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02.11.2017 | Risikomanagement | Infografik | Onlineartikel

Bloß nicht in die Türkei

Autor:
Andrea Amerland

Auch wenn das Auswärtige Amt noch immer keine Reisewarnung für die Türkei herausgegeben hat, sind sich deutsche Führungskräfte sicher: Bei einem Auslandseinsatz wollen sie in keinem Fall in die Türkei geschickt werden. 

Nachdem deutsche Staatsbürger in der Türkei festgenommen wurden und der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan gegen Deutschland und Angela Merkel wettert, ist die Türkei in den Augen vieler Menschen zu einem Risikoland geworden. Insgesamt hat der Türkei-Tourismus durch die verschärfte Sicherheitslage starke Einbrüche erlitten. Und auch viele Unternehmen haben ihre Sicherheitsvorkehrungen für Geschäftsreisende verschärft. 

Daher ist es wenig verwunderlich, dass Geschäftsführer, Manager und leitende Angestellte, die sich grundsätzlich einen Auslandseinsatz vorstellen können, um keinen Preis in die Türkei wollen (28 Prozent). Zu diesem Ergebnis kommt die Studie "Jobwechsel – und dann?" der Baumann Unternehmensberatung unter rund 240 Führungskräften verschiedener Branchen von August 2017.

USA-Einsatz spaltet Führungskräfte

Ähnlich unbeliebt sind die USA (22 Prozent), gefolgt von Russland (20 Prozent) sowie Polen (17 Prozent) und China (16 Prozent). Allerdings scheiden sich bei den USA unter den Führungskräften die Geister. Denn das Land steht in der Liste der beliebtesten Länder für einen Auslandseinsatz, die ebenfalls abgefragt wurden, an der Spitze (35 Prozent) noch vor der Schweiz (29 Prozent). Während die einen Donald Trumps Politik kritisieren und sich um Einschränkungen bei Visabestimmungen und Krankenversicherung sorgen, ziehen andere die erfolgreichen und innovativen Unternehmen im Silicon Valley an. 

Doch nicht nur das Zielland beeinflusst die Karriereplanung von Managern. 74 Prozent lehnen eine Herausforderung im Ausland aus familiären Gründen generell ab. 33 Prozent verzichten lieber, weil die Karriereaussichten nach der Rückkehr unklar sind, 29 Prozent hindern Sprachbarrieren. Gegen einen Wechsel ins Ausland spricht für 28 Prozent die politische Unsicherheit.

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