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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Problemstellung

Zusammenfassung
Restrukturierungen von Unternehmen sind in Deutschland seit dem Anfang der 90-er Jahre in zunehmendem Maße beobachtbar1. Diese Strukturmaßnahmen können als Folge der strategischen Anpassung an veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen angesehen werden2. Die angelsächsische, vor allem die US-amerikanische wissenschaftliche Literatur, beschäftigt sich schon seit längerem mit Unternehmensrestrukturierungen. Eine „Restrukturierungswelle“ trat in Nordamerika bereits in den 80-er Jahren auf.3
Deniz C. Akitürk

Kapitel 2. Erklärungsansätze in der Literatur

Zusammenfassung
Strategien bestehen nicht nur aus Plänen, sondern auch aus einzelnen, beobachtbaren Aktivitäten. In dieser Arbeit wird die Strategie eines Unternehmens als ein Prozess definiert, der mit einer Formulierung oder Planung beginnt und der danach aus der Umsetzung von Aktivitäten besteht. Auf Grund der Unterteilung von Strategien in unterschiedliche Phasen haben viele Autoren eine Differenzierung zwischen beabsichtigten (intended strategy) und realisierten Strategien (realized strategy) getroffen.
Deniz C. Akitürk

Kapitel 3. Hypothesen

Zusammenfassung
Veröffentlichungen von Informationen über Restrukturierungsaktivitäten eines Unternehmens werden durch den Kapitalmarkt bewertet.1 Die Kapitaleigner reagieren positiv auf die Ankündigungen, wenn sie erwarten, dass die beabsichtigten Maßnahmen des Unternehmens ökonomisch sinnvoll sind und dadurch den Wert ihres eigenen Engagements erhöhen.2 Eine Signalwirkung der übermittelten Informationen an die Investoren hängt v. a. davon ab, ob die Informationen glaubwürdig erscheinen. Frühere Forschungsarbeiten haben sich darauf konzentriert, Informationen und ihre Wirkung auf den Kapitalmarkt zu analysieren. Kommunikationsstörungen und Informationsprobleme wurden nicht als möglicherweise schwer wiegende, verzerrende Einflussgrößen berücksichtigt.3 In der vorliegenden Arbeit soll ein Schwerpunkt auf die verschiedenen Informationswirkungen gelegt werden, die sich ergeben, wenn die Restrukturierungsaktivitäten nach den Begriffsmerkmalen deliberate, unrealized oder emergent unterschieden werden. Zuerst muss jedoch die Frage beantwortet werden, ob die angekündigten Restrukturierungsmaßnahmen überhaupt Auswirkungen am Kapitalmarkt zeigen und in welchem Umfang sie die Marktbewertung beeinflussen.
Deniz C. Akitürk

Kapitel 4. Daten und Methoden

Zusammenfassung
Grundlage der empirischen Analyse ist eine Erhebung von Unternehmensankündigungen der Jahre 1991–1997. Um die Hypothesen überprüfen zu können, wird auf das Untersuchungsmodell der Ereignisstudien (Event Studies) zurückgegriffen.1 Ereignisstudien untersuchen die Wirkungen von Einzelereignissen (Events) auf den Kapitalmarkt unter Verwendung von abnormalen Renditen.2 Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit ist analog zu diesen Studien die Fragestellung, wie Restrukturierungsankündigungen auf die Aktienkurse von Unternehmen wirken und welche Veränderungen der Wechsel des Vorstandsvorsitzenden auf die Art der Ankündigungen hat.3
Deniz C. Akitürk

Kapitel 5. Ergebnisse

Zusammenfassung
In ihrer Studie über Aktienmarktreaktionen durch Restrukturierungsankündigungen stellen BOWMAN/SINGH für die Jahre 1981 bis 1987 fest, dass die Ankündigungen keine signifikante abnormale Rendite erzeugen.1 Im Gegensatz dazu ermitteln BOWMAN ET AL. (1999) in einer späteren Untersuchung erhebliche Auswirkungen auf die Performance.2 Eine Übersicht über die Ergebnisse der Studie wurde in Tabelle 2.1 vorgestellt. Danach haben Finanz-Restrukturierungen (FI) den größten Einfluss auf die gemessenen abnormalen Renditen. Portfolio-Restrukturierungen (PF) erzielen die zweithöchsten abnormalen Renditen und Organisations-Restrukturierungen (OR) stehen am Ende dieser Reihenfolge.3
Deniz C. Akitürk

Kapitel 6. Zusammenfassung und Ausblick

Zusammenfassung
Die Formulierung und Umsetzung von Strategien obliegt in der Aktiengesellschaft der Verant-wortung des Gesamtvorstands.1 Besondere Bedeutung bei der Vorstandsarbeit kommt in der Praxis deutscher Großunternehmen dem Vorstandsvorsitzenden zu.2 Aus diesem Grund ist es für Unternehmen wichtig, dass die richtigen Personen mit der Unternehmensführung beauftragt werden.3 Die Entscheidungen des Vorstands führen zu konkreten Handlungen im Unternehmen, die sich zum Teil auch öffentlich beobachten lassen.4 Ein deutliches Zeichen für die strategische Richtung, die Unternehmen einschlagen, sind die Restrukturierungsaktivitäten.5 Die Veröffentlichung der Informationen über die Restrukturierungsereignisse führt zu einer Bewertung durch den Kapitalmarkt.6 Investoren reagieren je nach den erwarteten ökonomischen Auswirkungen der bekannt gewordenen Maßnahmen positiv oder negativ auf die Restrukturierung.7 Die Stärke der Reaktionen hängt aber nicht nur von den ökonomischen Effekten ab, sondern auch davon, wie glaubwürdig die Informationen erscheinen.
Deniz C. Akitürk

Backmatter

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