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Über dieses Buch

Dieses Buch hilft Berufstätigen beim Umgang mit schwierigen oder gar gefährlichen Kollegen, Mitarbeitern oder Vorgesetzten. Manche Menschen vergiften die Arbeitsatmosphäre, machen andere Menschen krank und kosten ihre Unternehmen sehr viel Geld. Oft liegt die Ursache in einer psychischen Auffälligkeit, wir haben es dann häufig mit Narzissten oder Psychopathen zu tun, meistens liegt dem zerstörerischen Verhalten jedoch (noch) keine psychische Störung zugrunde. Dieses Buch führt einen Sammelbegriff für solche Menschen ein – es bezeichnet sie als „Toxiker“ – und hilft sowohl Betroffenen als auch Verantwortlichen in Unternehmen und Organisationen, diese zu erkennen, sich und andere vor ihnen zu schützen sowie erfolgversprechend gegen sie vorzugehen. Neben Hinweisen zu typischen Erkennungsmerkmalen von „Toxikern“ werden deren Motive erklärt und konkrete Handlungsstrategien und Beispiele erprobter Hilfestellungen vermittelt. Ein neues Kapitel liefert anschauliche, spannende Fallbeispiele aus der Praxis. Ein Buch für Führungskräfte und Betroffene sowie Personalentwickler, Trainer, Berater und Coaches in Unternehmen und Organisationen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Toxiker?! – Zu Beginn auf den Punkt gebracht

Zusammenfassung
Toxiker beeinträchtigen die psychische Gesundheit ihrer Mitmenschen am Arbeitsplatz und schaden ihrem Unternehmen. Sie manipulieren ihre Kollegen, Mitarbeiter und Vorgesetzten, um ihre eigenen, egoistischen Ziele zu erreichen. Ihr skrupelloses Streben nach persönlicher Macht verursacht häufig unterschätzte, mittel- und unmittelbare Kosten, die deutschlandweit bis in Milliardenhöhe gehen können. Ihre Motive können sehr unterschiedlich sein. Oft sind eine psychische Auffälligkeit oder sogar eine psychische Störung der Hintergrund ihres Handelns. Zielsetzung dieses Buches ist es, Toxikern ein Gesicht zu geben und Betroffenen zu helfen, erfolgversprechende Handlungsstrategien zum Umgang mit ihnen zu entwickeln.
Heidrun Schüler-Lubienetzki, Ulf Lubienetzki

2. Schleichendes Gift – wenn der Arbeitsplatz langsam aber sicher zur Hölle wird

Zusammenfassung
Die Unternehmenskultur, die Ziele des Unternehmens und der Energiezustand eines Unternehmens wirken sich auf die Anfälligkeit des Unternehmens für toxisches Verhalten aus. Fehlende Orientierung in diesen Bereichen löst bei den Mitarbeitern Unsicherheit bis hin zur Lähmung aus und spielt damit dem Toxiker in die Hände. Toxiker inszenieren bewusst Konflikte, destabilisieren Beziehungen und manipulieren die Menschen in ihrer Umgebung für ihre Zwecke. Toxiker können in jeder Rolle im Unternehmen existieren – sie sind Mitarbeiter, Kollegen oder Führungskräfte. Im Ergebnis entsteht bei den Betroffenen psychosozialer Stress, der schließlich zur psychischen und körperlichen Erkrankung führen kann. Damit steht das Wirken von Toxikern in direktem Zusammenhang zu den Themenfeldern Betriebliches Gesundheitsmanagement sowie Gesundheit und Führung.
Heidrun Schüler-Lubienetzki, Ulf Lubienetzki

3. Toxiker – Was treibt ihn? Wie und um welchen Preis kommt er zum Ziel?

Zusammenfassung
Toxiker besitzen meistens Merkmale der dunklen Triade der Persönlichkeit. Sie sind nicht unbedingt psychisch gestört, sondern weisen machiavellistische Charakterzüge oder subklinische Ausprägungen der narzisstischen oder psychopathischen Persönlichkeit auf. Je nach persönlicher Disposition kann ihr Auftreten höchst unterschiedlich sein. Im Kern geht es Toxikern immer um Machterhalt und Machtzuwachs, wobei die dahinterliegenden konkreten Motive individuell geprägt sind. Der toxische Prozess führt den Toxiker in den Schritten Analyse, Manipulation, Ausbeutung und schließlich Unterwerfung bzw. Vernichtung entweder zur Macht und damit zu seinen Zielen oder in den Untergang. Dabei schädigt er die Menschen und sein Unternehmen in vielfältiger Art und Weise. Deutschlandweit liegt der durch Toxiker verursachte Schaden in einer Größenordnung von bis zu zehn Milliarden Euro pro Jahr.
Heidrun Schüler-Lubienetzki, Ulf Lubienetzki

4. Entgiften Sie Ihren Arbeitsplatz – Erfolgversprechende Handlungsstrategien

Zusammenfassung
Zunächst gilt es, die eigene Situation zu analysieren, bevor erfolgversprechende Handlungsstrategien gegen Toxiker entwickelt werden können. Insbesondere Führungskräfte besitzen eine besondere Verantwortung, ihren Verantwortungsbereich vor toxischen Angriffen zu schützen. Grundsätzlich bestehen die Grundstrategien darin, sich zu arrangieren, die Situation zu verändern oder sich dem Toxiker zu entziehen. Jede Variante besitzt Vor- und Nachteile. Meistens sind niederschwellige Handlungsstrategien nur Durchgangsstationen, die in letzter Konsequenz dazu führen, dass der Toxiker entfernt werden muss, bevor noch mehr Schaden entsteht. Die Erfolgschancen steigen, je besser der persönliche und der organisationale Schutz gegen Toxiker ausgeprägt sind.
Heidrun Schüler-Lubienetzki, Ulf Lubienetzki

5. Toxische Konstellationen und was wir von Toxikern lernen können

Zusammenfassung
Toxiker fühlen sich in bestimmten beruflichen Umgebungen und Branchen besonders wohl. Beispiele hierfür sind die Politik, der Kulturbetrieb oder auch die Medienlandschaft. Toxiker üben auf einige Menschen eine hohe Attraktivität aus. So kann es für einen Narzissten sehr befriedigend sein, für einen alles überstrahlenden Narzissten zu arbeiten, sich in dessen »Sonne« zu erwärmen und damit auch sich selbst zu erhöhen. Toxiker spielen ihrer Umwelt in der Arbeitswelt gesuchte Eigenschaften vor. Es lohnt sich, diese Eigenschaften, wie beispielsweise Durchsetzungsvermögen, zu kennen und für sich selbst in nicht-toxischer Form umzusetzen.
Heidrun Schüler-Lubienetzki, Ulf Lubienetzki

6. Toxiker am Werk

Zusammenfassung
Toxiker am Werkst es oft unglaublich, was Betroffene über ihre Erlebnisse mit Toxikern berichten. Die authentischen Fallbeispiele zeigen die ganze Bandbreite toxischen Verhaltens auf. Sie handeln von Führungskräften, die aus unterschiedlichen Motiven ihre Macht demonstrieren möchten und ihre Mitarbeiter an den Rand der Verzweiflung bringen. Oder vom opportunistischen Personalchef, der seine eigene Karriere auf Kosten anderer fördert. Die Betroffenen verfolgen unterschiedliche Strategien, um mit der bedrohlichen Situation umzugehen. Allen gemeinsam ist immer das Gefühl der Erleichterung, wenn sie sich von ihrem Toxiker befreien konnten. Die Fälle machen eines deutlich: Toxiker treten in vielen verschiedenen Konstellationen und in nahezu jeder Umgebung auf, auch dort, wo wir sie eigentlich nicht vermuten. Es lohnt sich daher, wachsam zu sein.
Heidrun Schüler-Lubienetzki, Ulf Lubienetzki

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