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Über dieses Buch

Das Insolvenzplanverfahren als Sanierungsinstrument gewinnt mit zunehmender Globalisierung immer mehr an Bedeutung. Gerade in der kritischen Phase nach Aufhebung der Insolvenz zum Übergang in die Planüberwachung ist der Sanierungserfolg der Gesellschaft jedoch abhängig von der Zuführung neuer Liquidität. Die vorliegende Untersuchung arbeitet in diesem Zusammenhang den Begriff des Sanierungskredits sowie die speziellen Risiken für Banken heraus und zeigt eine Herangehensweise zur Minimierung ihrer Haftungsgefahren. Hierbei hinterfragt die Autorin insbesondere, ob auf ein zeit- und kostenintensives Sanierungsgutachten zum Zeitpunkt nach Aufhebung des Insolvenzplanverfahrens ausnahmsweise verzichtet werden kann.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einleitung

Vor dem Hintergrund, dass die Sanierung von großen und mittelständischen Unternehmen eine immer größere Rolle spielt und viele Anwaltskanzleien hierfür sogar Spezialabteilungen bilden, befasst sich die vorliegende Untersuchung aus Bankensicht mit den besonderen Risiken, die bei der Vergabe von Krediten an Gesellschaften in der Krise bestehen. Der bewusst gewählte Schwerpunkt liegt hierbei nicht auf ihren allgemeinen (bei jeder Kreditvergabe bestehenden) Risiken, also dahingehend, dass der Darlehensnehmer den Kredit nicht mehr zurückzahlen kann oder dass hierfür vorgesehene Sicherheiten anfechtbar sein könnten. Kernfrage soll vielmehr sein, ob sich das Kreditinstitut Schadensersatzansprüchen Dritter (insbesondere von weiteren Gläubigern des Darlehensnehmers) ausgesetzt sieht, wenn es einen sog. „Sanierungskredit“ vergibt.
Antje Oswald

Risiken und Herausforderungen des Sanierungskredits

Wie oben bereits skizziert, bestehen für Banken besondere rechtliche Risiken, wenn sie Unternehmen neue Liquiditäts- bzw. Finanzmittel gewähren und diese als Sanierungskredit zu beurteilen sind. Hierbei handelt es sich nicht um einen normierten Rechtstatbestand.
Antje Oswald

Ist die Solvenz eines Unternehmens nach Aufhebung seiner Planinsolvenz gewährleistet?

Nachdem nun die Ausgangslage der Untersuchung und die besonderen Haftungsrisiken im Zusammenhang mit der Vergabe von Sanierungskrediten dargelegt wurden, soll sich der weitere Fokus auf die Erörterung der zu Beginn der Arbeit bereits erwähnten konkreten Problemstellung richten.
Antje Oswald

Zusammenfassung der Ergebnisse und Gesamtfazit

Bereits aus dem Thema der vorliegenden Untersuchung lassen sich als deren Zielgruppe Kreditinstitute erkennen, die Gelder an Darlehensnehmer valutieren möchten, die insolvent waren und gerade das speziell in der Insolvenzordnung vorgesehene Insolvenzplanverfahren zum Zwecke ihrer Sanierung durchlaufen haben. Die Unternehmensfortführung in diesem Stadium ist abhängig von der Zuführung neuer Liquidität. Neben den grundsätzlich im Rahmen jeder Darlehensvergabe bestehenden Risiken (etwa dem Ausfall des Kreditnehmers oder der Anfechtung der gewährten Sicherheiten) sollte die Bank hier ein Problembewusstsein für die besonderen Haftungsrisiken entwickeln, die sich aus der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zum Sanierungskredit ergeben.
Antje Oswald

Backmatter

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