Skip to main content
main-content

17.05.2021 | Risikomanagement | Infografik | Onlineartikel

Nach Corona wird es deutlich weniger Dienstreisen geben

Autor:
Andrea Amerland
1:30 Min. Lesedauer

Von Berlin nach New York oder von Frankfurt nach Kapstadt: Vor Corona waren Dienstreisen für viele Manager großer Konzerne Alltag. Doch das könnte sich nach der Pandemie ändern, zeigt eine Umfrage.

Die Corona-Krise hat Unternehmen offenbar deutlich gezeigt, dass nicht jedes Meeting oder jeder Kundentermin vor Ort stattfinden muss, sondern im Homeoffice gut durch eine Video-Konferenz ersetzt werden kann. Zu diesem Ergebnis kommt der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) in seiner aktuellsten Barometerumfrage vom 3. Mai 2021. 

Demnach rechnen 96,4 Prozent der befragten VDR-Mitglieder, dass die Zahl der Geschäftsreisen nach der Corona-Pandemie zurückgehen wird. Der Großteil, nämlich 60,2 Prozent der Firmen, geht davon aus, dass es dann 30 Prozent weniger Außendiensteinsätze geben wird als noch vor der Corona-Krise. 20,5 Prozent der Befragten erwarten einen Rückgang der Einsätze um bis zu zehn Prozent, 15,5 Prozent schätzen, die dienstlichen Reiseaktivitäten werden sogar bis zu 50 Prozent sinken. Eine Rückkehr auf das Niveau vor Corona prognostizieren lediglich 3,6 Prozent. 

Corona-Risiken verhindern Geschäftsreisen

Derzeit nennen 94 Prozent der Unternehmen mögliche gesundheitliche Risiken als Haupthinderungsgrund für Geschäftsreisen, auf Platz zwei Folgen mit 81,9 Prozent die komplizierten Einreisebestimmungen bei internationalen Einsätzen, auf Platz drei rangieren unklare oder intransparente gesetzliche Bestimmungen am Zielort (77,1 Prozent). Aber auch die fehlende Planungssicherheit (75,9 Prozent) veranlasst Unternehmen bei Business Trips zur Zurückhaltung. 

Zwar halten immerhin 43,2 Prozent mehr Dienstreisen für dringend nötig, doch 24,7 Prozent sehen derzeit keinen Bedarf, während 32,1 Prozent die Notwendigkeit nicht einschätzen können. Diese wollen Unternehmen aber künftig sorgfältig prüfen (50,6 Prozent sehr wahrscheinlich; 43,4 Prozent eher wahrscheinlich). Mehr als 95 Prozent der VDR-Mitglieder halten es zudem für wahrscheinlich, dass die Bedeutung des Risikomanagements bei der Organisation von Geschäftsreisen künftig wächst.

Alle tagesaktuellen Beiträge rund um die Corona-Krise finden Sie hier

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

01.03.2021 | Führung & Motivation | Ausgabe 3/2021

Den Außendienst effizienter in die Zukunft steuern

01.04.2020 | Schwerpunkt | Ausgabe 2/2020

Sorglose Geschäftsreisende

01.02.2019 | Hintergrund & Wissen | Ausgabe 1/2019

Geschonte Geschäftsreisende

Das könnte Sie auch interessieren

13.09.2017 | Finanzen | Infografik | Onlineartikel

Geschäftsreisen werden immer teurer

17.07.2019 | Mobile Payment | Nachricht | Onlineartikel

Mobiles Bezahlen floppt bei Geschäftsreisenden

27.12.2018 | Employer Branding | Kolumne | Onlineartikel

Employer Branding mit Bleisure Travel

Premium Partner

    Bildnachweise