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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

In der sozialwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Regionalismus haben die regionalen Integrationsprozesse afrikanischer Staaten bislang nur nachrangiges Interesse erfahren. Dementsprechend ist die Anzahl existierender Studien überschaubar und eine Reihe wichtiger Forschungsfragen noch unbeantwortet. Besonders gravierend ist die Tatsache, dass die theoretische Fundierung des afrikanischen Regionalismus bislang sehr schwach ist. Eine systematische Überprüfung bestehender integrationstheoretischer Ansätze auf ihre Erklärungskraft für den Kontext des südlichen Afrikas steht bislang aus. Diese Forschungslücke soll die vorliegende Arbeit schließen.
Jacqueline Jaspert

2. Regionalismus in sozialwissenschaftlicher Perspektive

Aus einer theoretischen Perspektive heraus beschäftigt sich das nachfolgende Kapitel mit Regionalismus und liefert einen Überblick zu zentralen Begrifflichkeiten und Forschungsfragen in diesem Bereich. Die Übersichtsdarstellung bezieht sich auch auf die theoretische Auseinandersetzung mit Regionalismus im Handels- und Sicherheitsbereich.
Jacqueline Jaspert

3. Regionalismus in Afrika

Den folgenden Ausführungen liegt die Annahme zugrunde, dass regionale Integrationsprozesse in Afrika spezifische Eigenschaften aufweisen. Ihre besonderen Charakteristika sind unter anderem bedingt durch geografische, historische, kulturelle, wirtschaftliche und politische Faktoren, die sich auf dem afrikanischen Kontinent über Jahrhunderte hinweg entwickelt haben. Diese besonderen Gegebenheiten bilden die Grundlage und den Rahmen für die verschiedenen regionalen Integrationsbestrebungen der afrikanischen Staaten und sollen im weiteren Verlauf der Kapitels erörtert werden.
Jacqueline Jaspert

4. Die SADC als Entwicklungsgemeinschaft des südlichen Afrikas

Der allgemeinen Überblicksdarstellung zum Regionalismus in Afrika folgt nun eine detaillierte Beschäftigung mit der SADC als zentralem Untersuchungsgegenstand dieser Arbeit. Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei auf ihre Entstehungsgeschichte und ihren institutionellen Aufbau gelegt werden.
Jacqueline Jaspert

5. Der theoretische Analyserahmen

Bevor die ausgewählten theoretischen Ansätze vorgestellt und analysiert werden, soll zunächst eine Erklärung zentraler Begriffe im Bereich der Theorie vorgenommen werden, um dem Ziel einer transparenten und intersubjektiv nachprüfbaren Untersuchung möglichst nahezukommen.
Jacqueline Jaspert

6. Die Theorieansätze im Einzelnen

Die klassischen Integrationstheorien NF und IG wurden aus der Vielzahl existierender integrationstheoretischer Ansätze ausgesucht, da sie gewissermaßen die Grundpfeiler der politikwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Regionalismus darstellen. Aufbauend auf ihren Annahmen oder auch durch die kritische Abgrenzung zu ihnen entwickelte sich das heute stark ausdifferenzierte Feld der integrationstheoretischen Ansätze. Die beiden Theorien besitzen also eine grundlegende Bedeutung, auch wenn ihre Relevanz oftmals in Frage gestellt wird. Der Vorwurf lautet, dass die Theorieansätze für aktuelle Integrationsprozesse außerhalb des europäischen Raums ungeeignet seien (vgl. Østergaard 1993; Shaw et al. 2003: 193-194; Söderbaum 2005a: 223). Aber eine detaillierte Beschäftigung mit den theoretischen Annahmen kann diesen Vorwurf widerlegen, wie die folgenden Kapitel zeigen werden. In diesem Sinne plädiert auch Ben Rosamond (vgl. 2008: 80-90) für eine neue, unvoreingenommene Lesart der klassischen Integrationstheorien, allen voran des NF. Seiner Meinung nach wurden diese Theorieansätze vorschnell verworfen und ihre Relevanz für die Analyse des aktuellen Regionalismus nicht umfassend geprüft.
Jacqueline Jaspert

7. Die forschungsleitenden Hypothesen

Auf der Grundlage der im letzten Kapitel vorgestellten Theorieansätze sollen nun fünf Hypothesen hergeleitet werden. Diese bilden eine wichtige Verknüpfung zwischen der theoretischen und der empirischen Ebene dieser Arbeit. Mit Hilfe der Hypothesen können die Annahmen der einzelnen Theorieansätze auf ihre empirische Erklärungskraft hin untersucht werden. Sie ermöglichen den Abgleich der theoretischen Annahmen mit der empirischen Realität und besitzen daher für den Forschungsprozess eine große Bedeutung. Die Grundlage für eine anschließende Überprüfung der Hypothesen bilden die Ergebnisse der empirischen Forschung dieser Arbeit.
Jacqueline Jaspert

8. Methodischer Aufbau der Untersuchung

Das folgende Kapitel soll die methodischen Grundlagen der vorliegenden Untersuchung vorstellen und erläutern. Dies geschieht mit der Zielsetzung, einen präzisen Einblick in das Untersuchungsdesign sowie die Datenerhebung, -aufbereitung und -auswertung zu geben.
Jacqueline Jaspert

9. Die Ergebnisse der empirischen Untersuchung

In diesem Kapitel werden die Resultate der empirischen Studie vorgestellt, interpretiert und im Zusammenhang mit den vorher abgeleiteten Hypothesen gebracht. Dies erfolgt mit der Zielsetzung, die insgesamt fünf Hypothesen der Arbeit zu überprüfen, um so abschließend die Erklärungskraft der theoretischen Ansätze beurteilen zu können. Um die Überprüfung der vergleichsweise komplexen Hypothesen zu erleichtern, werden diese in ihre Kernaspekte heruntergebrochen und dann einzeln untersucht. Die Analyse der einzelnen Aspekte folgt dabei stets dem gleichen Muster: Zunächst wird überblicksartig das Erkenntnisinteresse dargestellt. Darauf folgen Angaben zu den jeweiligen Quellen, die der Analyse zugrunde liegen. Falls bei der Auswertung methodische Probleme aufgetreten sind, werden diese ebenfalls erläutert, bevor dann die konkreten Untersuchungsergebnisse vorgestellt werden.
Jacqueline Jaspert

10. Fazit

Im folgenden Kapitel werden die theoretischen wie empirischen Erkenntnisse der Analyse zueinander in Beziehung gesetzt. Dieser Arbeitsschritt ist besonders wichtig, denn für sich genommen besitzen sie nur eingeschränkten Nutzen. Aufeinander bezogen können die Erkenntnisse aus Theorie und Empirie aber herangezogen werden, um die zentralen Fragestellungen dieser Arbeit zu beantworten. Diese können in drei verschiedene Kategorien eingeordnet werden, die auch die Grundlage für die Strukturierung des vorliegenden Kapitels bilden.
Jacqueline Jaspert

11. Ausblick

Die zentralen Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung wurden bereits im vorangegangenen Kapitel detailliert vorgestellt. Daher erfolgt an dieser Stelle lediglich ein sehr knapper Verweis auf die wichtigsten Erkenntnisse, um darauf aufbauend den weiterführenden Forschungsbedarf zu diskutieren.
Jacqueline Jaspert

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