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Über dieses Buch

Julia Drews untersucht die Bedeutung von Risiko- und Krisenkommunikation bei deutschen Behörden. Sie analysiert die Erwartungen von Journalisten an diese Kommunikationsprozesse und inwiefern Behörden diese Erwartungen erfüllen. Das Thema wird am Beispiel der Kritischen Infrastruktur Lebensmittelversorgung eruiert. Zur Beantwortung der aus der Theorie resultierenden Forschungsfragen nutzt die Autorin ein szenariobasiertes Mehrmethodendesign mit vier einzelnen empirischen Untersuchungen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung

Zusammenfassung
Die Vorstellung keine Lebensmittel zur Verfügung zu haben und deshalb an Hunger zu leiden, ist eine bedrohliche, gleichwohl für uns in Deutschland eine ungreifbare, weit entfernte. Ein Lebensmittelengpass wird allenfalls mit Kriegs- respektive Nachkriegszeiten oder aber mit von Armut gezeichneten Ländern in Verbindung gebracht. Wir sind es in Deutschland gewohnt, Lebensmittel, ähnlich wie auch Trinkwasser oder Strom, täglich ohne Einschränkungen zu konsumieren.
Julia Drews

Chapter 2. Verständnisse und Forschungsstand behördliche Risikokommunikation und Krisenkommunikation

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird zuerst aufgezeigt, wie die Begriffe Behörden und behördliche Kommunikation in der vorliegenden Arbeit verstanden werden (Kap. 2.1). Anschließend werden die Verständnisse für Risiko und Risikokommunikation ausgearbeitet. Darauf folgt der Forschungsstand zur Risikokommunikation (Kap. 2.2). Eine analoge Vorgehensweise erfolgt in Kapitel 2.3 für die Verständnisse von Krise, Katastrophe und Krisenkommunikation, an die sich der Forschungsstand zur Krisenkommunikation anschließt.
Julia Drews

Chapter 3. Integration von Risiko- und Krisenkommunikation

Zusammenfassung
Die Ausarbeitung der Forschungsstände hat gezeigt, dass sich Risiko- und Krisenkommunikation als zwei weitestgehend eigenständige Forschungsfelder etabliert haben. Während sich die Risikokommunikationsforschung vor allem aufgrund neuer Risiken im Umwelt- und Gesundheitsbereich entwickelte, hat die Krisenkommunikationsforschung ihren Ursprung in der PR-Forschung von Unternehmen.
Julia Drews

Chapter 4. Behördliche Logik bei Risiken und Krisen

Zusammenfassung
Nachfolgend sollen spezifische Logiken identifiziert werden, die Behörden in Bezug auf Risiko- und Krisenkommunikation kennzeichnen. Dafür werden die rechtlichen Rahmenbedingungen und strukturellen Voraussetzungen behördlicher Kommunikation im Kontext von Risiken und Krisen ausgearbeitet. Solche Strukturen haben einen entscheidenden Einfluss auf Kommunikationsprozesse einer Organisation (vgl. McPhee 1985).
Julia Drews

Chapter 5. Mediale Logik bei Risiken und Krisen, Verhältnis Behörden und Medien im Kontext von Risiken und Krisen

Zusammenfassung
Nachdem die Logik behördlicher Kommunikation (Kapitel 4) aufgezeigt wurde, sollen mit diesem Kapitel die mediale Logik für Risiken und Krisen sowie das Verhältnis zwischen Behörden und Medien im Kontext von Risiken und Krisen herausgearbeitet werden.
Julia Drews

Chapter 6. Forschungsleitende Modellierung

Zusammenfassung
Als Bindeglied zwischen Theorie und Empirie dient dieses Kapitel der Zusammenführung der Erkenntnisse aus den theoretischen Ausführungen sowie der Überführung zur empirischen Untersuchung. Die bisherigen Ausführungen bilden die Grundlage für die empirischen Einzeluntersuchungen.
Julia Drews

Chapter 7. Studiendesign

Zusammenfassung
Um die Forschungsfragen empirisch beantworten zu können, wurde auf ein Mehrmethodendesign zurückgegriffen. So konnten multiperspektivische Erkenntnisse über die zu untersuchenden sozialen Phänomene generiert werden. Nachfolgend wird zunächst hergeleitet, aus welchen Gründen die jeweiligen Methoden zur empirischen Erkenntnisgenerierung als die wertvollsten erschienen, anschließend wird die Durchführung der einzelnen Methoden detailliert beschrieben. Im Anschluss wird die Verwendung des Krisenszenarios begründet.
Julia Drews

Chapter 8. Ergebnisse

Zusammenfassung
Nachfolgend werden die Ergebnisse der vier einzelnen Untersuchungen zunächst wertfrei dargelegt, d. h. die Inhalte dieses Kapitels entsprechen den Sichtweisen der Behörden bzw. der Journalisten. Die Bewertung der Ergebnisse erfolgt in Kapitel 9. Zuerst werden die Ergebnisse zur behördlichen Risiko- und Krisenkommunikation (Kap. 8.1, 8.2) ausgeführt, anschließend die zur medialen Logik im Kontext von Risiken und Krisen (Kap. 8.3, 8.4). Die Ergebnisse werden in Anlehnung an die Forschungsfragen der Arbeit und die sich daraus ableitenden Kategoriensysteme dargestellt.
Julia Drews

Chapter 9. Diskussion der Befunde

Zusammenfassung
Mit diesem Kapitel werden die Ergebnisse zusammenfassend bewertet. Dies erfolgt anhand der in den theoretischen Kapiteln hergeleiteten Forschungsfragen, die nachfolgend einzeln beantwortet werden (vgl. Kap. 6.4). Ebenfalls wird die zentrale Forschungsfrage nach der Bedeutung behördlicher Risiko- und Krisenkommunikation diskutiert.
Julia Drews

Chapter 10. Schlussbetrachtung und Fazit

Zusammenfassung
Mit diesem Kapitel werden die generierten Erkenntnisse abschließend reflektiert. Dafür werden zunächst die Implikationen der Arbeit für die Wissenschaft sowie für die Praxis aufgezeigt. Es folgen eine kritische Würdigung der methodischen Vorgehensweise und eine Diskussion über die Anschlussfähigkeit der Arbeit, bei der Forschungsperspektiven für weitere wissenschaftliche Studien dargelegt werden. Ein Fazit zum Untersuchungsgegenstand der Kritischen Infrastrukturen schließt die Arbeit ab.
Julia Drews

Backmatter

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