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Über dieses Buch

Das erfolgreiche Lehr- und Fachbuch führt in der siebenten, überarbeiteten und erweiterten Auflage umfassend in das Gebiet der relationalen und postrelationalen Datenbanken ein. Themenschwerpunkte bilden: Aufgaben und Pflichten des Datenmanagements, Datenmodellierung mit dem Entitäten-Beziehungsmodell, Einführung in das Relationenmodell und die Normalformen, relationale Abfrage- und Manipulationssprachen, Schutz und Sicherheit, Systemarchitektur, Mehrbenutzerbetrieb sowie Integration von Daten im Web. Zudem werden verteilte, temporale, objektorientierte, multidimensionale, unscharfe (fuzzy) und wissensbasierte Konzepte behandelt. Im Anhang wird mit einer Fallstudie aus der Reisebranche eine webbasierte Datenbankanwendung schrittweise entwickelt. Enthalten ist ebenfalls ein Tutorial für die international standardisierte Structured Query Language (SQL). Den Abschluß bilden ein Repetitorium mit Verständnisfragen, eine webbasierte Workbench mit Übungsaufgaben und Musterlösungen sowie ein Glossar und ein englisch/deutsches Fachbegriffsverzeichnis.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Der Weg zum Datenmanagement

Der Wandel von der Industrie- zur Informations- und Wissensgesellschaft spiegelt sich in der Bewertung der Information als Produktionsfaktor.

Information

(engl.

information

) hat im Gegensatz zu materiellen Wirtschaftsgütern folgende Eigenschaften:

Andreas Meier

2. Schritte zur Datenmodellierung

Ein

Datenmodell

(engl.

data model

) beschreibt auf strukturierte und formale Weise die für ein Informationssystem notwendigen Daten und Datenbeziehungen. Benötigt man für die Bearbeitung von Informatikprojekten gemäβ Abb. 2-1 Informationen über Mitarbeiter, Detailangaben über Projektvorhaben und Auskunft über einzelne Firmenabteilungen, so können in einem entsprechenden Datenmodell die dazu notwendigen Datenklassen (Datenkategorien) bestimmt und in Beziehung zueinander gebracht werden. Das Festlegen von Datenklassen, im Fachjargon Entitätsmengen genannt, und das Bestimmen von Beziehungsmengen geschieht vorläufig noch unabhängig davon, auf welchem Rechner oder Datenbanksystem die Informationen später erfasst, gespeichert und nachgeführt werden. Damit möchte man erreichen, dass Daten und Datenbeziehungen beim Ausbau von Computersystemen oder bei Software-Erweiterungen

vom Anwender aus gesehen stabil

bleiben.

Andreas Meier

3. Abfrage- und Manipulationssprachen

Zum erfolgreichen Betreiben einer Datenbank ist eine Datenbanksprache notwendig, mit der die unterschiedlichen Anforderungen der Benutzer abgedeckt werden können. Relationale Abfrage- und Manipulationssprachen haben den Vorteil (vgl. Abb. 3-1), dass man mit ein und derselben Sprache Datenbanken erstellen, Benutzerrechte vergeben oder Tabelleninhalte verändern und auswerten kann.

Andreas Meier

4. Elemente der Systemarchitektur

Bei den Stärken eines relationalen Datenbanksystems haben wir insbesondere betont, dass es an der Sprach- und Benutzerschnittstelle keine Kenntnisse der inneren Struktur des Datenbanksystems voraussetzt. Weshalb widmen wir nun trotzdem ein ganzes Kapitel der Architektur relationaler Datenbanksysteme?

Relationale Abfrage- und Manipulationssprachen arbeiten deskriptiv im aussagekräftigen Befehlsjargon wie: «Gib mir alle Mitarbeitenden an, die in Liestal wohnen!» Es ist dabei interessant, wie eine

mengenorientierte Abfrage vom Datenbanksystem schrittweise übersetzt und verarbeitet

wird. Zu Beginn der relationalen Datenbanktheorie war nämlich umstritten, ob – und gegebenenfalls wie – ein mengenorientiertes Datenbanksystem überhaupt funktioniert.

Andreas Meier

5. Integration und Migration von Datenbanken

Viele Datenbestände sind im Laufe der Zeit strukturell verändert und stückweise erweitert worden. Als Resultat existieren heute in vielen Unternehmen inkonsistente und redundante Datensammlungen, die auf eine neue Basis gestellt werden müssen. Man spricht in diesem Zusammenhang von Altlasten (engl.

legacy systems

), die systematisch erneuert oder abgelöst werden müssen.

Andreas Meier

6. Postrelationale Datenbanksysteme

Die relationale Datenbanktechnologie hat sich in den letzten Jahren breit im Markt durchgesetzt. Ein Ende dieser erfolgreichen Entwicklung ist noch nicht abzusehen. Trotzdem stellt sich die Frage, wohin die Reise führt. Da ist die Rede von verteilten Datenbanksystemen, von temporalen, von deduktiven, von semantischen, von objektorientierten Systemen, von unscharfen, von versionenbehafteten etc. Was verbirgt sich hinter all diesen schillernden Adjektiven? Das vorliegende Kapitel erläutert einige dieser Begriffe und zeigt künftige Methoden und Entwicklungstendenzen auf, wobei die Auswahl subjektiv bleiben muss.

Andreas Meier

Backmatter

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