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Über dieses Buch

Die vorliegende Forschungsarbeit leistet grundlegende Arbeit bei der Verknüpfung weitreichend etablierter Forschungsergebnisse zur Erfolgsfaktorenforschung mit der noch jungen, aber zielführenden Idee, die Gründung eines Start-ups als Prozess zu verstehen und nicht als etwas, das in einem einzigen Augenblick stattfindet. Indem dem Gründungsprozess relevante Aspekte zugeordnet werden, können Entscheider und Einflussnehmer für sich Handlungsempfehlungen ableiten, um die Gründungsaktivitäten in ihrer Region zu fördern.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Wirtschaftswachstum ist eines der am intensivsten untersuchten makroökonomischen Phänomene in der Forschungsliteratur der Ökonomie. Wie das Wirtschaftswachstum angeregt werden kann und was die Wachstumstreiber sind, versuchen viele Ökonomen zu beantworten. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde angenommen, dass die Haupttriebkräfte des Wirtschaftswachstums große Unternehmen sind, weil sie Skaleneffekte nutzen können, effizient arbeiten, große Gewinne erzielen und eine Vielzahl von Menschen beschäftigen.
Joseph Heß

Kapitel 2. Definitionen

Zusammenfassung
Das Forschungsfeld des Entrepreneurship leidet nicht zuletzt auch wegen der gestiegenen Popularität der letzten Jahre unter wenig trennscharfen Definitionen. Weit verbreitet ist die Überführung des aus dem Französischen stammenden „Entrepreneur“ in das deutsche „Unternehmer“, das in populistischen, ökonomischen Kreisen auf Konsens treffen mag, jedoch auf konzeptioneller Ebene nicht die gleiche Grundlage hat. Wörtlich übersetzt bezeichnet „Entrepreneur“ „sich verpflichten“ oder „sich vornehmen“, „unternehmen“, „einzuleiten“ bzw. „zu beginnen“.
Joseph Heß

Kapitel 3. Start-up-Ökosysteme als Arbeitsbereich unternehmerischer Tätigkeiten

Zusammenfassung
Unternehmerische Ökosysteme haben sich zu einem beliebten Konzept entwickelt, um das anhaltende Wachstum von innovativem Unternehmertum in Metropolen und Regionen zu erklären. Dieser Ansatz ist zwar erst in den letzten Jahren entstanden, jedoch ist er das Ergebnis aus vorangegangenen Forschungsfeldern wie der Cluster Theorie, der Arbeit zu regionalen Innovations-Systemen (RIS), der Wirtschaftsgeographie, der Netzwerktheorie und Ansätzen zum Sozialkapital. So beobachtete Moore bereits 1993: „companies co-evolve capabilities around a new innovation: they work cooperatively and competitively to support new products, satisfy customer needs, and eventually incorporate the next round of innovations, and, analogous to a biological ecosystem (it) gradually moves from a random collection of elements to a more structured community“.
Joseph Heß

Kapitel 4. Konzeptionelle Grundlagen des Gründungsprozesses

Zusammenfassung
Der Beschreibung des unternehmerischen Ökosystemansatzes – eines der Hauptelemente der vorliegenden Arbeit – schließt sich die Betrachtung des Gründungsprozesses an. Der Gründungsprozess eines Start-ups ist eine heterogene und komplexe Abfolge von Einzelschritten, den so genannten Gründungsphasen. Bei der Betrachtung des Gründungsprozesses in der Literatur fällt auf, dass es unterschiedliche Betrachtungsebenen über den Start- und Endzeitpunkt innerhalb des Prozesses gibt.
Joseph Heß

Kapitel 5. Konzeptionelle Grundlagen der Erfolgsfaktoren- und Indikatorenforschung

Zusammenfassung
Die nachstehende Sektion unterscheidet in Erfolgsfaktoren, also jene Aspekte, die den Erfolg beeinflussen, und Erfolgsindikatoren, die den Erfolg eines Start-ups kennzeichnen. Variablen, die zur Quantifizierung des Erfolgs verwendet werden, können als Erfolgsindikatoren, währen Variablen, die die Erfolgsindikatoren beeinflussen, als Erfolgsfaktoren bezeichnet werden. Der Logik der vorliegenden Arbeit folgend, können die erfolgsbestimmenden Faktoren dem Schema des Ökosystems nach Spigel (2017) und die Indikatoren den Prozessphasen nach Witt (2004) zugeordnet werden.
Joseph Heß

Kapitel 6. Synopse der betrachteten Teildisziplinen

Zusammenfassung
Bevor auf die strukturierte Literaturrecherche als gewählte Methode in der vorliegenden Arbeit eingegangen wird, werden die drei Teildisziplinen (Start-up-Ökosystem, Prozessperspektive und die Zuordnung von Erfolgsfaktoren) konsolidiert. In den vorangegangenen Kapiteln wurde auf die Thematik der Erfolgsfaktoren und -indikatoren sowie auf den unternehmerischen Ökosystemansatz und das Prozessmodell der Gründung eingegangen.
Joseph Heß

Kapitel 7. Strukturierte Literaturrecherche – ein Rahmenkonzept

Zusammenfassung
Wie zu Beginn erläutert, ist die Problematik der definitorischen Abgrenzung, wenn es um den Begriff des Entrepreneurship geht, eine Herausforderung, der es sich in diesem dynamischen Forschungsfeld zu stellen gilt. Die Vielfalt an Interpretationen für beispielsweise „Start-up“ oder „Gründungsprozess“ sorgt für Unklarheit und erschwert empirische Untersuchungen. Dieser Herausforderung wurde in den vorangegangenen Kapiteln begegnet.
Joseph Heß

Kapitel 8. Strukturierte Literaturrecherche in der Suchdomäne

Zusammenfassung
Die Recherche nach Begriffen wie „Erfolgs- und Einflussfaktoren“, „Start-up“ und „Gründungsprozess“ lässt erkennen, dass ein Review in der Suchdomäne ausreichend generisch sein muss, um einerseits den weitreichenden Definitionsansätzen der Begrifflichkeiten und andererseits der sich ändernden Terminologie innerhalb des Gründungsprozesses gerecht zu werden. So ist ein Gründer, der lediglich eine Idee zu einem innovativen Geschäftsmodell hat, noch weit davon entfernt, unter die Terminologie eines Start-ups zu fallen. Entsprechende Herausforderungen ergeben sich bei der Literaturrecherche.
Joseph Heß

Kapitel 9. Implikationen und Ausblick

Zusammenfassung
Der Erfolg eines Start-ups ist vor allem deswegen oft Betrachtungsgegenstand, da nur wenige Gründungsvorhaben durchschlagenden Erfolg haben, und gleichzeitig Start-ups mit großem Wachstumspotential als Stützen der Wirtschaft angesehen werden. Entsprechend sind politische Entscheidungsträger genau wie Einzelpersonen daran interessiert, Gründungsvorhaben zu unterstützen und vor allem zu verstehen. Aus der Überzeugung heraus, dass der wirtschaftliche Erfolg eines Gründungsvorhabens plan- und steuerbar ist, entsteht außerdem ein wissenschaftliches sowie politisches Interesse an Entrepreneurship.
Joseph Heß

Backmatter

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