Hochschule Osnabrück entwickelt Lidar-Tests
- 03.12.2025
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Realistische Laserscanner-Prüfung auf engem Raum: Im Projekt "4D-Lidar" soll ein Testsystem für Lidar-Sensoren entwickelt werden.
Die Simulation soll mit dem Laserscanner eine Punktwolke erzeigen, die genauso aussieht, als befände sich der Laserscanner im echten Straßenverkehr.
Hochschule Osnabrück
Gemeinsam mit Scramblux und dem Institut für Produktentwicklung und Gerätebau (IPeG) der Leibniz Universität Hannover arbeitet die Hochschule Osnabrück an einem 4D-Punktwolkengenerator für Lidar-Tests. Das soll eine effiziente und sichere Überprüfung von Lidar-Sensoren automatisierter Fahrzeuge ermöglichen. Da der Laserscanner mit Entfernungen von bis zu 300 m arbeitet, müsste diese Distanz eigentlich real abgebildet werden. Da physische Tests zu aufwändig und teuer wären, hat Scramblux ein Testsystem entwickelt, das die Entfernung bei statischen Objekten simulieren kann. Im nächsten Schritt sollen auch Bewegungen simuliert werden können, indem künstliche 4D-Umgebungen (Raum plus Zeit) erzeugt werden.
Dafür entsteht derzeit ein Testaufbau mit intelligent gesteuerten optischen Komponenten. Damit sollen stehende und bewegte Objekte wie etwa ein entgegenkommendes Auto realitätsnah abgebildet werden können. "Am Ende soll mit den Laserscannern, die vor unserem Testsystem positioniert werden, genauso eine Punktwolke erzeugt werden können, als wäre der Laserscanner im realen Straßenverkehr", so Verena Nyhof, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt. Dank der Simulation könnte zukünftig nicht nur auf große Testhallen verzichtet werden, die Sensoren könnten direkt am Fahrzeug getestet werden. Zum Projektende soll in zwei Jahren ein funktionsfähiger Prototyp vorliegen.