Skip to main content
main-content

12.01.2018 | Schadsoftware | Infografik | Onlineartikel

Attacken über Spam-Mails nehmen zu

Autor:
Johanna Leitherer

Die Spam-Welle, die Deutschland im vergangenen Jahr erfasste, hat vor allem der öffentlichen Verwaltung zu schaffen gemacht. Hinter vielen der abgewiesenen Mails steckten versuchte Hacker-Angriffe.

2016 wurden bereits drei Viertel aller versendeten E-Mails als Spam identifiziert. Ein Jahr später ist die Spam-Quote am gesamten E-Mail-Verkehr abermals auf 88 Prozent gestiegen. Die öffentliche Verwaltung traf es laut Dataport dabei besonders hart und hat im Schnitt bis zu 15 Millionen abgewehrte E-Mails pro Monat zu verzeichnen. 

Nicht alle schädlichen Nachrichten, die 2017 kursierten, konnten jedoch erfolgreich abgewehrt werden. Im Frühjahr 2017 etwa infizierten Spam-Mails weltweit 230 Millionen Rechner mit der Ransomware "Wannacry". Da die Cyber-Angreifer zusammenhängende Adresskombinationen entschlüsselt hatten, trudelten die schädlichen E-Mails unter bekannten Absenderadressen ins Postfach ein. Angestellte der öffentlichen Verwaltung etwa bekamen die Virus-Nachricht von den Adressen ihrer Kollegen geschickt. 

IT-Sicherheit als Kernaufgabe

Da die Sicherheitssysteme rechtzeitig aktiviert wurden, habe sich aber keine Infektion einzelner Rechner in den Netzwerken der öffentlichen Verwaltung ausbreiten können, so Dataport. Dennoch haben die zahlreichen Cyber-Angriffe eklatante Sicherheitslücken zutage gebracht, die Unternehmen und Privatleute gleichermaßen schließen mussten. Da Hacker permanent nach neuen Schlupflöchern suchen, gehört die IT-Sicherheit daher auch in diesem Jahr zu einer der wichtigsten Kernaufgaben eines jeden Unternehmens.

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

Das könnte Sie auch interessieren

29.11.2017 | IT-Sicherheit | Im Fokus | Onlineartikel

So will sich Europa gegen Cyberangriffe wehren

16.05.2017 | Schadsoftware | Kommentar | Onlineartikel

Jedes Opfer trägt eine Mitschuld

Premium Partner

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Whitepaper

- ANZEIGE -

Best Practices für die Mitarbeiter-Partizipation in der Produktentwicklung

Unternehmen haben das Innovationspotenzial der eigenen Mitarbeiter auch außerhalb der F&E-Abteilung erkannt. Viele Initiativen zur Partizipation scheitern in der Praxis jedoch häufig. Lesen Sie hier  - basierend auf einer qualitativ-explorativen Expertenstudie - mehr über die wesentlichen Problemfelder der mitarbeiterzentrierten Produktentwicklung und profitieren Sie von konkreten Handlungsempfehlungen aus der Praxis.
Jetzt gratis downloaden!

Bildnachweise