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01.09.2011 | Aufsatz | Ausgabe 3/2011

Publizistik 3/2011

Selbstoffenbarung im Social Web

Ergebnisse einer Internet-repräsentativen Analyse des Nutzerverhaltens in Deutschland

Zeitschrift:
Publizistik > Ausgabe 3/2011
Autor:
Dr. Monika Taddicken
Wichtige Hinweise
Dieser Beitrag entstand im Rahmen des DFG-Projekts „Die Diffusion der Medieninnovation Web 2.0: Determinanten und Auswirkungen aus der Perspektive des Nutzers“ an der Universität Hohenheim, Forschungsstelle für Medienwirtschaft und Kommunikationsforschung, Prof. Dr. M. Schenk.

Zusammenfassung

Das Social Web basiert auf der aktiven Teilnahme von Nutzern, die Inhalte generieren und dabei auch persönliche Informationen online stellen. Aus Sicht der Nutzer birgt die Verfügbarkeit dieser Daten im Netz Risiken. Ihre Privatsphäre kann erheblich beeinträchtigt werden. Die Diskussion um diese Problematik ist jedoch geprägt von der Annahme, dass die Nutzer eine Vielzahl persönlicher Informationen offenbaren. Es liegen bislang allerdings keine repräsentativen Daten für das Social Web insgesamt vor. Der vorliegende Beitrag stellt erstmals eine Internet-repräsentative Befragung zur Selbstoffenbarung im Netz vor. Die Ergebnisse zeigen, dass das Social Web tatsächlich zur Bereitstellung persönlicher Informationen ermutigt. Weiterhin werden verschiedene Einflussfaktoren für die Selbstoffenbarung der Nutzer untersucht. Dabei bestätigt sich bei der Einstellung zur Privatsphäre sowie beim generellen Schutzverhalten im Internet das „privacy paradox“, dessen Existenz sich hier auch auf Verhaltensebene bestätigt („privacy behavior paradox“). Als weitere den Grad der Selbstoffenbarung der Nutzer beeinflussende Faktoren werden Bildung und Interneterfahrung, der Umfang der Social-Web-Nutzung sowie Geschlecht und Alter untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem junge Nutzer, die sich auf die Nutzung spezieller Social-Web-Angebote konzentrieren, viele persönliche Details offenbaren. Zu Bildung und Erfahrung mit dem Internet konnten geringe Zusammenhänge festgestellt werden.

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