Skip to main content
main-content

Tipp

Weitere Artikel dieser Ausgabe durch Wischen aufrufen

17.05.2018 | Abhandlung | Ausgabe 3-4/2017

Berliner Journal für Soziologie 3-4/2017

Relationale Soziologie – Theoretische und methodologische Positionierungen zwischen Strukturalismus und Pragmatismus

Zeitschrift:
Berliner Journal für Soziologie > Ausgabe 3-4/2017
Autor:
Rainer Diaz-Bone
Wichtige Hinweise
Name me something in sociology that isn’t structural. What isn’t?
(White 2001, S. 5)
Relational sociology is an invitation to challenge social phenomena, to think in terms of fluid social
processes rather than isolated individuals or external and solid social structures.
(Dépelteau und Powell 2013a, S. xv)

Zusammenfassung

Die relationale Soziologie wird heute durch soziologische Ansätze aus den USA und Frankreich repräsentiert. Diese Ansätze teilen das Anliegen, die beiden sozialwissenschaftlichen „Megaparadigmen“ Strukturalismus und Pragmatismus erneut miteinander zu vermitteln. Dabei wird die relationale Soziologie als ein Projekt verstanden, das die Integration der Analyse verschiedener sozialer Praxisformen und Strukturen verfolgt. In dem Artikel wird versucht zu bestimmen, was die über diese gemeinsame Grundlage hinausgehenden spezifischen Eigenschaften von relationaler Soziologie sind. Zunächst wird die „New York School of relational sociology“ herangezogen und gezeigt, dass diese einerseits eine moderne Version von relationaler Soziologie darstellt und viele innovative Beiträge eingebracht hat, andererseits aber auch eine defizitäre Entwicklung aufweist. Dann werden die „Actor-network theory“ und insbesondere die „Economie des conventions“ als Beispiele für die „neuen pragmatischen Soziologien“ in Frankreich vorgestellt, die ebenfalls als moderne Versionen der relationalen Soziologie angesehen werden können. Nach der vergleichenden Charakterisierung dieser drei Versionen der relationalen Soziologie werden abschließend ihre metatheoretischen und insbesondere methodologischen Positionen herausgestellt, die sie miteinander teilen, und eine positive Definition dessen gegeben, was relationale Soziologie ausmacht.

Bitte loggen Sie sich ein, um Zugang zu diesem Inhalt zu erhalten

Sie möchten Zugang zu diesem Inhalt erhalten? Dann informieren Sie sich jetzt über unsere Produkte:

Springer Professional "Wirtschaft+Technik"

Online-Abonnement

Mit Springer Professional "Wirtschaft+Technik" erhalten Sie Zugriff auf:

  • über 69.000 Bücher
  • über 500 Zeitschriften

aus folgenden Fachgebieten:

  • Automobil + Motoren
  • Bauwesen + Immobilien
  • Business IT + Informatik
  • Elektrotechnik + Elektronik
  • Energie + Umwelt
  • Finance + Banking
  • Management + Führung
  • Marketing + Vertrieb
  • Maschinenbau + Werkstoffe

Testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.

Berliner Journal für Soziologie

Das Berliner Journal für Soziologie veröffentlicht Beiträge zu allgemeinen Themen und Forschungsbereichen der Soziologie sowie Schwerpunkthefte zu Klassikern der Soziologie und zu aktuellen Problemfeldern des soziologischen Diskurses.

Springer Professional "Wirtschaft"

Online-Abonnement

Mit Springer Professional "Wirtschaft" erhalten Sie Zugriff auf:

  • über 58.000 Bücher
  • über 300 Zeitschriften

aus folgenden Fachgebieten:

  • Bauwesen + Immobilien
  • Business IT + Informatik
  • Finance + Banking
  • Management + Führung
  • Marketing + Vertrieb

Testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.

Literatur
Über diesen Artikel

Weitere Artikel der Ausgabe 3-4/2017

Berliner Journal für Soziologie 3-4/2017 Zur Ausgabe

Mitteilungen und Berichte

Dialektik und Dialog im Dazwischen

Premium Partner

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Whitepaper

- ANZEIGE -

Wieviel digitale Transformation steckt im Informationsmanagement? Zum Zusammenspiel eines etablierten und eines neuen Managementkonzepts

Das Management des Digitalisierungsprozesses ist eine drängende Herausforderung für fast jedes Unternehmen. Ausgehend von drei aufeinander aufbauenden empirischen Untersuchungen lesen Sie hier, welche generellen Themenfelder und konkreten Aufgaben sich dem Management im Rahmen dieses Prozesses stellen. Erfahren Sie hier, warum das Management der digitalen Transformation als separates Konzept zum Informationsmanagement zu betrachten
und so auch organisatorisch separiert zu implementieren ist. Jetzt gratis downloaden!

Bildnachweise