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25.05.2016 | Schadstoffe | Interview | Onlineartikel

"Vorausschauende Beurteilung möglicher Gefährdungslagen"

Autor:
Günter Knackfuß
Interviewt wurde:
Dr. Monika Nendza

Die Wissenschaftlerin überarbeitete im Standardwerk "Handbuch der gefährlichen Güter" den Bereich Gewässerverunreinigungen.

Das Standardwerk für Gefahrgut-Informationen wurde überarbeitet. Im Interview mit der Fachzeitschrift WasserWirtschaft erklärt Springer-Autorin Dr. Monika Nendza den Nutzen der Datenblätter.

WasserWirtschaft: Welche wichtigen Praxisfragen werden aus dem Gefahrgutbereich im Hommel beantwortet?

Monika Nendza: Der Hommel bietet aktuelle Gefahrgutinformationen, die für die jeweiligen Stoffe in übersichtlichen Merkblättern zusammengestellt sind. Sie enthalten wesentliche Stoffinformationen, Einstufungen, Transportvorschriften und Sicherheitshinweise für den sachgerechten Umgang mit Gefahrstoffen. Für den Einsatzfall, z. B. bei Verkehrs- und Betriebsunfällen, findet der Nutzer Sicherheitsmaßnahmen für Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte, sowie Hinweise zur Bekämpfung der Unfallfolgen, zur Einschätzung möglicher Gewässerverunreinigungen sowie zur ersten Hilfe für die Rettungskräfte und den Arzt am Unfallort.

Empfehlung der Redaktion

01.05.2016 | Interview | Ausgabe 5/2016

„Es geht um die vorausschauende Beurteilung möglicher Gefährdungslagen“

Das Standardwerk für Gefahrgut-Informationen wurde im Bereich der Gewässerverunreinigungen neu überarbeitet. Die Autorin des Bandes, Dr. Monika Nendza, erklärt den Nutzen der Datenblätter für Ingenieure im Wassersektor und warum die Datenqualität …


An wen richtet sich das Handbuch vor allem?

Der Hommel richtet sich an sämtliche Berufsgruppen, die mit Gefahrstoffen umgehen, z. B. Feuerwehr, Rettungsdienste, Polizei, Fachkräfte für Umweltschutz und Gefahrgutbeauftragte in der chemischen Industrie, Ingenieurbüros, Speditionen und Lagereibetrieben.

Wo und wann wird der Hommel eingesetzt?

Das Standardbeispiel für den Einsatz des Hommel sind Unfälle mit Gefahrstoffen zu Lande oder zu Wasser. Dafür bietet der Gefahrendiamant einen schnellen Überblick über Brandgefahr, Gesundheitsgefahr und Reaktionsgefahr. Angaben zu Schutz- und Einsatzmaßnahmen und zur Bekämpfung der Unfallfolgen liefern die entsprechenden Details. Damit werden die Anwender in die Lage versetzt, geeignete Maßnahmen, z. B. bei Feuer mit Freisetzung von Gefahrstoffen, einzuleiten. Gleichzeitig dienen die Informationen dazu, während des Einsatzes die Rettungskräfte zu schützen während betroffene Personen geborgen und versorgt werden. Ein weiterer Aspekt ist es, die möglichen Folgeschäden von Unfällen mit Gefahrstoffen für Personen und die Umgebung aufzuzeigen und so klein wie möglich zu halten.

Weitere Einsatzbereiche des Hommels sind der sichere Umgang mit Gefahrstoffen am Arbeitsplatz (Erstellung von Sicherheitsdatenblättern und Betriebsanweisungen), sowie vorbeugende Gefährdungsbeurteilungen für Störfallszenarien und Sicherheits- und Haftungsfragen bei Gefahrguttransporten.

Lesen Sie das vollständige Interview "Es geht um die vorausschauende Beurteilung möglicher Gefährdungslagen" in WasserWirtschaft | Ausgabe 05/2016

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

2010 | OriginalPaper | Buchkapitel

Umgang mit Gefahrgütern

Quelle:
Handbuch für Gefahrstoffbeauftragte

2014 | OriginalPaper | Buchkapitel

Boden und Altlasten

Quelle:
Handbuch Betriebliches Umweltmanagement

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