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11.07.2019 | Rennwagen | Nachricht | Onlineartikel

Neuer FIA WEC-Porsche 911 RSR bekommt 4,2-l-Boxermotor

Autor:
Patrick Schäfer

Porsche hat den neu entwickelten 911 RSR mit 4,2-l-Boxermotor vorgestellt. Mit dem Rennwagen soll die Titelverteidigung in der FIA World Endurance Championship (WEC) gelingen.​​​​​​​

Porsche hat den neu entwickelten 911 RSR des Modelljahres 2019 vorgestellt. Mit dem Vorgängermodell hat Porsche 2019 in der FIA WEC die Hersteller- und Fahrerweltmeisterschaft sowie unter anderem die Langstreckenklassiker in Le Mans (Frankreich) und auf den nordamerikanischen IMSA-Rennstrecken Sebring und Road Atlanta (“Petit Le Mans“) gewonnen. "95 Prozent des Autos sind neu. Lediglich Komponenten wie Scheinwerfer, Bremsanlage, Kupplung, Fahrersitz und Teile des Fahrwerks haben wir unverändert vom Vorgänger übernommen", sagt Pascal Zurlinden, Gesamtprojektleiter GT Werksmotorsport. 

Der etwa 1.245 Kilogramm schwere Porsche 911 RSR wird von einem vor der Hinterachse verbauten Boxermotor mit einem Hubraum von 4.194 Kubikzentimetern angetrieben. Der Sechszylinder-Saugmotor ist der größte Boxermotor, der jemals ab Werk in einem Porsche 911 zum Einsatz kam und leistet je nach Einstufung bis zu 515 PS. Für die Kraftübertragung auf die Hinterräder sorgt ein sequenzielles Sechsgang-Klauengetriebe mit erhöhter Steifigkeit. Die zwei Rohre der Abgasanlage enden jetzt seitlich vor den Hinterrädern. Das spart Gewicht und schafft Platz für einen vergrößerten Diffusor am Heck, der nun noch mehr Abtrieb erzeugen soll. 

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