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01.08.2016 | Originalarbeit | Ausgabe 7-8/2016 Open Access

Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft 7-8/2016

Schutz ökologisch sensibler Fließgewässer: Konzepte und Fallbeispiele

Zeitschrift:
Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaft > Ausgabe 7-8/2016
Autoren:
DI S. Sigrid Scheikl, DDI C. Carina Seliger, DI A. Andreas Loach, DI S. Sabine Preis, DI Dr. Rafaela Schinegger, Mag. Christoph Walder, ao.Univ.-Prof. DI Dr. Stefan Schmutz, ao.Univ.-Prof. DI Dr. Susanne Muhar

Zusammenfassung

Europäische Fließgewässer stehen unter starkem Nutzungsdruck. Dabei zählen Eingriffe in die Hydromorphologie im Rahmen energiewirtschaftlicher Nutzung oder durch Hochwasserschutzmaßnahmen zu den stärksten Belastungen. Heute gibt es nur noch wenige verbleibende natürliche oder naturnahe Gewässerstrecken. In Österreich befinden sich derzeit nur 15 % der Wasserkörper in einem „sehr guten“ und 22 % in einem „guten“ ökologischen Zustand. Um die Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie zu erreichen, sind im Nationalen Gewässerbewirtschaftungsplan Maßnahmen definiert, mittels derer der gute Zustand der Wasserkörper erreicht werden soll bzw. künftige Beeinträchtigungen und Verschlechterungen des Zustandes verhindert werden sollen. Gleichzeitig gilt es, die Ziele der EU-Erneuerbare-Energien-Richtlinie zu erreichen. In Österreich spielt dabei insbesondere der weitere Ausbau der Wasserkraft eine wesentliche Rolle. Um sowohl Schutz- als auch Nutzungsziele zu erreichen bzw. um eine transparente Abwägung unterschiedlicher Interessen zu gewährleisten, ist eine strategische Planung notwendig. Im hier vorlegenden Artikel werden diesbezügliche Empfehlungen, Leitlinien und ausgewählte methodische Ansätze zusammengefasst. Anhand von drei methodisch aufeinander aufbauenden Fallbeispielen wird außerdem detailliert vorgestellt, wie Schutzpriorisierungen von Gewässerstrecken als Pre-planning-Instrumente herangezogen werden können. Außerdem wird eine Methodik vorgestellt, die bei bereits bestehenden Kraftwerksplanungen auf (über-)regionaler Ebene durch die Integration gewässerökologischer, naturschutzfachlicher und energiewirtschaftlicher Aspekte einen wesentlichen Beitrag bei der Entscheidungsfindung leisten kann.

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