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04.09.2019 | Sensorik | Nachricht | Onlineartikel

Bosch-Kamera MPC3 optimiert Umfelderkennung durch KI-Ansatz

Autor:
Patrick Schäfer

Die neue Bosch-Mono-Videokamera MPC3 nutzt einen Multipfad-Ansatz zur Objekterkennung beim automatisierten Fahren. Der Einsatz von künstlicher Intelligenz optimiert die Umfeldwahrnehmung.

Die Mono-Videokamera MPC3 von Bosch nutzt einen Multipfad-Ansatz mit künstlicher Intelligenz (KI) zur Objekterkennung. Dadurch soll die Umfeldwahrnehmung deutlich zuverlässiger abgebildet werden. Die Kamera-Intelligenz ist in einem V3H-Chip des japanischen Unternehmens Renesas integriert. Die neue Technik verbessert bereits verfügbare Fahrerassistenzsysteme und erweitert ihr Einsatzspektrum. 

Die Bosch-Kamera MPC3 kann demnach auch beim Fehlen von Fahrbahnmarkierungen zuverlässig erkennen, ob ein Fahrbahnrand befahrbar ist oder nicht. Teilweise verdeckte Fußgänger werden von der Kamera registriert und können eine Notbremsung auslösen. Auch die Verkehrszeichenerkennung wurde verbessert, die Kamera kann Text oder Ziffern auf Verkehrsschildern lesen und im Cockpit darstellen. Die neue Kamera wird ab 2019 in ersten Fahrzeugen eingesetzt.

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