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Inhaltsverzeichnis

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Was Sprache bewirkt

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1. Sprache offenbart unser Seelenleben

Sprache ist ein geistig aktives Handeln, über das der Mensch seine Persönlichkeit und die von ihm gelebten Werte, Meinungen und Anschauungen erkennbar macht. Sprechen ist ein vielschichtiges Verhalten. Verbale Aktivitäten sind Ausdruck des Denkens, Fühlens und Wollens. Sprache ist nicht nur die Fähigkeit des Menschen, Informationen zu vermitteln, sondern mit der Aussage bestimmter Botschaften werden auch Gefühle und Emotionen nach außen transportiert. Die Stimme verrät dem sensiblen Zuhörer, in welcher momentanen seelischen Verfassung sich der Sender befindet.

Volkmar Stangier

2. Kommunikation ist die Basis der Information

Kommunikation ist der Überbegriff für alle Formen des Informationsaustausches. Menschen, die ein Buch lesen, eine Fernsehsendung betrachten oder eine Waschanleitung in einem Kleidungsstück lesen, praktizieren ein Stück Kommunikation. Das gesprochene Wort ist ein Segment der Kommunikation. Rhetorik ist wirkungsvolle Gestaltung der lebendigen Sprache. Sie er-faßt die Fähigkeit, Worte gezielt, attraktiv, kunstvoll und überzeugend einzusetzen.

Volkmar Stangier

3. Sprache und Atem

Die vier Urbedürfnisse des Menschen sind Schlafen, Trinken, Essen und Atmen. Der Mensch hält es ca. drei bis fünf Tage ohne Schlaf, genau so lange ohne Trinken, dreißig bis vierzig Tage ohne Essen, aber nur etwa zwei Minuten ohne Atmen aus. Wenn Sie diese vier lebenserhaltenden Bedürfnisse betrachten, dann ist das Essen, auf das wir mit Abstand am längsten verzichten können, das Bedürfnis, mit dem wir uns am häufigsten be-wußt beschäftigen. Dem Atem dagegen schenken wir, obwohl er am wichtigsten ist, im allgemeinen die geringste Aufmerksamkeit. Atem und Sprache, Atem und Psyche sowie Atem und körperliches Wohlbefinden sind untrennbar miteinander verbunden.

Volkmar Stangier

4. Sprache als Selbstdarstellung

Schulz von Thun, Autor des Bestsellers „Miteinander reden“, unterscheidet bei einer Nachricht bzw. einer Botschaft vier Aspekte: die Selbstoffenbarung,den Sachbezug,die Beziehungsebene,den Appell.

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5. Sprache ist Selbst-und Fremdbeeinflussung

Ich möchte Sie auffordern, Menschen zu beobachten, die ein erfolgreiches Leben führen. Unter erfolgreichen Menschen sind hier nicht nur solche zu verstehen, die besondere Karrieren machen, viel Geld verdienen, Einfluß und Macht ausüben, sondern auch Personen, die erfolgreich mit Problemen umgegangen sind und schwierige Lebensphasen gemeistert haben. Wenn Sie die Stimmen solcher Personen analysieren und vergleichen, werden Sie feststellen, daß sie Festigkeit, Vitalität und Überzeugungskraft ausstrahlen. Ganz anders ist die Wahrnehmung von weniger erfolgreichen Menschen, die weinerlich, kraftlos und unentschlossen wirken. Werden Sie sich be-wußt:

Volkmar Stangier

6. Sprache als ein Weg zum Erfolg

So wie wir in der physischen Welt bestrebt sind, ein Verhalten zu entwik-keln, aus dem für uns und andere kein Schaden entsteht, sollten wir bereit sein, auch unser Denken und Sprechen mit der gleichen Ordnung und Disziplin zu praktizieren. Erfolg in unserem Leben ist kein Zufall, sondern Ausdruck unseres Denkens, Sprechens und Handelns. In der Berufswelt erfolgreich zu sein, Akzeptanz zu finden und größere Verantwortung zu erhalten, verlangt von jedem tätigen Menschen ein zielgerichtetes, positives verbales Verhalten. Dabei werden Veränderungen, Schwierigkeiten und Probleme als Herausforderung angenommen und überwunden.

Volkmar Stangier

7. Die Kunst des Fragens

Fragen fällt uns Menschen oft schwer, weil wir im allgemeinen lieber reden. Es ist für die meisten Menschen ein Bedürfnis, Botschaften über das eigene Leben zu vermitteln. Dieses Mitteilungsbedürfnis ist Ursache, daß wir zu wenig fragen. Ein weiterer Grund besteht darin, daß mit dem Fragen eine erhöhte Konzentration verlangt wird. Wir können immer nur dann sinnvoll fragen, wenn wir vorher gut zugehört haben. Zuhörenkönnen verlangt Selbstdisziplin. Gezielt fragen, unter Berücksichtigung bestimmter Fragetechniken, ist Anwendung von Sprache, die als eine Kunst bezeichnet werden darf. An dieser Stelle sind Sie bereits aufgefordert, Ihr eigenes verbales Verhalten immer wieder zu prüfen. Stellen Sie fest, wie gerne Sie reden und wie oft Sie fragen. Das Argument mancher Menschen, Fragen sei unhöflich, ist nicht haltbar. Allerdings gibt es einzelne Fragen, die anzüglich oder auch unfair sein können. Grundsätzlich ist Fragen eine Form der Kommunikation, die sinnvoll ist.

Volkmar Stangier

8. Aktives Zuhören

Wir sprechen sehr oft von der Kunst des Zuhörens. Besser jedoch ist es, wenn man an Stelle des Wortes „zuhören“ den Begriff „hinhören“ gebraucht. Das Wort „hinhören“ beinhaltet das Zugewendetsein zu den Personen, die uns eine Information vermitteln, und auch bei der jeweils sprechenden Person zu sein. Aktives Hinhören zeigt sich in folgenden Verhaltensweisen:Blickkontakt zu der sprechenden Person aufnehmen.

Volkmar Stangier

Die überzeugende Rede

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1. Die richtige Wortwahl

Die Bedeutung eines Wortes kann sehr unterschiedlich interpretiert werden. Das heißt, daß dasselbe Wort verschiedene Vorstellungen auslöst. Angenommen, vor einem Kreis von zehn Personen wird das Wort „Liebe“ genannt, so wird jeder der Anwesenden seine eigenen Vorstellungen von seiner Bedeutung entwickeln. Für den einen ist es die innige Beziehung zu Kindern, für den anderen die Bindung an einen anderen Menschen, für den dritten Sex. Nachstehend ein weiteres Beispiel:

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2. Vortragseröffnung und Vortragsende

Viele Redner haben Schwierigkeiten, ihren Vortrag attraktiv zu eröffnen. Hinzu kommt noch eine gewisse Unsicherheit, wie der Zuhörerkreis anzusprechen ist. Die Möglichkeit, daß sich unter den Zuhörern eine Person befinden könnte, die das Thema genauso gut, eventuell sogar noch besser beherrscht als der Vortragende, wirkt häufig beunruhigend. All diesen, oft nur eingebildeten Schwierigkeiten, können Sie aus dem Wege gehen, indem Sie zu Beginn ihres Vortrages die Möglichkeit von Unvollständigkeit einräumen.

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3. Das gekonnte Auftreten

Vor Gruppen zu treten und Vorträge zu halten wird für die Rednerin oder den Redner immer wieder ein besonderes Erlebnis sein. Die Intensität des erlebten Stresses hängt davon ab, mit welcher Einstellung Sie sich dem Zuhörerkreis zuwenden.

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4. Aufbau und Strukturierung einer Rede

Es kommt immer wieder vor, daß Vortragsinhalte unbeabsichtigt wiederholt werden. In manchen Fällen wird das Vortragsende zerredet. Einen Rede gliedern bewirkt auch beim Redner, Klarheit für sein Thema zu entwickeln. Bestimmte Gedanken werden dem Anfang, andere dem Ende zugeordnet.

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5. Die 3-Punkte-Rede

Die 3-Punkte-Rede ist ein einfaches Hilfsmittel, Sachgegenstände und Sachverhalten und systematisch zu interpretieren. Sie kann in ihrer Gliederung für die Darstellung eines einfachen Gegenstandes genau so sinnvoll eingesetzt werden wie für die Beschreibung einer komplizierten Maschine.

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6. Die 5-Punkte-Rede

Die 5-Punkte-Rede ist eine sehr gute Möglichkeit, abstrakte Begriffe und gesellschaftspolitische Themen gekonnt zu präsentieren.

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7. Die 10-Punkte-Rede

Ein Fachvortrag kann als ein Projekt definiert werden das je nach Bedeutung eine entsprechende Vorbereitungszeit verlangt. Folgende Struktur kann als Basis für viele Fach vorträge dienen: 1.Über welches Thema will ich sprechen, und was will ich mit meinem Vortrag erreichen?2.Welche Situation liegt vor? Positive und negative Fakten nennen.3.Wie können die Stärken gefestigt bzw. noch verbessert werden?4.Wie lassen sich die erkannten Schwierigkeiten lösen?5.Wer muß in die Veränderungsprozesse mit eingebunden werden?6.Welche Informationen sind wo zu beschaffen und an wen weiterzuleiten?7.Wie ist das Thema markt-und gesellschaftspolitisch einzubinden?8.Welche realen Ziele stehen an und wie sind sie zu kontrollieren?9.Was geschieht bei Erreichung der Ziele?10.Herausfordernder, motivierender, zukunftsorientierter Abschluß.

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8. Der Fachvortrag vor Laien

Kennzeichen dieser Vortragsart ist, daß die zuhörenden Menschen fachlich wenig vorbelastet sind. Eine Überfütterung mit sachspezifischen Informationen wird sehr schnell Blockaden auslösen. In einem Vortrag vor Laien ist es wichtig, den Bezug zum Alltag der anwesenden Menschen zu finden. Erst dann wird der Vortrag für das Publikum interessant und lebendig. Für Fach-vorträge, die firmenintern abgehalten werden, bietet sich folgendes rhetorische Gerüst an: 1.Firmenprofil als Einleitung2.Produkte-, Produktgruppen3.Herstellungsverfahren/Technik4.Einsatzgebiete und Wirkung der Produkte5.Marktsituation allgemein, Wettbewerb, Bedeutung der Firma auf dem Markt6.Zukunftsorientierte Firmenpolitik.

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9. Der Fachvortrag vor Kollegen

In vielen Unternehmen wird der Informationsfluß bewußt gesteuert. Ziel ist es, ein abteilungsübergreifendes Verständnis zu entwickeln und teamorientiertes Denken und Handeln zu verbessern. Vor allen Dingen in der Mittel-und Großindustrie ist es üblich, daß das gegenseitige Informieren durch Fachvorträge geschieht. Arbeiten Sie zur Veranschaulichung mit Medien. Beachten Sie dabei, daß Ihre Zuhörer die präsentierten Informationen meist schnell und gründlich erfassen. Daher sollten Sie nebensächliche Details weglassen, dafür aber aktuelle Informationen, z. B. aus Produktionsprozessen und Marktveränderungen einbringen. Achten Sie darauf, daß Sie inhaltlich den Erwartungen Ihres Zuhörerkreises gerecht werden.

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10. Der Fachvortrag vor Experten

Der Fachvortrag vor Experten zählt zu den schwierigsten, aber auch interessantesten und lehrreichsten Präsentationen. Wer einen Fachvortrag hält und nicht bereit ist, durch aufkommende Fragen hinzuzulernen, wird schnell Probleme mit dem Zuhörerkreis bekommen. Wenn Sie als Vortragender Diskussionsbeiträgen mit Neugierde und Offenheit entgegensehen und sich ihnen stellen, werden Sie souverän auftreten. Als Referent sollten Sie sich von dem Glauben freimachen, allein genau so viel Fachkompetenz zu besitzen wie alle Ihre Zuhörer zusammen. Oft werden aus dem Zuhörerkreis Aspekte geäußert werden, die weit über den Rahmen der eigenen Darstellung hinausgehen.

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11. Reden zu feierlichen Anlässen

Es gibt in der Berufswelt feierliche Anlässe, bei denen von den zuständigen Führungskräften Reden gehalten werden. Solche Feierlichkeiten können besondere Geburtstage, Jubiläen und Beförderungen sein.

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Gespräche erfolgreich führen

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1. Die Kunst zu überzeugen

Von Sokrates und Platon wurde die Kunst der Gesprächsführung, die Dialektik, zur philosophischen Methode ausgebildet. Für Platon galt sie als oberste Wissenschaft. Über Rede und Gegenrede wurde der Weg zur Wahrheitsfindung angestrebt.

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2. Formen der Mitarbeitergespräche

Durch Mitarbeitergespräche wird das positive Gruppenverhalten und das zielorientierte Denken entwickelt und verstärkt. Jeder Mitarbeiter soll durch Teambewußtsein motiviert werden, sein ganzes Wissen und Können zielorientiert in eine Gemeinschaft einzubringen. Teamfähigkeit schafft die Voraussetzung, andere und sich selbst erfolgreich zu machen.

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3. Gespräche mit dem Mitarbeiter

Diese Gespräche betreffen den regelmäßigen und auch spontanen Kontakt mit den Mitarbeitern vor Ort. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil des Führens.

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4. Situative Mitarbeitergespräche

Bei ihrer Durchführung sind bestimmte Modalitäten einzuhalten.

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5. Das Mitarbeitergespräch

Dieses Mitarbeitergespräch ist teilweise mit dem Beurteilungs-und Bewertungsgespräch identisch. Was sehr oft fehlt, sind die detaillierten Bewertungskriterien. Das Gespräch soll zielgerichtet das Wohlbefinden der Mitarbeiter erhöhen, die Leistungsbereitschaft und das Qualitätsbewußtsein fördern und Unternehmensziele sichern. Dadurch soll die Zusammenarbeit zwischen Mitarbeitern und Vorgesetzten gefördert werden. Der Austausch der gegenseitigen Erwartungen soll selbstverständlich werden. Über gegenseitige Achtung und intensive Kommunikation werden Konflikte vermieden. Der allgemeine Informationsfluß wird verbessert. Der Mitarbeiterin und dem Mitarbeiter wird ein Feedback über ihre Arbeitsergebnisse vermittelt, und daraus werden Zielabsprachen. Die personenbezogene, berufliche Entwicklungsmöglichkeit wird besprochen und abgestimmt. Das Verantwor-tungsbewußtsein bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird gestärkt, Eigeninitiative und Kreativität werden gefördert. Folgende Kriterien sind zu berücksichtigen: Das Gespräch erfolgt unter vier Augen.Beide Gesprächspartner sind auf den Dialog vorbereitet.Es werden gute Rahmenbedingungen geschaffen (genügend Zeit, keine Störungen).Der Zeitpunkt wird vorher abgesprochen.Das Gespräch findet im allgemeinen einmal jährlich statt.Das Gespräch kann dokumentiert werden.Inhaltlich erfolgt eine gemeinsame Einschätzung, bzw. Beurteilung der bisherigen Leistungen. Es werden neue Ziele vereinbart, in denen die persönliche Weiterentwicklung miterfaßt ist.

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6. Das Beurteilungs-, Bewertungsund Entgeltgespräch

Diese Gespräche werden im allgemeinen einmal am Ende eines Jahres durchgeführt. Über eine konstruktive Kritik werden die Stärken des Mitarbeiters herausgestellt und seine Schwächen erkennbar gemacht. Diese Form der Kommunikation darf keine einseitige Aktivität der Führungskraft sein. Sie soll zu einem Meinungsaustausch und zu einem besseren gegenseitigen Verständnis führen. Sollte ein Mitarbeiter in der zweiten Hälfte eines Jahres seinen Arbeitsplatz wechseln, so ist es die Aufgabe der alten Abteilung, dieses Gespräch zu führen.

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7. Aufbau und Ablauf von Mitarbeitergesprächen

Was haben folgende Situationen gemeinsam?Autogenes Training, das Ruhen auf einem Sofa, ein schlafendes Kind, lachende Menschen auf einer Feier — die Menschen aus diesen wenigen Beispielen haben eines gemeinsam: Sie sind entspannt und locker. Diese Personen befinden sich in einer „positiven“ Situation. Aus der Psychologie wissen wir, daß Menschen im Zustand der Entspannung am stärksten aufnahmebereit sind. Diese Tatsache erfordert von der Führungskraft, daß ein Mitarbeitergespräch grundsätzlich in einer entspannten Atmosphäre stattfinden sollte. Auch ein Kritikgespräch mit dem Thema „Arbeitssicherheit“ kann nur dann Erfolg versprechen, wenn es offen und frei geführt wird. Dies verlangt von den Vorgesetzten ein einfühlsames Verhalten. Die betroffene Person muß zum Sprechen hingeführt werden. Sie darf nicht schon bei der Terminvereinbarung eingeschüchtert werden.

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8. Kommunikation mit Vorgesetzten

„Wie kann ich erfolgreich mit meinen Führungskräften bzw. Vorgesetzten umgehen?“ Darauf bin ich als Trainer für Kommunikation in den letzten Jahren immer wieder von Teilnehmerinnen und Teilnehmern angesprochen worden.

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9. Besprechungen, Konferenzen, Tagungen

Besprechungen, Konferenzen, Tagungen, Kongresse und Symposien sind Treffen, in denen ein Austausch von Informationen stattfindet, oder die Bewältigung von Schwierigkeiten und Zukunftsperspektiven aufgezeigt wird. Oft gleiten solche Treffen in eine wenig effektive Routine ab. Fakten werden nicht oder nur oberflächlich angesprochen. Klar definierte, aber natürlich auch realistische Ziele, die von jedem einzelnen Anwesenden mitgetragen werden müssen, fehlen.

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10. Lehrgespräche

Immer häufiger werden Führungskräfte in den Prozeß der Aus-und Weiterbildung einbezogen. Gespräche mit Auszubildenden, Praktikanten, neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sind notwendig. Diese Art der Informationsvermittlung kann man als Lehrgespräch bezeichnen, mit dem Ziel Wissen zu vermitteln.

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11. Verhandlungstechniken

Wir stehen sehr oft in Verhandlungen, ohne uns dessen bewußt zu sein. Gespräche bei Behörden, persönliche Interessendurchsetzung in der Familie, Zielverfolgung im beruflichen Alltag sind solche Situationen. Verhandeln ist ein natürlicher zwischenmenschlicher Prozeß. Ziel einer jeden Verhandlung ist es, eigene Interessen durchzusetzen. Dabei ist es wichtig zu beachten, daß der Verhandlungspartner grundsätzlich das gleiche Bestreben hat. Diese Tatsache verlangt die Überlegung: „Was erwartet der andere?“ oder aber „Was kann ich dem anderen bieten, damit er bereit ist, meine Ziele zu realisieren?“

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12. Richtig und überzeugend telefonieren

Telefonieren ist eine besondere Form der Kommunikation. Beim Telefonieren entfallen alle Signale der Körperspräche. Eine visuelle Wahrnehmung der Mimik, der Gestik und auch der Augensuggestionen ist nicht möglich. Alle Macht geht von dem Wort und der Stimme aus. Das verlangt mehr Bewußtsein für die Sprache, gekonnten Umgang mit unseren Gefühlen und gezielten Einsatz unserer Stimme.

Volkmar Stangier

Gruppendynamische Prozesse: Moderation, Präsentation, Visualisierungstechniken

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1. Der Moderator

Der Moderator ist das verbindende Element zwischen den Informationen verschiedener Menschen. Seine Aufgabe ist es, zu verknüpfen, zu egalisieren, Barrieren zu eliminieren und unterschiedliche Aspekte zu einem Ganzen zusammenzuführen. Sein schöpferischer Anteil ist die Fähigkeit, geeignete Wege zu erkennen und zu finden, das differenzierte Potential einer Gruppe, eines Teams, aber auch unterschiedlicher Parteien zu einheitlichen Anschauungen zu formen.

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2. Präsentation

Der Empfänger wird auf mindestens zwei Ebenen angesprochen. Zum gesprochenen Wort kommt das Bild.Auge und Ohr werden in gleicher Weise gefordert.Über die visuelle Wahrnehmung wird die Vorstellungskraft verstärkt.Alle anwesenden Personen erhalten die gleichen Botschaften.Trotz individueller Assoziationen wird das Zusammenführen unterschiedlicher Vorstellungen wesentlich erleichtert.Lernprozesse werden angeregt.

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3. Visualisierungstechnik

Achten Sie als Moderator darauf, daß das notwendige Handwerkszeug komplett und in einer brauchbaren Qualität vorliegt. Eingetrocknete Stifte, das Fehlen von farbigen Klebepunkten oder einer Schere kann den harmonischen Ablauf erheblich stören.

Volkmar Stangier

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