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Über dieses Buch

Hans-Christian Brauweiler stellt die wesentlichen Bestimmungsfaktoren des Risikomanagements in Kreditinstituten vor. Aufgrund einer zunehmend engmaschigeren Regulierung in der Bankenbranche bedarf es einer immer feineren Ausgestaltung von Risikomanagementsystemen sowie einer besseren Erkennung, Einteilung, Bewertung und Steuerung von Risiken. Am Fallbeispiel des Liquiditätsrisikos, welches auch auf andere Branchen übertragbar ist, wird dies anschaulich dargestellt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Risikomanagement in Kreditinstituten

Zusammenfassung
Unter Risikomanagement wird die systematische Erhebung, Erkennung, Analyse, Behandlung und Steuerung von das Unternehmen bedrohenden Risiken verstanden. Insbesondere sollen durch ein geeignetes Risikomanagement kritische Situationen im Rahmen der Unternehmenstätigkeiten frühzeitig erkannt, vermieden oder reduziert werden. Durch die Vermeidung und Verminderung, das Herbeiführen der Planbarkeit und Steuerbarkeit von kritischen Situationen kann ein Unternehmen unvorhersehbare Risiken meistern. Damit ist ein gut durchdachtes und funktionstüchtig aufgebautes Risikomanagement gleichfalls ein Frühwarnsystem für die Unternehmensleitung. Dadurch werden bei erkannten Risiken entsprechende Gegenmaßnahmen eingeleitet, die dann noch eine entsprechende und gewünschte (Gegen-)Wirkung entfalten können. Teilweise wird in der Literatur bzw. auch in der Praxis das Risikomanagement als Bestandteil, teilweise als Synonym zu einem Internen Kontrollsystem (IKS) bezeichnet, der Autor sieht ein Risikomanagement als wichtigen Bestandteil eines IKS an.
Hans-Christian Brauweiler

2. Determinanten der Risikopolitik

Zusammenfassung
Vor der Planung, Realisation und Implementierung eines Risikomanagementsystems müssen einige grundlegende Überlegungen zur allgemeinen Risikostrategie und -politik des Unternehmens durchgeführt werden. An den hieraus entstehenden Leitlinien ist das Risikomanagementsystem auszurichten. Nicht alle Banken sind bezüglich Vision, Mission, Geschäftspolitik, Zielkunden usw. vergleichbar, nicht alle Risiken sind gleich schwerwiegend. Es sind also differenzierte, aber trotzdem angemessene Entscheidungen zu treffen.
Hans-Christian Brauweiler

3. Aufgaben des Risikomanagements

Zusammenfassung
In diesem Kapitel werden die Aufgaben des Risikomanagements in einem Kreditinstitut, wie sie von der zuständigen Aufsichtsbehörde definiert werden, skizziert. Sie unterscheiden sich nicht wesentlich von den Aufgaben eines allgemeinen Risikomanagements. Risikomanagement im engeren Sinne bezieht sich auf den Steuerungsaspekt.
Hans-Christian Brauweiler

4. Risikoarten

Zusammenfassung
Durch die Tätigkeit am Geld- und Kapitalmarkt entstehen einige spezifische Risiken im Bankgeschäft. Die Aufgabe einer Bank besteht darin, Risiken zu transformieren, die vor allem aus den volkswirtschaftlichen Aufgabe von Banken entstehen, d.h. der Losgrößentransformation, der Fristentransformation und der generellen Risikotransformation.
Hans-Christian Brauweiler

5. Quantifizierung des Risikos

Zusammenfassung
Bei der Quantifizierung des Liquiditätsrisikos werden erwartete und unerwartete Zahlungsmittelabflüsse und -zuflüsse sowie qualitative und quantitative Risikomessverfahren differenziert betrachtet. Hier helfen verschiedene mathematisch-statistische Verfahren zur Bewältigung der Datenmengen einerseits und der Unsicherheit andererseits.
Hans-Christian Brauweiler

6. Risikosteuerung

Zusammenfassung
Risikomanagement dient einerseits operativen Ausrichtungen, d. h. der Erhaltung und Steigerung der Ertragskraft und Liquidität. Andererseits ist Risikomanagement, bei dem Risiken frühzeitig erkannt und bekämpft werden und günstigstenfalls in Chancen umgemünzt werden können ein strategischer Wettbewerbsfaktor. Auf den Markt bezogen sollen die Banken nur diejenigen Risiken eingehen, die sie verstehen und beherrschen können, und die ihr Überleben nicht bedrohen. Risikomanagement in einer engen Definition ist also das Steuern der bewusst eingegangenen (Rest-)Risiken.
Hans-Christian Brauweiler

7. Fallbeispiel: Einführung und Umsetzung von Liquiditätsrisikomanagement in einer Bank

Zusammenfassung
Die in den vorherigen Kapiteln vorgestellten komplexen Regelungen müssen bei der Einführung eines Risikomanagementsystems sachgerecht erfüllt werden. Hierbei sind Entscheidungen zu treffen, deren Vorhandensein und Übereinstimmung mit den Vorgaben sich später mit „ja“ oder „nein“ beantworten lassen, bei deren Entwicklung und Ausarbeitung aber die Wirkung auf die Handhabung des Liquiditätsrisikos abgeschätzt und bewertet werden muss. Die Dokumentation ist somit aus verschiedenen Gründen wichtig.
Hans-Christian Brauweiler

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