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16.11.2016 | Schwere Lkw | Nachricht | Onlineartikel

MAN will Fahrmanöver von Nutzfahrzeugen sicherer machen

MAN beteiligt sich am Forschungsprojekt Imagine. Durch das Engagement des Münchner Unternehmens sollen Überholmanöver und Auffahrten von Lkw sicherer und Unfällen vorgebeugt werden.

Der Lkw- und Bushersteller MAN Truck & Bus gehört nun zu den insgesamt zwölf Unternehmen, Institutionen und Forschungseinrichtungen, die sich dem Konsortium Imagine angeschlossen haben. Mit Imagine (Intelligente Manöver Automatisierung – kooperative Gefahrenvermeidung in Echtzeit) soll die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer erhöht und der Verkehrsfluss verbessert werden. Fahrzeuge, die in Echtzeit untereinander kommunizieren, sollen für ein kooperatives Miteinander im Verkehr sorgen und die Sicherheit für alle Beteiligten erhöhen. 

Überholmanöver und Auffahrten sicherer machen 

MAN übernimmt in dem Projekt zum Teil den Part der Manöverabstimmung zwischen den beteiligten Verkehrsteilnehmern unter Berücksichtigung der besonderen nutzfahrzeugspezifischen Anforderungen. Das beinhaltet beispielsweise Lkw-Überholmanöver, das Auf- und Abfahren bei Autobahnausfahrten sowie die Abstandsregelung zu vorausfahrenden Fahrzeugen. In der Realität könnte das so aussehen: Das hintere Fahrzeug stimmt sich mit dem Vorausfahrenden über einen geeigneten Überholort ab. Oder an Autobahnausfahrten stimmen sich die abfahrenden Fahrzeuge mit den auf der durchgehenden Spur fahrenden Fahrzeugen ab, um das Manöver für alle Beteiligten effizient und sicher zu gestalten. Gleiches gilt für das Auffahren auf die Autobahn. Im Idealfall kann das nicht nur für einzeln gesteuerte Fahrzeuge, sondern auch für Lkw-Platoons, die via Fahrzeug-zu-Fahrzeug-Kommunikation miteinander gekoppelt sind, realisiert werden.

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) unterstützt das Forschungsprojekt mit einer Fördersumme von 17,9 Millionen Euro. 

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