Regenerative Zukünfte und künstliche Intelligenz
Band 2: PEOPLE
- 2024
- Buch
- Herausgegeben von
- Kai Gondlach
- Birgit Brinkmann
- Mark Brinkmann
- Julia Plath
- Verlag
- Springer Fachmedien Wiesbaden
Über dieses Buch
Der Band basiert auf den 17 Entwicklungszielen (SDGs) der UNO und entwickelt für die Wirtschaft Zukunftsperspektiven zum Zusammenhang von KI und Nachhaltigkeit.
Inhaltsverzeichnis
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Einführung der Herausgeber:innen: Konkrete Utopien regenerativer Zukünfte 2050 innerhalb der sozialen Nachhaltigkeitsdimension
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Frontmatter
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Mein algorithmischer Kollege
Drei Erzählungen zu Mensch und Maschine als kollegiale Einheit in der Datenökonomie Laura BechtholdDas Kapitel untersucht die zukünftige Rolle von Maschinen und Algorithmen in der Arbeitswelt und kontrastiert dies mit historischen und aktuellen Szenarien. Es präsentiert drei Erzählungen, die verschiedene Formen der Mensch-Maschine-Kollaboration beleuchten: von der Arbeitsteilung in einer DAO über die persönliche Unterstützung durch Algorithmen bis hin zur ethischen Überwachung durch künstliche Intelligenz. Diese Erzählungen zeigen, wie Technologie sowohl Herausforderungen als auch Chancen mit sich bringt und wie sie in die gesellschaftliche Struktur integriert werden kann.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Text entwirft drei Zukunftsszenarien zur Zusammenarbeit von Menschen und Algorithmen in der Datenökonomie. Statt dystopischer oder utopischer Extreme wird eine pragmatische Vision entwickelt: Im ersten Szenario teilen sich Mensch und KI einen Job beim Datentreuhänder YourZone, im zweiten unterstützt ein algorithmischer Gefährte Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen, und im dritten sitzt ein Algorithmus im Vorstand einer Organisation zur Datenverwaltung. Die Erzählungen illustrieren, wie technologischer Fortschritt zu neuen Formen der Mensch-Maschine-Interaktion führen kann, bei der beide Seiten ihre spezifischen Stärken einbringen. -
Das Design des Multiversums – Die Gestaltung von Realitäten
Benjamin VogtDer Fachtext beleuchtet die Evolution des Designs von Realitäten, insbesondere im Kontext von immersiven Erlebnissen wie der Star Wars-Immersion. Es wird die Bedeutung der künstlichen Intelligenz in der Gestaltung sensorischer Erfahrungen hervorgehoben, die es ermöglicht, die Wahrnehmung der Realität individuell anzupassen. Der Beitrag beschreibt, wie diese Technologien das Design revolutioniert haben und wie sie in der Praxis angewendet werden, um einheitliche und ästhetisch ansprechende Erlebnisse zu schaffen. Zudem wird die Rolle der KI bei der Verknüpfung sensorischer Daten und der Schaffung von personalisierten Realitäten detailliert erläutert. Der Text betont auch die Vorteile dieser Technologien für Bildung und psychologische Unterstützung, indem er Beispiele wie 'Clearity-Realities' und 'Mental Health Realities' vorstellt. Insgesamt bietet der Beitrag einen umfassenden Einblick in die Möglichkeiten und Herausforderungen der Gestaltung von Realitäten in der modernen Welt.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Beitrag beschreibt eine Zukunftsvision, in der Menschen mithilfe von künstlicher Intelligenz und sensorischen Interfaces ihre Wahrnehmung der Realität individuell gestalten können. Der Text betont im Sinne einer „konkreten Utopie“ die positiven gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Technologie, wie verbesserte Bildungsmöglichkeiten, psychologische Unterstützung und tieferes zwischenmenschliches Verständnis durch geteilte Wahrnehmungserfahrungen. -
Bettys 90. Geburtstag
Altsein im Jahr 2050 – eine Realutopie Beate Schulz-MontagDas Kapitel beschäftigt sich mit dem Leben einer 90-jährigen Frau im Jahr 2050, die durch Hologramm-KI und digitale Technologien ihre Erinnerungen und sozialen Kontakte bewahrt. Betty, die Witwe, lebt in einem fortschrittlichen Pflegeheim, das als 'Lavendel-Resort' bezeichnet wird. Diese Einrichtung bietet eine Vielzahl von technologischen Annehmlichkeiten, darunter smarte KI-Systeme und humanoide Roboter, die das Leben der Bewohner erleichtern. Betty nutzt eine Holobrille, um ihren verstorbenen Ehemann Paul als Hologramm wiederzubeleben und mit ihm zu interagieren. Das Resort fördert eine Gemeinschaft, in der Menschen verschiedener Generationen und Kulturen zusammenleben und arbeiten. Es gibt auch kulturelle und soziale Aktivitäten, die das Leben der Bewohner bereichern. Das Kapitel hebt die Vorteile und Herausforderungen des Alterns in einer hochtechnologisierten Gesellschaft hervor und bietet einen faszinierenden Einblick in die Zukunft des Pflegewesens.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Text entwirft in Form einer Kurzgeschichte ein Zukunftsszenario des Alterns im Jahr 2050. Die 90-jährige Betty lebt in einem technologisch fortschrittlichen Pflegeheim, dem „Lavendel-Resort“, wo traditionelle Pflege und digitale Assistenzsysteme kombiniert werden. Durch Hologramme kann sie mit einer KI-Version ihres verstorbenen Mannes interagieren, während humanoide Roboter und internationale Pflegekräfte die Betreuung sicherstellen. Die Geschichte thematisiert den Generationskonflikt zwischen verschiedenen Technikaffinitäten sowie ethische Fragen zur Lebensverlängerung und Digitalisierung des Alters. -
Zwischen destruktivem Fortschritt und inklusiver Menschengerechtigkeit: Zukunftsentwürfe als Zeitkritik und Kompass in Chiryō-tō von Ōe Kenzaburō (1935–2023)
Carolin Fleischer-HeiningerDer Fachtext untersucht den Roman 'Chiryō-tō' von Ōe Kenzaburō, der zwei konträre Zukunftsentwürfe entwirft: eine technologiegetriebene Gesellschaft der 'Erwählten' und eine nachhaltige, inklusive Welt der 'Versager'. Die 'Erwählten' repräsentieren eine utopische Vision, die jedoch in destruktivem Fortschritt endet, während die 'Versager' ein Leben in Harmonie mit der Natur und ohne technologische Überforderung führen. Besonders bemerkenswert ist die Darstellung von geistiger Behinderung, insbesondere durch die Figur des Hikari, die als Kritik an der Normierung und Heilung von Behinderungen dient. Der Roman bietet eine kritische Reflexion über die Zukunft Japans und die Rolle von Technologie in der Gesellschaft, wobei er auf die Notwendigkeit einer inklusiven und nachhaltigen Welt hinweist.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Artikel analysiert den Roman „Chiryō-tō“ (Therapiestation, 1990) des japanischen Literaturnobelpreisträgers Ōe Kenzaburō im Hinblick auf seine zwei kontrastierenden Zukunftsentwürfe. Der erste zeigt eine technologiebasierte, exklusive Gesellschaft der „Erwählten“, der zweite eine inklusive Gemeinschaft der „Versager“. Anhand der Darstellung geistiger Behinderung – insbesondere durch die Figur des Hikari – kritisiert der Roman destruktive Fortschrittsnarrative und entwirft die Vision einer menschengerechteren Gesellschaft. Der Text wird dabei als zeitkritischer Kommentar zur japanischen Technikaffinität und als Plädoyer für mehr Inklusion gedeutet. -
Mobilität der Zukunft – nachhaltig, suffizient, gerecht
Andrea Amri-Henkel, Yue Zheng, Ingo UhligDas Kapitel beleuchtet die nachhaltige und gerechte Mobilität der Zukunft im Jahr 2045, basierend auf einer fiktiven Darstellung des Alltags in einer mittelgroßen deutschen Stadt. Es beschreibt, wie sich das Leben durch autofreie Quartiere, effiziente ÖPNV-Systeme und grüne Infrastrukturen verbessert hat. Die Geschichte folgt einer Familie, die ihre täglichen Wege zu Fuß, mit dem Fahrrad und dem ÖPNV zurücklegt, während Autos kaum noch zu sehen sind. Die Entwicklung dieser Mobilitätsformen wird historisch kontextualisiert, wobei die Herausforderungen und Widerstände der Vergangenheit beleuchtet werden. Besonders hervorgehoben wird die positive Wirkung auf die Lebensqualität, insbesondere für Kinder und Familien, sowie die sozialen und ökologischen Vorteile dieser Veränderungen. Der Text integriert wissenschaftliche Studien und Umfragedaten, die die Unterstützung für diese Mobilitätsformen unterstreichen und die Notwendigkeit politischer Maßnahmen zur Förderung einer nachhaltigen Mobilität aufzeigen.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Text kombiniert eine Zukunftsvision der urbanen Mobilität im Jahr 2045 mit einer empirischen Analyse aktueller Einstellungen zu nachhaltiger Mobilität. In der erzählerischen ersten Hälfte wird der Alltag einer Familie in einer weitgehend autofreien Stadt geschildert, geprägt von kostenlosen ÖPNV-Angeboten, Fahrradinfrastruktur und intelligenten Mobilitätslösungen. Die zweite Hälfte präsentiert Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage aus 2023, die eine hohe Bereitschaft für suffiziente Mobilität zeigt: Die Mehrheit der Befragten wünscht sich Alternativen zum Auto und kurze Wege. Besonders Familien mit Kindern befürworten eine Mobilitätswende. -
Re: Aus dem Leben eines Taugenichts
Jannis HülsenDas Kapitel folgt einem jungen Mann, der auf der Suche nach seinem Lebensweg ist und dabei auf verschiedene Personen und technologische Herausforderungen trifft. Er beginnt seine Reise in einem Wald, der von autonomen Kapseln und insektenartigen Waldarbeiterinnen durchzogen wird. Auf seiner Reise begegnet er einem älteren Mann namens Leon, der eine Mission im Oderdelta hat, und einem jungen Mann namens Tjark, der von den Inseln in die Tagebauwüsten umgesiedelt wurde. Gemeinsam erleben sie ein Unwetter und finden Unterschlupf bei Hans, dem Facility Manager eines herrschaftlichen Hauses, in dem eine berühmte Influencerin lebt. Der Protagonist hilft Hans bei der Produktion von Videos und lernt die Technologien und Methoden kennen, die in dieser futuristischen Welt verwendet werden. Schließlich trifft er auf Erika, eine Landschaftshüterin, die ihm die Zusammenhänge zwischen Mensch und Natur näherbringt. Die Reise des Protagonisten ist geprägt von der Suche nach seinem Platz in der Welt und der Erfahrung der Verbindung zwischen Natur und Technik.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Text reimaginiert Joseph von Eichendorffs „Aus dem Leben eines Taugenichts“ in einer nahen Zukunft. Die Hauptfigur bricht aus einem technisierten Alltag mit Assistenzbots und Carbon Forests auf, um sich selbst zu finden. Auf der Reise begegnet sie verschiedenen Charakteren: einer YouTuberin und ihrem Manager in einem verfallenen Herrenhaus, sowie einer Landschaftshüterin, die einen „Wirtswald“ mit Drohnen und Bioakustik pflegt. Die Geschichte kontrastiert eine oberflächliche, technologiegetriebene Welt mit einer nachhaltigen, naturverbundenen Lebensweise und thematisiert die Suche nach Authentizität und Sinn. -
Macht, Machen & Menschen: Wie können regenerative Zukünfte gelingen?
Jonas Drechsel, Johannes WirzDas Kapitel 'Macht, Machen & Menschen: Wie können regenerative Zukünfte gelingen?' untersucht die Dynamiken und Herausforderungen dezentraler, bottom-up Ansätze für eine nachhaltige Zukunft. Es folgt der Lernreise einer jungen Frau, die zwischen technisch-ökonomischen Innovationen und Community-Ansätzen navigiert. Im Zentrum stehen die Spannungsfelder zwischen zentralisierten technischen Lösungen und dezentralen, gemeinschaftsbasierten Ansätzen. Die Protagonistin, Nuki, erlebt die Konflikte und Synergien zwischen diesen beiden Welten hautnah, während sie ihre Heimat retten möchte. Der Text beleuchtet die Bedeutung von Ermächtigung und Eigeninitiative sowie den Abbau von Handlungshürden für eine erfolgreiche Veränderung. Die Darstellung der verschiedenen Perspektiven und die tiefgehende Analyse der sozialen und ökologischen Herausforderungen machen den Beitrag besonders wertvoll für Fachleute in den Bereichen Nachhaltigkeit und soziale Innovation.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Text entwirft eine Zukunftsvision, in der eine junge Frau namens Nuki ihre ländliche Heimat verlässt, um Hilfe in einer Megacity zu suchen. Die Geschichte kontrastiert drei konkurrierende Zukunftsmodelle: die technikzentrierte Welt der „BigTwenT“-Konzerne, das dezentrale Städtenetzwerk „C200“ und die abgehängten ländlichen Regionen. Durch die Begegnung mit einer alternativen Stadtgemeinschaft, die basisdemokratische Entscheidungsfindung („Liquid Democracy“) und kollektives Handeln praktiziert, findet Nuki einen Weg, um ihrer isolierten Heimatregion zu helfen. Der Text thematisiert Macht- und Partizipationsfragen in einer post-nationalstaatlichen Welt.
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Backmatter
- Titel
- Regenerative Zukünfte und künstliche Intelligenz
- Herausgegeben von
-
Kai Gondlach
Birgit Brinkmann
Mark Brinkmann
Julia Plath
- Copyright-Jahr
- 2024
- Electronic ISBN
- 978-3-658-44852-3
- Print ISBN
- 978-3-658-44851-6
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-658-44852-3
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