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20.07.2023 | Rohstoffe | Nachricht | Nachrichten

Abbauverfahren für Lithium soll Wasserressourcen schonen

verfasst von: Thomas Siebel

1 Min. Lesedauer

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Bei der Gewinnung von Lithium aus Salzseen geht sehr viel Wasser durch Verdunstung verloren. Mit einem neuen Verfahren will die TH Köln den Verlust um über 90 % senken und zudem mehr Lithium im Batterierecycling zurückgewinnen.

Im ersten Teil des Forschungsprojekts Li-GeReKo will die TH Köln lithiumhaltiges Wasser zunächst mit Ionentauschern vorbehandeln und anschließend unter hohem Druck über eine Membran führen. Dadurch entsteht eine konzentrierte wässrige Lithiumlösung. Durch die Optimierung dieses Verfahrens, dessen Machbarkeit laut der Hochschule bestätigt ist, wollen die Forschenden mindestens 90 % des Wassers erhalten, dass bei der konventionellen Gewinnung von Lithium aus Salzseen verdunsten würde.

Im zweiten Teil des Projekts wollen die Forschenden das Verfahren auf das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien übertragen, um Lithium zurück zu gewinnen. Bislang verdampft das Lithium im Recyclingprozess aufgrund der hohen Temperaturen. Die Forschung in diesem Bereich steht laut TH Köln noch am Anfang. Beim Partnerunternehmen MionTec soll im Rahmen des Projekts eine containerbasierte Demonstrationsanlage mit Modulen zur Gewinnung sowie Aufkonzentrierung von Lithium entstehen.

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