszielen
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Frontmatter
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Zukunftsszenarien für alle
Demokratisierte Vorausschau und Teilhabe durch menschliche Vermittler und künstliche Intelligenz Aljoscha Burchardt, Jochen Büttner, Jürgen RennDas Kapitel behandelt die Demokratisierung von Vorausschau und Partizipation in der Modellierung von Zukunftsszenarien. Es wird ein Konzept vorgestellt, das klassische Zukunftsszenarien in narrative Formen umwandelt und diese für jeden digital zugänglich macht. Durch den Einsatz von generativer und erklärbarer KI können Zukunftsszenarien individualisiert und emotional aufgeladen werden, was die Partizipation der Bürger*innen fördert. Das Konzept zielt darauf ab, die Vielfalt und gesellschaftlichen Voraussetzungen der betrachteten systemischen Prozesse besser zu repräsentieren und die Menschen aktiv in die Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Besonders hervorhebenswert ist die Betonung der emotionalen Einbindung und die Nutzung von KI zur Erstellung individualisierter Narrative, die die Zukunftsszenarien greifbar machen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer vorliegende Beitrag skizziert ein Konzept zur technologiegestützten Demokratisierung von Vorausschau und Verstärkung von Partizipation in der Modellierung von Zukunftsszenarien. Wissenschaftliche Methoden der Vorausschau fokussieren bei der Modellierung komplexer Wirklichkeiten auf vergleichsweise wenige Kenngrößen, anhand derer zukünftige Entwicklungen charakterisiert werden. Die Vielfalt und die gesellschaftlichen Voraussetzungen der in den Blick genommenen systemischen Prozesse bleiben bei der Modellierung nicht selten unterrepräsentiert. -
Zu kurz gedacht mit langfristigen Auswirkungen
Welche tiefgreifenden Denkrahmen die sozial-ökologischen Krisen antreiben und welche sie lösen helfen Anita Habel, Felix PeterDer Beitrag beleuchtet die tiefgreifenden Denkrahmen, die sozial-ökologische Krisen antreiben, und wie diese Denkrahmen Verhaltensweisen auf individueller und gesellschaftlicher Ebene beeinflussen. Es wird untersucht, wie Denkrahmen durch persönliche Erfahrungen und soziokulturelle Kontexte geprägt werden und wie sie sich über Generationen hinweg verfestigen können. Besondere Aufmerksamkeit wird dem Technologie- und Wachstumsoptimismus geschenkt, der als treibende Kraft hinter den aktuellen Krisen identifiziert wird. Der Text analysiert, wie diese Denkrahmen die Fähigkeit zur Veränderung und Innovation einschränken und welche Rolle sie in der globalen Krise spielen. Es werden auch alternative Denkansätze vorgeschlagen, die darauf abzielen, die bestehenden Denkrahmen zu überwinden und nachhaltigere Verhaltensweisen zu fördern. Die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Denkens und die Bedeutung von sozial-ökologischen Denkrahmen werden hervorgehoben, um eine nachhaltige Zukunft zu gestalten.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Beitrag analysiert dysfunktionale Denkrahmen im Anthropozän und deren Rolle bei der Bewältigung sozial-ökologischer Krisen. Die Autor:innen identifizieren vier problematische Frames: den Technologie-Frame (blinder Glaube an technische Lösungen), den Wachstums-Frame (Fixierung auf grenzenloses Wachstum), den Anthropozentrismus-Frame (Mensch als Beherrscher der Natur) sowie das „Kurz-Denken“ (Fokus auf unmittelbare Bedürfnisse). Als Alternativen werden drei neue Denkrahmen vorgeschlagen: die Gleichwertigkeit von Mensch und Natur, Menschen als Teil eines sozialen Ökosystems sowie ganzheitliches statt kurzfristiges Denken. Die Autor:innen plädieren für eine aktive Stärkung dieser alternativen Frames durch politische und zivilgesellschaftliche Initiativen. -
Nachhaltigkeit und Partizipation – Backcasting als Planungsmethode in der postkolonialen Projektplanung
Eva WienersDas Kapitel untersucht die Anwendung von Backcasting als Planungsmethode in der postkolonialen Projektplanung, um Nachhaltigkeit und Partizipation in Entwicklungsländern zu fördern. Es wird die Notwendigkeit einer Transformation zu nachhaltigerem Wirtschaften betont und die Herausforderungen bei der Umsetzung in Entwicklungsländern beleuchtet. Besonders wird die Bedeutung von Partizipation und der Einbeziehung lokaler Gemeinschaften hervorgehoben. Das Kapitel analysiert die Anpassungen, die notwendig sind, um Backcasting in einem ländlichen Dorf in Nepal erfolgreich umzusetzen, und zeigt die Potenziale und Grenzen dieser Methode auf. Es wird auch die Frage der Gerechtigkeit im Kontext der Nachhaltigkeit kritisch hinterfragt und die Bedeutung von lokalen Perspektiven und Prioritäten betont. Die Fallstudie in Nepal zeigt, wie Backcasting als Planungsinstrument eingesetzt werden kann, um die Beteiligung und Stärkung der Gemeinschaften zu steigern und lokale Perspektiven von Nachhaltigkeit wieder an die Oberfläche zu bringen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Beitrag untersucht die Anwendung der Backcasting-Methode in der Entwicklungszusammenarbeit am Beispiel eines Agroforstprojekts in Nepal. Während westlich geprägte Nachhaltigkeitskonzepte oft koloniale Strukturen fortschreiben, ermöglicht Backcasting als partizipativer Planungsansatz den lokalen Gemeinschaften, ihre eigenen Zukunftsvisionen zu entwickeln. Die Fallstudie zeigt, dass die Methode mit entsprechenden Anpassungen an den lokalen Kontext erfolgreich eingesetzt werden kann, um die Beteiligung aller Stakeholder zu fördern und deren Prioritäten in die Projektplanung einzubeziehen. Dabei rücken soziale und wirtschaftliche Aspekte der Nachhaltigkeit oft vor ökologische Ziele. -
Gleichberechtigung und Frauenquote: Warum und wie wir die Mehrheit der Bevölkerung in den Arbeitsmarkt einbeziehen müssen
Heike LeiseDas Kapitel untersucht die demografischen Herausforderungen Deutschlands, insbesondere den Rückgang der Geburtenzahlen und den daraus resultierenden Fachkräftemangel. Es betont die Notwendigkeit, mehr Frauen in den Arbeitsmarkt zu integrieren und die Anzahl der Vollzeitbeschäftigten zu erhöhen. Die Autoren analysieren die aktuellen Zahlen zur Erwerbstätigkeit und Teilzeitarbeit sowie die Rolle der Familie und Betreuungssituationen. Sie schlagen Maßnahmen vor, um die Rahmenbedingungen für Vollzeitbeschäftigung zu verbessern und die Anzahl der Frauen in Führungspositionen zu erhöhen. Dabei werden auch politische und gesellschaftliche Veränderungen gefordert, um ein eltern- und kinderfreundliches Umfeld zu schaffen. Das Kapitel hebt die Bedeutung von Quoten und finanziellen Anreizen hervor, um mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen und die Gleichberechtigung zu fördern. Es schließt mit einem Appell an Politik, Wirtschaft und jedes Individuum, sich aktiv für Vielfalt und Parität einzusetzen, um die Zukunftsfähigkeit Deutschlands zu sichern.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Beitrag thematisiert die Notwendigkeit einer stärkeren Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt und in Führungspositionen angesichts des demographischen Wandels in Deutschland. Trotz höherer Bildungsabschlüsse sind Frauen in Führungspositionen deutlich unterrepräsentiert und arbeiten häufiger in Teilzeit. Als Haupthindernisse werden mangelnde Kinderbetreuungsangebote, veraltete Steuergesetze und traditionelle Rollenbilder identifiziert. Der Text argumentiert, dass eine höhere Frauenquote nicht nur aus Gerechtigkeitsgründen, sondern auch wirtschaftlich sinnvoll ist und fordert konkrete Maßnahmen von Politik, Unternehmen und Gesellschaft. -
Application Fields for the Metaverse in the Public Sector
Development of a Capability Map for the Public Sector Using the Example of the German Federal Employment Agency Eldar Sultanow, Alina Chircu, Stefan Latuski, Stefanie Bumiller, Andre Schwan, Andreas Lehmann, André Sept, Oliver Szymanski, Sripriya Venkatesan, Georg David Ritterbusch, Malte Rolf TeichmannDer Beitrag beleuchtet die Potenziale des Metaverse für den öffentlichen Sektor und entwickelt eine Fähigkeitenkarte für die deutsche Bundesagentur für Arbeit. Es werden verschiedene Anwendungsfelder wie Tourismus, Bildung, Gesundheit und Verwaltung untersucht. Besonders hervorgehoben wird die Nutzung des Metaverse zur Verbesserung von Lern- und Trainingsumgebungen, sowohl für Mitarbeiter als auch für Kunden. Die Autoren betonen die Notwendigkeit einer frühen Identifikation von Chancen und Herausforderungen und die Entwicklung eines Aktionsplans. Der Beitrag schließt mit einem Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen und die Bedeutung von Serious Games und gamified Learning im Metaverse.KI-Generiert
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AbstractThis chapter explores the contribution of the metaverse for the public sector. For this purpose, a capability map is created that classifies and describes business capabilities for different areas of the public sector. We discuss several possible metaverse applications for Germany’s Federal Employment Agency and describe how they can be implemented using interactive learning games. -
Der Mensch – ein geniales Doppelsystem
Wie unser Menschenbild unsere Zukünfte beeinflusst Torsten AdamskiDas Kapitel 'Der Mensch – ein geniales Doppelsystem' untersucht die Wechselwirkung zwischen unserem Menschenbild und der Zukunft. Es betont die Bedeutung unbewusster Gedächtnisstrukturen und Vorstellungen, die unsere Gegenwart prägen, und stellt die Frage nach der persönlichen Verantwortung. Das Kapitel erforscht die Notwendigkeit einer inneren Kooperation zwischen bewussten und unbewussten Anteilen des Menschen, um Herausforderungen wie Gerechtigkeit und Umweltschutz zu bewältigen. Es nutzt das Modell des Elefanten und Reiters, um die Dynamik zwischen Stabilität und Innovation zu verdeutlichen und zeigt auf, wie unser Menschenbild unsere Entwicklung und Zukunft beeinflusst. Durch die Betonung der Bedeutung von Gefühlen und Emotionen sowie die Notwendigkeit von Verständnis und Verantwortung in der inneren Kooperation, bietet das Kapitel innovative Ansätze zur Verbesserung unseres Zusammenlebens und unserer individuellen Entwicklung.KI-Generiert
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ZusammenfassungDieser Beitrag entwickelt ein neues Verständnis des Menschen als Doppelsystem aus bewussten („Reiter“) und unbewussten („Elefant“) Prozessen und untersucht dessen Implikationen für individuelle und gesellschaftliche Zukunftsgestaltung. Basierend auf anthropologischen und neurowissenschaftlichen Erkenntnissen wird aufgezeigt, wie das Zusammenspiel von stabilisierenden Gewohnheitsmustern (99,8% aller Entscheidungen) und innovativer Anpassungsfähigkeit als evolutionärer Erfolgsfaktor wirkt. Der Text entwickelt ein Modell des Gefühls-Managements, das zwischen internen Gefühlen und externen Emotionen differenziert, und argumentiert gegen das Konzept des Homo Oeconomicus. Stattdessen wird ein kooperatives Doppelsystem-Verständnis als Lösungsansatz für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen wie Klimawandel und soziale Ungleichheit vorgeschlagen.
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- Titel
- Regenerative Zukünfte und künstliche Intelligenz
- Herausgegeben von
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Kai Gondlach
Birgit Brinkmann
Mark Brinkmann
Julia Plath
- Copyright-Jahr
- 2024
- Electronic ISBN
- 978-3-658-44852-3
- Print ISBN
- 978-3-658-44851-6
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-658-44852-3
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