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Über dieses Buch

Schallschutz ist ein wichtiger Bestandteil der Bauphysik und der Gebäudeplanung.
Überall dort, wo Lärm von außen in ein Gebäude eindringen kann oder Geräusche innerhalb eines Gebäudes weitergetragen werden, müssen entsprechende planerische und konstruktive Maßnahmen ergriffen werden, um das Eindringen oder die Übertragung von Schall möglichst gering zu halten.
Dieses Praxisbuch liefert das notwendige Fachwissen physikalischen Grundlagen der Schallausbreitung bis zur Ermittlung von Schallimmissionen unterschiedlichster Emmissionsquellen.
Umfangreiche Tabellen für die Berechnung zum Beispiel von Kennwerten für den Luftschallschutz oder Schallabsorptionsgraden machen das Werk zu einem unverzichtbaren Nachschlagewerk für den Fachingenieur.Die 2. Auflage berücksichtigt die aktuelle DIN 4109.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Physikalische Größen, Formelzeichen, Einheiten

Zusammenfassung
Formelzeichen
Wolfgang M. Willems, Alexandra Wagner, Diana Stricker

Kapitel 2. Berechnungshilfen

Zusammenfassung
Mathematische Grundlagen
Wolfgang M. Willems, Alexandra Wagner, Diana Stricker

Kapitel 3. Physikalische Grundlagen

Zusammenfassung
Allgemein versteht man unter dem Begriff des Schalls die mechanische Schwingung eines elastischen Mediums, das sich in einem beliebigen Aggregatzustand (fest, flüssig, gasförmig) befinden kann, wobei sich die Frequenz der Schwingungen in einer für den Menschen wahrnehmbaren Größenordnung bewegt. Eine mechanische Schwingung wiederum ist definiert als eine zeitlich periodische Zustandsänderung, die auftritt, wenn bei der Störung des mechanischen Gleichgewichtes Kräfte wirksam werden, die dieses Gleichgewicht wiederherzustellen versuchen.
Wolfgang M. Willems, Alexandra Wagner, Diana Stricker

Kapitel 4. Ermittlung der Außenlärmbelastung

Zusammenfassung
Unter Lärm versteht man im Allgemeinen Geräusche eines Schalldruckpegels, der sich zumindestens störend, wenn nicht gar schädigend auf den menschlichen Organismus auswirken. Wenn die Wahrnehmung von Schall auch zunächst subjekt und von den individuellen Randbedingungen abhängig ist, lassen sich doch zur Einschätzung von Lärmwirkungen Mittelwerte für entsprechende A-bewertete Dauerschallpegel angeben, vgl. Tabelle 4.1.1-1.
Wolfgang M. Willems, Alexandra Wagner, Diana Stricker

Kapitel 5. Anforderungen an den Schallschutz und rechtliche Rahmenbedingungen

Zusammenfassung
Im Rahmen der schallschutztechnischen Bemessungen bzw. Nachweisführungen zeichnen sich heute zwei unterschiedliche Anforderungsprofile ab.
Wolfgang M. Willems, Alexandra Wagner, Diana Stricker

Kapitel 6. Nachweisverfahren Teil A (Emissionsquelle außerhalb des Gebäudes)

Zusammenfassung
Schallschutz gegen Außenlärm nach DIN 4109
Wolfgang M. Willems, Alexandra Wagner, Diana Stricker

Kapitel 7. Nachweisverfahren Teil B (Emissionsquelle innerhalb des Gebäudes)

Zusammenfassung
Grundsätzlich erfolgt der Nachweis gegenüber Schallübertragung aus fremden Räumen gemäß folgender Gleichung.
Wolfgang M. Willems, Alexandra Wagner, Diana Stricker

Kapitel 8. Nachweisverfahren Teil C – Schallabstrahlung (Emissionen aus dem Gebäude ins Freie)

Zusammenfassung
Die Nachweisführung des erforderlichen baulichen Schallschutzes im Industrie- und Gewerbebau weist gegenüber den aus der DIN 4109 bekannten Ansätzen aus dem Wohnungsbau (und entsprechend auch Gebäuden mit vergleichbaren Nutzungen) einen grundlegend anderen Charakter auf. Während nach DIN 4109 für den Wohnungsbau o.ä. die erforderlichen Schalldämm-Maße für die trennenden Innen- und Außenbauteile vorgegeben werden, sind im Industrie- und Gewerbebau die Außenbauteile so zu bemessen, dass am schalltechnisch ungünstigst gelegenen Immissionsort der nächsten Wohnbebauung ein nach TA-Lärm [20] vorgegebener Schalldruckpegel nicht überschritten wird.
Wolfgang M. Willems, Alexandra Wagner, Diana Stricker

Kapitel 9. Nachweisverfahren Teil D (Gebäudetechnische Anlagen)

Zusammenfassung
Für die Berechnung der von gebäudetechnischen Anlagen in schutzbedürftige Räume übertragenen Geräusche existieren zurzeit noch keine zuverlässigen Prognoseverfahren. Dies erklärt auch die DIN 4109-2. Im weiteren Verlauf wird nur gesagt: “Mit DIN EN 12354-5 ist eine Grundlage gegeben, auf der die zukünftigen Berechnungsverfahren nach DIN 4109 entwickelt werden sollen.
Wolfgang M. Willems, Alexandra Wagner, Diana Stricker

Kapitel 10. Kennwerte und Konstruktionen in Massivbauweise

Zusammenfassung
Massive einschalige Innenwände sind Wände aus Mauerwerk, Beton, Gips oder großformatigen Wandtafeln aus Mauerwerk, Beton, Leichtbeton, Porenbeton oder anderen mineralischen Baustoffen, die aus einer Schale bestehen. Auch mit Beton verfülltes Füllsteinmauerwerk wird als massive einschalige Wand betrachtet, wenn die Verfüllsteine vollständig verfüllt sind und keine integrierten Schichten aus wärmedämmendem Material enthalten. Wände mit unmittelbar aufgebrachtem Putz oder mit Beschichtungen gelten als einschalig.
Wolfgang M. Willems, Alexandra Wagner, Diana Stricker

Kapitel 11. Kennwerte und Konstruktionen in Misch- und Leichtbauweise

Zusammenfassung
Bei der Planung und Ausführung von Metallständerwänden sind neben den Bestimmungen des Schallschutzes auch der bauliche Brandschutz und zulässige Wandhöhen unter Berücksichtigung der Standsicherheit und Gebrauchstauglichkeit zu beachten. Unter schallschutztechnischen Gesichtspunkten gemäß DIN 4109-33 ist wichtig.
Wolfgang M. Willems, Alexandra Wagner, Diana Stricker

Kapitel 12. Kennwerte und Konstruktionen von Elementen

Zusammenfassung
Nachfolgend sind in den Tabelle 12.1.1-1 bis -3 die bewerteten Luftschalldämm-Maße von Glasscheiben und Fenstern auf der Basis der DIN 4109-35 und DIN EN 12758 zusammengestellt. Weitere Werte sind den Produktbeschreibungen bzw. den dazugehörigen Prüfzeugnissen der einzelnen Produktanbieter zu entnehmen.
Wolfgang M. Willems, Alexandra Wagner, Diana Stricker

Kapitel 13. Bauakustische Messungen

Zusammenfassung
In den nachfolgenden Kapiteln werden lediglich Messungen am Bau behandelt, die in der alten Norm DIN 4109:1989 noch als sogenannte Güteprüfungen bezeichnet wurden. Diese Bezeichnung wird in der überarbeiteten, aktuell gültigen Normenreihe der DIN 4109 zwar nicht mehr verwendet, Schallschutzprüfstellen wie die VMPA verwenden jedoch weiterhin diese Bezeichnung [69]. Dieses Kapitel fasst die wesentlichen Inhalte der Normen zur messtechnischen Bestimmung der Luft-, Tritt- und Fassadenschalldämmung sowie des Schalls von haustechnischen Anlagen in Gebäuden vorwiegend tabellarisch zusammen.
Wolfgang M. Willems, Alexandra Wagner, Diana Stricker

Backmatter

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