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20.02.2018 | Rennwagen | Nachricht | Onlineartikel

Der New Stratos kommt jetzt doch als Kleinserie

Autor:
Patrick Schäfer

Eines der spektakulärsten Rallyeautos der 70er-Jahre kehrt zurück. Zumindest in einer Kleinserie. Die Rede ist vom New Stratos, der erstmals 2010 in Turin vorgestellt wurde.

Gebaut und entwickelt wurde der New Stratos vom Brose-Chef Michael Stoschek in Zusammenarbeit mit seinem Sohn Maximilian. Eine Kleinserie scheiterte vor sieben Jahren zunächst am Veto von Ferrari. Jetzt hat Paolo Garella, CEO von Manifattura Automobili Torino und früherer Leiter des New-Stratos-Projektes, die Berechtigung erhalten, den New Stratos nachzubauen. Bereits im April 2018 soll das erste Fahrzeug ausgeliefert werden.

Das Design des keilförmigen Sportwagens folgt trotz gewachsener Ausmaße dem des Originals von Lancia. Auf der gekürzten Plattform eines Ferrari F430 Scuderia spannt sich eine von Pininfarina gezeichnete Carbon-Karosserie, die wesentliche Merkmale wie Keilform, Design der Windschutzscheibe, die ausgestellten Radhäuser oder die Dach- und Heckspoiler sowie die Rundleuchten am Heck übernimmt.  

New Stratos feiert in Genf Premiere

Im Prototypen arbeitet ein längs eingebauter Ferrari-V8-Mittelmotor. Der Nachfolger des Lancia Stratos HF leistet 397 kW (540 PS) und 519 Newtonmeter Drehmoment. Die Kraftübertragung übernimmt ein sequentielles Sechsgang-Getriebe mit mechanischer Differenzialsperre.

Die auf 25 Exemplare limitierten New Stratos können in verschiedenen Varianten aufgebaut werden. Ein GT-Rennwagen oder eine spezielle Safari-Version ist ebenso möglich wie ein Supersportwagen für den täglichen Gebrauch. MAT wird die Varianten des New Stratos auf dem Autosalon Genf 2018 vorstellen.


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