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2015 | OriginalPaper | Buchkapitel

2. Reifen

verfasst von: Dr.-Ing. Günter Leister

Erschienen in: Fahrzeugräder - Fahrzeugreifen

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Der Reifen ist ein rotationssymmetrischer, nicht isotroper, aus mehreren untereinander verbundenen verschiedenen Gummikomponenten bestehender Verbundwerkstoff, der durch textile bzw. Stahl-Verstärkungsmaterialien bezüglich seiner Festigkeitseigenschaften bestimmt wird. So lautet die formale Beschreibung eines Reifens in einem Lexikon.
Reifen müssen Radlasten aushalten, um Fahrzeuge zu tragen, Seitenkräfte aufbringen, um Fahrzeuge sicher, um die Kurve zu führen, Längskräfte aufbringen, um sowohl die Motorleistung als auch die Bremskräfte auf der Straße absetzen zu können. Dabei sollten die Reifen unter allen Witterungsbedingungen eine möglichst große Straßenhaftung aufweisen. Reifen müssen auch Federungs- und Dämpfungseigenschaften haben und sie müssen das Lenkverhalten durch entsprechende Ansprecheigenschaften unterstützen. Der Reifen muss eine gute Laufleistung bei möglichst geringem Rollwiderstand und Geräuschentwicklung haben und muss natürlich über seine Lebensdauer dimensionsstabil, sicher und langlebig d. h. strukturfest sein. Der Reifen selbst darf im Fahrbetrieb nicht von der Felge springen und muss eine entsprechende Robustheit gegen äußere Einflüsse aufweisen und natürlich möglichst luftdicht sein.
Da aber alle diese Eigenschaften nicht konfliktfrei sind, ist ein optimaler Kompromiss das Ziel jeder Reifenentwicklung. Die Festlegung des optimalen Kompromisses ist dabei Aufgabe der Fahrzeughersteller, die technische Umsetzung muss der Reifenhersteller durchführen, [1, 2].
Metadaten
Titel
Reifen
verfasst von
Dr.-Ing. Günter Leister
Copyright-Jahr
2015
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-07464-7_2

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