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27.02.2017 | Sensorik | Nachricht | Onlineartikel

Forscher erhöhen Zuverlässigkeit des automatisierten Fahrens

Autor:
Christiane Köllner

Das Forschungsprojekt Emphase untersucht, wie das automatisierte Fahren noch sicherer werden kann. Dazu wollen die Wissenschaftler unter anderem besonders ausfallsichere Umfeldsensoriksysteme entwickeln.

Das Forschungsprojekt Emphase will sich in den nächsten drei Jahren mit der Verbesserung der Zuverlässigkeit beim automatisierten Fahren beschäftigen. Am Projekt beteiligt ist das IHP – Leibniz-Institut für innovative Mikroelektronik in Frankfurt (Oder). Die IHP-Forscher aus den Abteilungen System Design und Circuit Design gehören zu einem Team, das sich aus neun verschiedenen Partnern der Industrie- und Forschungslandschaft zusammensetzt. 

"Wir arbeiten an Mechanismen, die einen ungestörten Ablauf beim automatisierten Fahren ermöglichen, selbst dann, wenn bei der Elektronik Fehler auftreten. Das wiederum ist entscheidend zur Prävention von Unfällen", erklärt der IHP-Wissenschaftler Professor. Dr. Milos Krstic. Während sich sein Team mit den fehlertoleranten Prozessoren befasst, kümmern sich die Kollegen von Circuit Design um die Radarsensorik. "Ziel dabei ist es, ein Konzept von smarten rekonfigurativen Umfeldsensoriksystemen zu entwickeln, die besonders ausfallsicher sind und bei auftretenden Fehlern schnell reagieren können", fügt Dr. Herman Jalli Ng, Forscher in der IHP-Abteilung Circuit Design hinzu. 

Das Forschungsprojekt Emphase

Das Forschungsprojekt Emphase wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 3,7 Millionen Euro gefördert. Projektpartner sind neben dem IHP Silicon Radar, Sysgo, Cadence Design Systems, die Technische Universität Braunschweig, Infineon Technologies, Denso Automotive Deutschland, Audi und AbsInt Angewandte Informatik.

Das erste Treffen der Forschungsgruppe fand bereits Ende Januar statt, eine weitere Zusammenkunft ist im Mai dieses Jahres in München geplant. Erste Ergebnisse sollen bis dahin zusammengetragen werden. 

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