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Open Access 2017 | OriginalPaper | Buchkapitel

Resilienz und Nachhaltigkeit in anthropogen beeinflussten, natürlichen Systemen

Das Beispiel der Bodenerosion nach Brandereignissen auf La Palma

verfasst von: Dr. Kathrin Umstadter

Erschienen in: Nachhaltigkeit in Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

Resilienz bzw. die Fähigkeit von Ökosystemen nach einer Störung, wie es beispielsweise ein Waldbrand sein kann, wieder zu ihrem Ausgangszustand zurückzukehren, spielt bei der Frage nach der Nachhaltigkeit von natürlichen, jedoch vom Menschen beeinflussten Systemen, eine große Rolle. Das Augenmerk der Untersuchung liegt auf der Ressource Boden, die durch einen Waldbrand in besonderem Maße beeinflusst wird und sich dementsprechend anfällig gegenüber Erosionserscheinungen zeigt. Durch die Aktivitäten des Menschen im mediterranen und subtropischen Raum haben sich die dortigen Feuerregime verändert und die Frequenz mit der Waldbrände auftreten, ist stark gestiegen. Die damit erhöhte Vulnerabilität der Böden hinsichtlich der Bodenerosion birgt die Gefahr des Bodenverlusts und in stärker reliefierten Gebieten mit entsprechenden Voraussetzungen auch die Gefahr von Muren. Auf der subtropischen Insel La Palma wurde u. a. mithilfe eines Terrestrischen Laserscanners untersucht, ob sich die Bodenerosionsraten nach einem Brandereignis nach einer gewissen Zeit wieder dem prä-Feuer-Ausgangszustand annähern oder ob durch das Störereignis Waldbrand und die erhöhte Feuerfrequenz das System grundlegend verändert wird, was einen künftig erhöhten Bodenverlust zur Folge hätte.

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Metadaten
Titel
Resilienz und Nachhaltigkeit in anthropogen beeinflussten, natürlichen Systemen
verfasst von
Dr. Kathrin Umstadter
Copyright-Jahr
2017
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-14439-5_3